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Folge 45-23 vom 10. November 2023 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 45-23 vom 10. November 2023

Meldungen

Belgien plant „Energieinsel“

Brüssel – Belgien will bis 2033 eine künstliche „Energieinsel“ in der Nordsee errichten. Das Wasserbauwerk mit dem Namen Princess Elisabeth Island soll 45 Kilometer vor der Küste bei Ostende entstehen, eine Fläche von fünf Hektar einnehmen und alles in allem 1,34 Milliarden Euro kosten. Der Zweck des Vorhabens besteht in der Schaffung einer Basis für die Errichtung und Wartung von Windparks im Umfeld der neuen Insel sowie eines Netzknotens, der die Offshore-Anlagen mit dem Festland verbindet. Außerdem ist geplant, von hier aus Unterseekabel für die Stromverteilung nach Großbritannien und Dänemark zu legen. Ebenso hat die Betreiberfirma Elia Transmission Belgien die Absicht, Wasserstoff auf Princess Elisabeth Island zu produzieren. Der Bau soll bereits kommenden März beginnen. Als erstes sollen 30 Meter hohe schwimmfähige Senkquader in die Nordsee hinausgeschleppt und ringförmig auf dem Meeresgrund platziert werden.W.K.





Prozess gewonnen

Warschau – Ein polnisches Berufungsgericht hat die Verhängung einer hohen Geldstrafe durch den Präsidenten der polnischen Wettbewerbsbehörde UOKiK gegen den russischen Energiekonzern Gazprom aufgehoben. Im Zusammenhang mit dem Bau der Ostseegaspipeline Nord Stream 2 hatte die Wettbewerbsbehörde Gazprom einen Verstoß gegen das Antimonopolgesetz beziehungsweise Marktregeln und eine „Verletzung der Verbraucherinteressen“ vorgeworfen sowie eine Strafe in Höhe von 29 Milliarden Zloty (rund 6,5 Milliarden Euro) verhängt. Die früheren Partner von Gazprom, Engie Energy, Uniper, OMV, Shell und Wintershall, die sich finanziell ebenfalls an dem Bau der Pipeline beteiligt hatten, mussten Polen mehr als 234 Millionen Zloty (ungefähr 52,3 Millionen Euro) zahlen. Aus Sicht der polnischen Wettbewerbsbehörde war durch Nord Stream 2 Polen als Transitland umgangen worden. Dies hat nach Ansicht der Warschauer Behörde zu höheren Gaspreisen in Polen führen können.H.M.





Berlin rutscht im Vergleich ab

Berlin – Nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Kearney rutscht Berlin im internationalen Vergleich mit anderen Metropolen immer weiter ab. Im „Global Cities Index“ (GCI) und dem „Global Cities Outlook“ (GCO) wird das dargestellt. Untersucht wurden Humankapital, Informationsaustausch, Kulturangebot, Lebensqualität, Ökonomie, Innovation, Bereitstellung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur und Regierungsführung. In Bezug auf Leistungen rutscht Berlin vom 14. auf den 16. Platz. Bei den Zukunftsaussichten ging es für Berlin sogar um neun Punkte auf Platz 21 zurück. Auch die übrigen untersuchten deutschen Metropolen Frankfurt am Main und München verschlechterten sich. Spitzenreiter bleibt wie in den Jahren zuvor New York, gefolgt von London, Paris, Tokio und Peking.F.B.


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