30.07.2026

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Folge 02-24 vom 12. Januar 2024 / Tourismus / Wohin man 2024 noch bedenkenlos reisen kann / Wie sicher oder gefährlich ist es dort? Auf einer „Risk Map“ werden die Länder der Welt alljährlich neu eingeschätzt

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 02-24 vom 12. Januar 2024

Tourismus
Wohin man 2024 noch bedenkenlos reisen kann
Wie sicher oder gefährlich ist es dort? Auf einer „Risk Map“ werden die Länder der Welt alljährlich neu eingeschätzt

Reisen wird auch 2024 wieder mit einigen Risiken behaftet sein. Welche Länder man derzeit als Tourist mehr oder weniger bedenkenlos besuchen kann und welche nicht, zeigt die im Internet zu findende „Risk Map“ des 1985 gegründeten Gesundheits- und Sicherheitsdienstleistungsunternehmens International SOS mit Hauptsitz in London und Singapur. 

International SOS teilt die Reiseziele in fünf Gruppen ein – je nachdem, ob ein extrem hohes, hohes, mittleres, niedriges oder unerhebliches Risiko für Weltenbummler vorliegt (www.travelriskmap.com/#/planner/map/security). In den extrem unsicheren Ländern besteht die „ernsthafte Gefahr gewaltsamer Angriffe bewaffneter Gruppen auf Reisende“. Darüber hinaus herrscht dort nur eine eingeschränkte staatliche Kontrolle, und die Infrastruktur hat weitgehend rudimentären Charakter. Dies alles ist in Libyen, Somalia, dem Südsudan, der Zentralafrikanischen Republik, Afghanistan, Syrien, dem Jemen und dem Irak sowie kriegsbedingt auch in einigen Teilen der Ukraine der Fall.

In die zweithöchste Risikokategorie fallen jene Länder, in denen eine deutlich erhöhte Wahrscheinlichkeit besteht, zum Opfer von Gewaltverbrechen oder Terroranschlägen zu werden. Desgleichen kommt es dort oft zu inneren Unruhen, bei denen westliche Ausländer ins Visier geraten könnten. Laut International SOS trifft dies derzeit auf Mali, Burkina Faso, Nigeria, Äthiopien, den Sudan, die Demokratische Republik Kongo, Myanmar, Pakistan, Papua-Neuguinea, Venezuela, Honduras und Haiti zu.

Europa ist fast überall problemlos

„Dahingegen gehören alle europäischen Staaten mit Ausnahme Russlands in die Kategorie der weitgehend sicheren Destinationen, sofern sie nicht sogar als außergewöhnlich sicher gelten.“ Dazu kommen Äquatorialguinea, Benin, Botswana, Gabun, Gambia, Ghana, Malawi, Namibia, Ruanda, Sambia und der Senegal in Afrika, Australien, Französisch-Polynesien, Fidschi, Guam, Mikronesien, Neukaledonien, Neuseeland, Nördliche Marianen, Palau, Samoa, Tonga und Vanuatu in Ozeanien.

In Asien erfüllen die Kategorie Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Bhutan, Brunei, China, Georgien, Hongkong, Japan, Jordanien, Katar, Kuwait, Laos, Malaysia, die Malediven, Oman, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand, Usbekistan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent sind dies Argentinien, Chile, Costa Rica, Französisch-Guayana, Kanada, Panama, Paraguay, Suriname, Uruguay und die USA sowie etliche Inseln in der Karibik.

Diese als überwiegend sicher eingestuften Länder zeichnen sich dadurch aus, dass die Kriminalitätsrate relativ niedrig ist, terroristische Gruppierungen eine eher geringe Rolle spielen, die Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste effektiv arbeiten und die Infrastruktur weitgehend zeitgemäß daherkommt.

Noch bessere Verhältnisse herrschen lediglich in Dänemark, Finnland, Island, Luxemburg, Norwegen, der Schweiz, Slowenien und auf Grönland. Hier können sich Besucher fast vollkommen sicher fühlen, und es drohen im Übrigen auch kaum Streiks, welche Touristen oft das Reisen vermiesen. 

W.K.