01.05.2026

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Folge 02-24 vom 12. Januar 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 02-24 vom 12. Januar 2024

Stimmen zur Zeit

György Bakondi, Chef-Sicherheitsberater von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, warnt in der „Welt“ (3. Januar) vor wachsender radikal-islamischer Terrorgefahr in Europa und erklärt:

„Migranten, die illegal versuchen die Grenzen zu übertreten, Waffen bei sich tragen, keine Dokumente besitzen und das Geschäft von kriminellen Schleppern benutzten, sind keine politischen Flüchtlinge. Sondern sie sind illegal einreisende Wirtschaftsflüchtlinge, die auf ein besseres Leben hoffen. Deutschland, Schweden oder Großbritannien sind das Hauptziel dieser Wirtschaftsmigranten, weil sie die höchsten Sozialleistungen haben. Es ist ... eine Tatsache, dass die hohen Sozialgelder in Deutschland erheblich zur illegalen Migration beitragen.“





Der bekannte Auto-Entwickler Fritz Indra  prophezeit den E-Autos eine düstere Zukunft. Dem „Focus“ (2. Januar) sagte er:

„Ein E-Auto mit Lithium-Ionen-Akku ist jedem klassisch angetriebenen Auto unterlegen, auch was das Recycling betrifft. Das E-Auto in der heutigen Form ist für die allermeisten Kunden einfach nicht gut genug, um den Verbrenner breitflächig und nachhaltig abzulösen. Das gilt natürlich für den ganzen Globus.“





Max Mannhart gräbt auf „Apollo News“ (8. Januar) nach dem Urgrund jener explosiven Unzufriedenheit, die sich gerade in den von den Bauern angeführten bundesweiten Protesten zeigt:

„Die Arroganz und Selbstbezogenheit des politischen Berlins hat den Kessel überhitzen lassen – jetzt fliegen die Ventile raus. Es ist das kumulierte, ruckartige Zurückschnappen der Realität gegen eine Politik, die die Wirklichkeit längst als ihren stärksten Feind identifiziert hat.“





Julian Reichelt bringt auf „Nius.de“ (8. Januar) auf den Punkt, warum die Bauernproteste ein ganz anderes Echo im Volk finden als die „Klimakleber“:

„Anders als bei den radikalen Klimaklebern stehen die Menschen in Deutschland hinter den Bauern. Der Grund könnte einfacher kaum sein: Mit den Klimaklebern demonstrieren Menschen, die nie gearbeitet haben, GEGEN unser Leben. Mit den Bauern demonstrieren Menschen, die jeden Tag fleißig arbeiten, FÜR unser Leben. Jeder Mensch im Land versteht das intuitiv.“





Wort der Woche

„Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft ist der Angst vor einer schlechteren gewichen. Erschöpfung und Enttäuschung, Sorge und Wut machen sich breit.“

Robert Habeck fasst die Stimmung im Land in einer Rede im Netz am 7. Januar treffend zusammen – ohne indes zu benennen, wer diese Lage herbeigeführt hat