19.06.2026

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Folge 01-24 vom 05. Januar 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 01-24 vom 05. Januar 2024

Meldungen

Festung für Zuckerberg

San Francisco – Mark Zuckerberg, Gründer und Vorstandsvorsitzende des US-Internetkonzerns Meta Platforms sowie mit einem derzeitigen Vermögen von 123 Milliarden US-Dollar fünftreichster Mensch der Welt, lässt sich auf der Hawaii-Insel Kauai eine geheime Festungsanlage errichten. Dies meldet die Computer-Zeitschrift „Wired“ und liefert Details. Das Objekt soll 567 Hektar einnehmen und bislang Kosten von über 270 Millionen US-Dollar verursacht haben. Zu der sogenannten Koolau Ranch gehören laut „Wired“ zwölf repräsentative Gebäude für rund 60 Personen, ein riesiger Wassertank mit 16 Metern Durchmesser sowie zahlreiche Felder und Viehställe, mit denen das Anwesen im Krisenfall autark wäre. Des Weiteren berichtet „Wired“ von einem 460 Quadratmeter großen unterirdischen Bunker, der mit zwei der Villen verbunden sei und über atomschlagsichere Stahltüren verfüge.W.K.





Erfolg der Taliban

New York – Der Anbau von Schlafmohn in Afghanistan zur Herstellung von Opium sowie der nachfolgenden Gewinnung von Morphium und Heroin ist unter der Herrschaft der Taliban von 6200 Tonnen 2022 auf nur noch 333 Tonnen m vergangenen Jahr zurückgegangen. Das geht aus Zahlen des Afghanistan Opium Survey 2023 und des Welt-Drogenberichts der Vereinten Nationen hervor. Die Anbaufläche ist von 233.000 auf 10.800 Hektar geschrumpft. Die Taliban hatten nach ihrem neuerlichen Machtantritt im August 2021 und der Ausrufung des Islamischen Emirates Afghanistan den weiteren Anbau von Schlafmohn verboten. Bis zu diesem Zeitpunkt war Afghanistan der größte Opiumexporteur der Welt und Hauptlieferant des Grundstoffs zur Herstellung der harten Droge Heroin für den Markt in Europa und Asien gewesen, obwohl beziehungsweise weil westliche Truppen im Land standen.W.K.





Verdächtige Leerverkäufe

Tel Aviv – Die israelische Tageszeitung „Haaretz“ hat über eine Studie der beiden US-amerikanischen Jura-Professoren Robert Jackson und Joshua Mitts mit dem Titel „Trading on Terror“ berichtet, der zufolge es Hinweise auf einen Insiderhandel an den Börsen in Tel Aviv und New York während der letzten fünf Tage vor den Hamas-Anschlägen auf Israel gibt. In einer Zeit steigender israelischer Aktienwerte wetteten Unbekannte scheinbar wider alle Logik des Marktes und unter großem finanziellen Risiko auf fallende Kurse der Titel innerhalb des MSCI Israel Exchange Traded Fund und erzielten mit ihren Leerverkäufen erhebliche Gewinne, da es nach dem 7. Oktober zu einem Absturz von mehr als 17 Prozent kam. Ähnliches registrierten die Analysten Marc Chesney, Loriano Mancini und Remo Crameri bereits früher im Zusammenhang mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington.W.K.