Dass Deutschland auf Einwanderung angewiesen sei, um seinen Fachkräftemangel zu beheben, ist eine Behauptung, die in Endlosschleife wiederholt wird. Dass bei der aktuellen Einwanderungspraxis massenhaft Leute ins Land gelassen werden, die kaum Qualifikation besitzen und die Sozialnetze zusätzlich und dauerhaft belasten, wird dabei oft unter den Teppich gekehrt. Der Unternehmer Sven Schmidt weist im Gespräch mit der „Welt“ auf einen weiteren problematischen Prozess hin: 2022 seien 274.000 Deutsche ausgewandert, das sei fast ein Rekord gewesen. Dabei handelt es sich laut Schmidt zum größten Teil um leistungswillige Menschen. Das Problem sei, dass in Deutschland viel weniger auf Innovation, Leistung und Wachstum gesetzt werde als auf Umverteilung des Vorhandenen, das immer weniger werde, wenn die Leistungsträger abwanderten. So steigen die Steuern und Abgaben, die man auch benötigt, um unqualifizierte Zuwanderer zu finanzieren, was weitere Qualifizierte zum Auswandern motiviert. H.H.


