Vernichtung in zwei Akten
Zu: Zynische Wohlfühlrhetorik (Nr. 46)
Es geht jetzt nicht um „Antisemitismus“, den es seit mehr als 2000 Jahren in der ganzen Welt gibt, es geht um die muslimische Religion des Islam. In den muslimischen Völkern und Ländern gibt es keine Trennung von Staat und Kirche, wie bei uns seit der Weimarer Reichsverfassung von 1919 im Artikel 137 festgelegt, sondern der Koran ist das Grundgesetz des Muslims. Deshalb kann ein Muslim auch das deutsche Grundgesetz nicht anerkennen, was Voraussetzung für den Erhalt eines deutschen Passes sein muss.
Das Koran-Gesetz des Muslims sieht religiös und politisch eine Vernichtung in zwei Akten vor: 1. Akt der Juden, 2. Akt der Christen. Statt mehr „unserer“ fragwürdigen Demokratie zu wagen (frei nach Willy Brandt), sollten wir mehr Mut zur Wahrheit, zum Erhalt der Demokratie, (auf der Basis des deutschen Grundgesetzes) wagen.
Danke für Ihren Mut, liebe PAZ-Redaktion!
Marguerite Kollo, Groß Kreutz/Havel
Grüner Brandstifter
Zu: Zynische Wohlfühlrhetorik (Nr. 46)
Für seine Antisemitismus-Rede wird der grüne Vizekanzler Robert Habeck in den Medien über den grünen Klee gelobt. Er habe gewirkt wie ein Staatsmann.
Nun hat er ja den Antisemitismus verurteilt. Er beklagte auch, dass sich 78 Jahre nach dem Holocaust die Menschen bei uns nicht mehr auf die Straße trauen und dass Häuser von Juden mit dem Davidstern beschmiert werden. Nur – so wie er es darstellt, suggeriert er, deutsche Landsleute wären daran schuld.
Dabei weiß Habeck doch ganz genau, dass es sich hier um einen importierten islamischen Antisemitismus handelt, für den er und seine Partei der Grünen eine beträchtliche Mitschuld tragen. Denn die Grünen gehören schließlich zu den entschiedensten Befürwortern des demographischen Wandels. Ich habe noch die Grüne Claudia Roth im Ohr, als sie sagte: Wir wollen ein buntes Deutschland.
Apropos „Staatsmann“: Was soll man von einem Staatsmann halten, der mit den Worten zitiert wird: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“? So jedenfalls kann man es in seinen öffentlichen Druckschriften lesen.
Nachdem er und seine grünen Genossen den Karren in den Dreck gefahren haben, droht er nun den islamischen Demonstranten mit Maßnahmen als harte politische Antwort. Aber das Phänomen kennt man ja schon lange, dass der Brandstifter als erster „Feuer“ ruft.
Gerhard Synowzik, Stadtoldendorf
Kein undenkbares Szenario
Zu: Es fällt auseinander, was nie zusammengehörte (Nr. 46)
Richtig erkannt. Nur die Aussicht auf gut dotierte Posten und Macht halten diese völlig unterschiedlichen Parteien zusammen. Aber Politik gegen den Willen des Volkes hatte noch nie Zukunft. Somit werden auch diesmal die „Mächtigen“ am Widerstand der einfachen Leute scheitern.
Es brodelt doch schon an der Basis überall. Dabei begreift nun langsam die Mehrheit, dass nicht Unfähigkeit, sondern Unwilligkeit der Regierung, zum Wohle des Volkes zu handeln, vorliegt. Der Autor Heckel hat in der PAZ-Ausgabe Nr. 45 im Kommentar „Gegen das Unsere“ doch richtige Schlüsse gezogen. Die Grundlagen des Staatswesens, klare Trennung der Legislative, Exekutive und Judikative, werden bewusst ausgehebelt.
Was soll denn ein Bürger denken, wenn die Regierung während eines laufenden Verfahrens vor dem Verfassungsgericht mit dessen Richtern hinter verschlossenen Türen ein Essen veranstaltet? Unabhängigkeit der Justiz? Was denkt die Bevölkerung, wenn das Beschmieren nationaler Symbole wie des Brandenburger Tores nicht verhindert und nicht konsequent bestraft wird, das Einwerfen einer Fensterscheibe eines Parteibüros in der Provinz dagegen den Staatsschutz tätig werden lässt? Warum werden Kommunen, die kein Geld für die örtliche Feuerwehr oder Straßenbeleuchtungen haben, mit Menschen aus der Dritten Welt und dem Hinweis auf vom Bund übertragene Pflichtaufgaben derart erpresst?
