Warning: file_get_contents(https://paz.de/lib/extern/header.php): failed to open stream: Connection refused in /homepages/10/d855424685/htdocs/wrapper.php on line 25
Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023 / Aus den Landesgruppen und Heimatkreisen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023

Aus den Landesgruppen und Heimatkreisen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Tag der Heimat 2023 Hof

Hof - Nach der Eröffnung durch den Posaunenchor der Lutherkirche Hof mit der Europahymne begrüßte, in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Christian Joachim, sein Stellvertreter Jochen Ulshöfer die zahlreich erschienenen Gäste aus der Politik, den Vertriebenenverbänden und der Bevölkerung. Oberbürgermeisterin Eva Döhla und Landrat Oliver Bär betonten in ihren Grußworten die Bedeutung der Veranstaltung. Sowohl aus historischer als auch aus heutiger Sicht sei es wichtig, den Tag der Heimat jedes Jahr wieder zu begehen. 

Das Motto des Jahres 2023 „Krieg und Vertreibung – Geißeln der Menschheit“ zeigt durch die Kriegshandlungen in vielen Ländern der Welt, aber auch direkt vor unserer Haustüre, von welcher Bedeutung Heimat für die Menschen ist. Deshalb dürfe auch der emotionale Faktor, so der Landrat, keineswegs unterschätzt werden. 

Die Volkstanzgruppe unter Leitung von Jutta Starosta stellte die Vertreibungsgebiete mit kurzen Sachtexten und Ausschnitten aus den Heimatliedern vor. In seiner Ansprache betonte Jochen Ulshöfer: Kriege waren, sind und bleiben der Hauptgrund für Vertreibungen und Heimatverlust. Nicht umsonst hatten deshalb die Väter der Charta der Heimatvertriebenen bereits 1950 eine deutliche Warnung vor weiteren Kriegen und willkürlichen Vertreibungen formuliert. Sie mahnten ein verständnisvolles und brüderliches Zusammenleben an. Dieses Dokument, das am 6. August 1950 verabschiedet wurde, ist ein Zeugnis der Zeitgeschichte und wurde zum „Grundgesetz“ der deutschen Vertriebenen und zu einem der Gründungsdokumente der Bundesrepublik Deutschland. 

Ebenso richtungsweisend war nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges der Gedanke, dass zur Durchsetzung der in der Charta festgeschriebenen Ziele die gemeinsamen Anstrengungen auch auf ein geeintes Europa ausgerichtet sein müssen. Mit der Verabschiedung und Verkündigung der Charta wurde 1950 zum ersten Mal der Tag der Heimat veranstaltet. 

Was für diejenigen, die Flucht und Vertreibung noch selbst erlebt haben, bis heute die Heimat im Herzen geblieben ist, wird für die Nachgeborenen zur Heimat der Eltern, der Großeltern, der Vorfahren, die neugierig macht und Herausforderungen bereithält. So gilt es, das Geburtsland der Vorfahren zu entdecken, die Geschichte in ihrer Gänze wahrzunehmen, aber auch unsere lebendige Kultur zu erspüren und sie gemeinsam weiterzuentwickeln. Tut man dies partnerschaftlich mit den Nachbarländern, sind Verständnis und Respekt füreinander garantiert. So wird der Völkerverständigung und damit dem Frieden gedient. 

Jochen Ulshöfer schloss mit der Feststellung, dass die Landsmannschaften der Vertriebenen den Brückenschlag zwischen den Erfahrungen der Generationen auf unterschiedliche Weise bewältigen.

Nach dem Niederlegen des Kranzes und dem Totengedenken wurde gemeinsam die Nationalhymne gesungen. Zum Schluss fanden sich alle vor dem Mahnmal der Vertriebenen zum obligatorischen Foto ein. (siehe links oben)

Ost und Westpreußen sowie Pommern Treff 

Nürnberg – Dienstag, den 31. Oktober, 15 Uhr, Haus der Heimat, Imbuschstraße 1, gegenüber Ende der U1- Haltestelle Langwasser.

Der Deutsche Orden, seine Gegenwart. Gunnar Adolphi stellt den Orden vor.


Bremen

Vorsitzender: Heinrich Lohmann, Geschäftsstelle: Parkstraße 4, 28209 Bremen, E-Mail: heinrichlohmann@gmx.de, Telefon (0421) 3469718

Die Heimatkreisgruppen Elbing-Stadt und -Land werden reaktiviert.

Bremen – Am 30. September fand in Bremerhaven, der Patenstadt der Elbinger, trotz der im Vorjahr erfolgten Auflösung des Heimatkreises als eigenständiger Verein ein Elbinger-Heimatkreistreffen mit 

26 Personen statt.

Sie waren von  Ingeborg Rebischke als designierter neuer Heimatkreisvertreterin telefonisch und schriftlich eingeladen worden.

Im Einvernehmen mit dem bisherigen Heimatkreisvertreter Günther Kuhn trat die Landesgruppe Bremen der Ost- und Westpreußen als Veranstalterin auf.

Die Anwesenden stimmten einstimmig dafür, dass die Heimatkreisgruppen Elbing Stadt- und -Land innerhalb der Landesgruppe Bremen fortbestehen bleiben. Alle, die ihr angehören wollen, werden Einzelmitglied der Landesgruppe Bremen. 

