Die Terroranschläge der Hamas brachten sogar die Klimakleber der „Letzten Generation“ zum Innehalten. Angesichts zu erwartender Eskalationen am Rande islamischer Freitagsgebete setzten sie am Freitag vergangener Woche ihre Aktionen aus. Die Begründung: „Tief bestürzt über die Aufrufe, morgen weltweit Angriffe auf Jüd:innen zu verüben, wollen wir keine Polizeikräfte binden, die erwartbar gebraucht werden, um Leben zu schützen“, teilte die Organisation auf X (vormals Twitter) mit.
Im Grunde ist gegen dieses Innehalten nichts einzuwenden. Wäre da nicht das klitzekleine Problem, dass den selbsternannten Kämpfern gegen den „Klimanotstand“ ansonsten völlig egal ist, wie viel Polizeikräfte durch ihre Aktionen gebunden werden – und auch, wie viele Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge in ihren Einsätzen behindert werden.
Sind die Klimakleber also wirklich zur Vernunft gelangt? Oder hatten sie einfach nur Angst davor, selbst Opfer von Attacken zu werden, wenn auf Deutschlands Straßen ein radikaler Mob tobt? neh