Zur Weihnachtszeit ist die Weihnachtskrippe aus dem Besitz Kaiser Wilhelms II. im Grottensaal des Neuen Palais in Potsdam als Leihgabe zurückgekehrt. Die Krippe aus der Werkstatt des bayerischen Schnitzers Sebastian Osterrieder wurde zu des Kaisers Zeiten bis zum Weihnachtsfest 1917 im Grottensaal aufgestellt. Nach dem Ende der Monarchie 1918 gelangte das Kunstwerk im November 1920 in das niederländische Exil Wil-
helms II. Dort verlor sich seine Spur, bis es in einem Auktionshaus auftauchte und im niederbayerischen Stadtmuseums Abensberg ausgestellt wurde. Die „Kaiserkrippe“ ist bis Januar im Rahmen von Führungen im Neuen Palais zu sehen. Buchungen:
www.spsg.de/weihnachten.H. Tews