Von den Anwesenden waren 

7 Personen schon zuvor Einzelmitglied. Von den übrigen traten 14 Personen als neues Einzelmitglied in die Landesgruppe Bremen ein.

Ingeborg Rebischke wurde von den Anwesenden einstimmig zur neuen Heimatkreisvertrerin gewählt und von Herrn Kuhn als Nachfolgerin beglückwünscht.

Heinrich Lohmann


Hessen

Vorsitzender: Ulrich Bonk Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700

Heimatnachmittag

Kassel – Donnerstag, 2. November, 15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: „Gaunermaschen“. Wie sich Senioren und Seniorinnen vor kriminellen Elementen schützen können. Unser Mitglied Gabriele Neumann gibt Antworten.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Heinz Kutzinski, Im Wiesengrund 15, 29574 Ebsdorf, Tel.: (05822)5465. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel.: (0531) 2509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Bericht über unsere Versammlung am 11. Oktober

Oldenburg - Die Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen gedachte des Erntedankfestes mit einem Vortrag von Frau Irmgard Mohrmann über die Kartoffel: „Alles Tolle von der Knolle“, Geschichte, Sorten („Bamberger Hörnchen“, wovon die Vortragende einige Exemplare mitbrachte), Zubereitungsarten bis hin zur „Frittenkrise“ bedingt durch die Einschränkungen durch Corona 2019/20. 

Anhand von Bildern konnte Frau Mohrmann ihre Ausführungen untermalen und verständlich machen. Die Referentin aus Oldenburg verstand es, den Zuhörern Neues und Bekanntes kurzweilig zu schildern und damit den Nachmittag amüsant und anregend zu gestalten. Das „Kartoffellied als Speiseplan“ beschloss den Nachmittag.

Am 8. November liest Professor Dr. S. Fröhlich aus seinem noch unveröffentlichten Buch über den Vorstoß des Deutschen Ordens nach Masuren „Mit Bibel, Schwert und Feuer“, das Vordringen des Deutschen Ordens in Masuren. Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen im Stadthotel in Oldenburg um 15 Uhr.


Nordrhein-Westfalen

Erster Vorsitzender: Klaus-Arno Lemke, Stellv. Vorsitzende: Dr. Bärbel Beutner, Arnold Schumacher Schriftführerin: Elke Ruhnke, Geschäftsstelle: Buchenring 21, 59929 Brilon, Telefon (02964)1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: Ostpreussen-NRW.de

Einladung zum Heimatnachmittag der Ost- und Westpreußen 

Bielefeld - Heimatnachmittag am Montag. dem 23.Oktober,. im Gasthaus – Restaurant Bültmannshof „Das Wirtshaus 1802“ in der Kurt-Schumacher-Straße 17a, in 33615 Bielefeld um 15:00 Uhr. Straßenbahnlinie 4 „Universität“. Haltestelle „Bültmannshof“. Thema: Herbst in Ostpreußen u.v.m. Infos bei Frau Barbara Dörr, Telefon  0521 -82026. 

Alle Mitglieder werden gebeten nach Möglichkeit teilzunehmen. Willkommen sind Angehörige unserer Mitglieder, Mitglieder anderer Kreisgruppen sowie anderer Landsmannschaften und Freunde Ostpreußens. 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. 

Mit heimatlichen Grüßen der Vorstand. 

Gerhard Scheer


Bund Junges Ostpreußen

Vorsitzender: Tobias Kollakowski 

Gst.: Buchtstr. 4, 22087 Hamburg, Tel.: (040) 4140080, E-Mail: 

kontakt@junge-ostpreussen.de, www.junge-ostpreu­ssen.de

Einladung zum Politischen Seminar: Deutsch-Polnische Beziehungen nach zwei Legislaturperioden „Prawo i Sprawiedliwość“ (PiS): Von Reparationsforderungen bis zu Minderheitenpolitik

Grenzüberschreitende Perspektiven: Ein Wochenende mit Vorträgen zur politischen Situation zwischen Polen und Deutschland - für Jung und Alt!

Organisatorische Hinweise:

Beginn: 4. November um 

10 Uhr, Ende: 5. November, zirka 12 Uhr

Anmeldung/Auskunft: 

kontakt@junge-ostpreussen.de

Veranstalter: Bund Junges Ostpreußen / Regionalverband West

Ort: Jugendgästehaus Aasee, Bismarckallee 31, 48151 Münster

Teilnahmegebühr: 25€ (Die Teilnahmegebühr schließt die Mittagsverpflegung mit ein. Für Teilnehmer bis 32 Jahre hat der BJO ein Kontingent an Schlafmöglichkeiten reserviert.)

Nicht-Mitglieder müssen sich selbst ein Zimmer buchen.

Der Eigenbeitrag ist vor Beginn unter dem Stichwort „Politisches Seminar BJO <eigener Name>“ auf das Konto des BJO zu entrichten. Andernfalls fällt der Platz an die Warteliste.

Haftung: Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Personen- und Sachschäden bei der An- und Rückreise und während der Veranstaltung.

Minderjährige müssen bei Anmeldung eine schriftliche Erlaubnis der Eltern vorlegen.

Förderhinweis: Dieses Projekt wird aus Mitteln des Landes

Nordrhein–Westfalen gefördert.


Mehr Infos in der Anzeige unten.