24.03.2026

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023

Meldungen

Preisanstieg bei Tiernahrung 

Düsseldorf – Laut einer Datenanalyse im Auftrag der deutschen Wirtschaftszeitschrift „WirtschaftsWoche“ sind die Preise für Tiernahrung in Deutschland seit Anfang vergangenen Jahres stark gestiegen. Vor allem für die Eigenmarken der großen Supermarktketten  müssen die Kunden deutlich mehr Geld auf den Tisch legen. Hier gab es Preissprünge von bis zu 60 Prozent. Eine Dose Hundefutter kostet nun beispielsweise nicht mehr 99 Cent, sondern 1,59 Euro. Dahingegen ist die Markenware von Herstellern wie Whiskas und Pedigree nur um 20 bis 45 Prozent teurer geworden. Nach den Angaben der Produzenten und Händler soll diese Preisentwicklung aus den gestörten Lieferketten infolge der Corona-Pandemie sowie höheren Fracht-, Rohstoff- und Energiekosten in der Zeit danach resultieren. Außerdem sei die Zahl der Haustiere hierzulande weiter gestiegen, und das habe zu einer stärkeren Nachfrage geführt. In der Bundesrepublik gibt es derzeit rund 10,6 Millionen Hunde und 15,2 Millionen Katzen.W.K.





Microsoft plant Klein-AKWs

Redmond – Der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft will künftig Kernreaktoren nutzen, um seine Rechenzentren mit elektrischer Energie zu versorgen. Das geht aus einer aktuellen Stellenausschreibung des Unternehmens hervor, in der ein „Hauptprogrammmanager für Nukleartechnologie“ gesucht wird. „Diese leitende Person“, heißt es dort, „hat die Aufgabe, die technische Integration von SMR und Mikroreaktoren zu leiten, mit denen die Rechenzentren für die Microsoft Cloud und die Künstliche Intelligenz betrieben werden sollen.“ SMR sind wie die Mikroreaktoren kleinere modulare Atommeiler, die komplett montiert am späteren Betriebsort aufgestellt werden. Durch die Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz könnte sich der generelle Stromverbrauch in naher Zukunft verdoppeln. Deshalb setzt Microsoft auf „einen klaren Fahrplan“ für die Einführung der Nukleartechnik im eigenen Hause.W.K.





Höhere Defizite der Gemeinden

Wiesbaden – Laut dem Statistischen Bundesamt wiesen die Gemeinden und Gemeindeverbände (ohne die Stadtstaaten) in Deutschland im ersten Halbjahr ein Finanzierungsdefizit von 7,3 Milliarden Euro auf. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Defizit 1,6 Milliarden Euro betragen. Die bereinigten Ausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände stiegen im ersten Halbjahr dieses Jahres im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 11,0 Prozent beziehungsweise 16,6 Milliarden Euro auf 167,6 Milliarden Euro. Treiber der Ausgaben waren vor allem die Sozialleistungen, die im ersten Halbjahr 2023 um 11,8 Prozent oder 3,9 Milliarden Euro höher waren als im ersten Halbjahr 2022 und sich auf insgesamt 37,1 Milliarden Euro beliefen. Hauptgrund für den Anstieg waren die zum 1. Januar 2023 erhöhten Regelsätze für das Bürgergeld.W.K.