Eine Regierung aber, die sich dem Offensichtlichen verschließt, wird entweder abgewählt oder gestürzt. Es ist erst 34 Jahre her, dass in einem Teil Deutschlands die Polizei, die zuvor auf Demonstranten einschlug, plötzlich auf deren Seite stand und die Justiz gegen Regierungsmitglieder vorging. Undenkbar ist das auch nunmehr nicht.
Peter Warnke, Greifswald
die Heimat des Herzens
Zu: Reise in die Heimat nach langer Zeit (Nr. 45)
„Wenn ein Pferd im Kuhstall geboren wird, ist es dann eine Kuh oder ein Pferd?“ Mit diesen Worten meiner Großmutter, die ich nie persönlich kennenlernen durfte, sie starb 1945 in sowjetischer Zwangsarbeit, möchte ich meine Stellungnahme hier beginnen.
Obwohl ich durch die Kriegswirren in Hamburg auf die Welt kam, wird diese schöne Stadt nie meine Heimat sein. Warum auch? Meine gesamten Vorfahren stammen aus der Gegend der Szeszuppe im damaligen Preußisch-Litauen. Lange vor den Deutschen siedelten sie dort. Sie haben ihr Land in der Nähe von Lasdehnen urbar gemacht. Lasdehnen heißt heute Krasnosnamensk. Na und? Ich habe großen Respekt vor den heutigen, den russischen Bewohnern. Sie haben mich immer freundlich empfangen, mir geholfen und sich immer für unsere gemeinsame Geschichte interessiert. Ich sage immer „eure Heimat“, sie sagen dann: „auch deine Heimat“. Ich benutze aus Respekt die russischen Ortsbezeichnungen, sie sagen oft lächelnd die deutschen.
Ich mag die heutigen Bewohner sehr, ich bin dankbar, wenn ich in meiner Heimat Urlaub machen darf. Wo ist das Problem? Wer erdreistet sich hier, mir zu sagen, was meine Heimat ist? Vollzieht sich die Metamorphose vom Pferd zur Kuh, nur weil fremde Leute das hier so unreflektiert behaupten?
Zum Glück nicht. Ich bleibe, was ich bin, was ich sein möchte und worauf ich sehr stolz bin.
Wenn ich in Paporotnoje stehe, dann bin ich in dem Heimatdorf, wo die Ruine unseres Gutes steht. Nie würde ich an materiellen Besitz denken, gar etwas zurückhaben wollen. Es ist und bleibt die Heimat des Herzens. Und das muss jeder Mensch für sich entscheiden.
Ana Springfeldt, Hamburg
Strom kann man nicht essen
Zu: Ein ökologisches und wirtschaftliches Desaster (Nr. 45)
Es geht um Nutzen und Schaden von Windkraftanlagen. Der Nutzen ist bekannt, der Schaden aber viel zu wenig. Im Artikel wird von abbrechenden Windradflügeln, eingestürzten Türmen und brennenden Maschinenhäusern berichtet, sowie von Bodenvibrationen, getakteten Geräuschen und gesundheitsschädlichem Infraschall.
Ich möchte noch ergänzen, dass die Lebensdauer der Windräder nur zirka zwanzig Jahre beträgt und die Leistung von Jahr zu Jahr geringer wird. Müssen sämtliche Windräder nach zwanzig Jahren erneuert werden? Einige werden ja bereits wieder abgebrochen und durch neue ersetzt. Die Naturzerstörung durch die Windräder finde ich noch am schlimmsten. Die Flügel „reinigen“ die Luft von Insekten, und durch die Fundamente und Zufahrtsstraßen werden wertvolle Ackerböden auf ewig unnutzbar.
Die Elektrifizierung der Gesellschaft und der Wirtschaft führt in eine Sackgasse. Strom kann man nicht essen.
Gerhard Wagner, Ratingen


