04.02.2026

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Folge 51/52-23 vom 22. Dezember 2023 / Porträt / Zwei herzogliche Verlierer des Jahres

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 51/52-23 vom 22. Dezember 2023

Porträt
Zwei herzogliche Verlierer des Jahres
Claudia Hansen

Es lief nicht gut für Prinz Harry (39) und seine Ehefrau Meghan Markle (42) in diesem Jahr. Der Versuch des Herzogs und der Herzogin von Sussex, in Los Angeles zwischen Hollywood-Showgrößen beliebt zu werden, ist gescheitert. Das Unterhaltungsbranchenblatt „The Hollywood Reporter“ hat sie gar zu „Verlierern des Jahres“ gekürt. Die Gründe: Harrys „weinerliche“ Autobiographie, eine „weinerliche“ Doku über das Paar und ein „langweiliger“ Podcast. „Die Marke Harry und Meghan ist zu einer scheinheiligen Seifenblase angeschwollen, die nur darauf wartet, zu platzen“, urteilt das Magazin.

In seiner Autobiographie „Spare“ jammerte der Prinz seitenweise über sein Schicksal als Zweitgeborener. Ausgiebig beklagen Harry und Meghan die ungerechte Behandlung durch die Royals. In der Oprah-Winfrey-Show hatte Ex-Schauspielerin Meghan erstmals angedeutet, dass sie furchtbares Opfer von Rassismus geworden seien, weil ein Mitglied der königlichen Familie gefragt habe, wie dunkel wohl Baby Archie sein werde. Von der Opfertour hat die Mehrheit der Briten inzwischen die Nase voll.

Aber auch die Amerikaner interessieren sich jetzt nur noch mäßig für sie. 

Meghans Podcast „Archetypes“, für den der Streaminggigant Spotify 18 Millionen Dollar gezahlt hat, wurde nach der ersten Staffel abgesetzt. Ein Spotify-Manager bezeichnete das Paar sogar als „Gauner“. 

Schlecht läuft es auch für ihre Wohltätigkeitsstiftung Archewell, die sich – ganz woke – um benachteiligte Schwarze und „mentale Gesundheit“ kümmert. Die Spendeneinnahmen brachen um zehn Millionen auf nur noch zwei Millionen Dollar ein. Der Verein machte großes Defizit. Dennoch zahlen sie dem Direktor, Harrys und Meghans früherem PR-Chef, über 200.000 Dollar Gehalt. 

Einen Teilerfolg erzielte Harry immerhin in seinem Rechtsstreit gegen den Verlag der „Mirror“-Zeitung. Ein Londoner Gericht urteilte, dass die Boulevardzeitung den Prinzen jahrelang abgehört haben soll – Harry bekommt 140.000 Pfund Schadenersatz. Im Rechtsstreit mit der „Daily Mail“ hingegen muss Harry selbst zahlen.


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