04.02.2026

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Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 42-23 vom 20. Oktober 2023

Stimmen zur Zeit

Angesichts vergewaltigter und ermordeter israelischer Frauen durch die Hamas rechnet Mirna Funk in der „Welt“ (13. Oktober) mit der progressiven Linken und besonders mit dem Feminismus ab:

„Und die deutschen Feministinnen? Sie schweigen. Die, die Bücher zu Femiziden geschrieben haben, die die Bücher zu weiblicher Emanzipation geschrieben haben, die die sich jahrelang als Advokaten weiblichen Lebens inszenierten, halten geschlossen ihren Mund. Nicht, weil der Konflikt so kompliziert ist, sondern weil ihr antisemitisches Weltbild tief in ihre Identität geschrieben ist.“ 





Nach dem Terror der Hamas gegen Israel richtet der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, in einem Gastbeitrag für die „Bild“-Zeitung (14. Oktober) die Aufmerksamkeit auf die Sympathisanten des Terrors in unserem Land.

„Die Barbaren sind unter uns. Ja, wer die blutrünstige Barbarei des Hamas-Terrors auf deutschen Straßen feiert, der ist nichts Anderes. Dahinter steht die Vernichtungsideologie der Hamas, die sich gegen Israel und alles Jüdische richtet. Radikale Fanatiker treiben ihr dunkles Spiel. Sie sind das Problem. Die Masse folgt – Judenhass ist in einigen arabischen Milieus Mainstream unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen.“





Auch Julian Reichelt, Chefredakteur des Online-Portals „Nius“, befasst sich in einem Kommentar (17. Oktober) mit dem Echo, das der Hamas-Terror in Deutschland hervorrief, und schreibt: 

„Das Massaker an 1300 Menschen in Israel bringt wieder einmal zum Vorschein, was seit Jahrzehnten die unheiligste Allianz in unserem Land ist: arabischer und linker Antisemitismus, wie es ihn zuletzt sichtbar im deutschen Herbst gegeben hat, als Schwarzer September und Rote Armee Fraktion gemeinsam trainierten und kämpften, um Israel auszulöschen. … Angesichts von Verbrechen, die sich einreihen in die Gräuel des Holocaust, können wir nicht weitermachen wie bisher. Unser Land ist durchsetzt von radikalen Menschen und radikalen Ideologien, von den Straßen Neuköllns bis hinein in die Bundesregierung.“





Auch Tania Martini, Redakteurin der linken „taz“, widmet sich den Sympathien vieler Linker mit dem Terror der Hamas gegen Israel und fragt (17. Oktober):

„Terror ist Terror. Terror ist nicht Widerstand, nicht Dekolonisation, nicht Befreiung. … Was daran verstehen jene, die ,Free Palestine from the River to the Sea‘ rufen, nicht? Warum solidarisieren sich viele Linke mit einer faschistischen Organisation, auch wenn sie sich selbst als feministisch oder queer sehen? Warum gilt es als progressiv, Israel von der Landkarte zu wünschen?“





Wort der Woche

„Die Zahlen derjenigen, die heute als Flüchtlinge kommen, sind zu hoch.“

Bundeskanzler Olaf Scholz im Interview mit den ARD-„tagesthemen“ (Sendung vom 11. Oktober). Deshalb plädiere er für eine restriktivere Flüchtlingspolitik 


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