Arme reiche Bauern
Zu: Gefährliches Brodeln (Nr. 2)
Mit von der Größe eher Panzer-ähnlichen Traktoren errichten die protestierenden Bauern eine Frontlinie der Unzufriedenen. Sie erwecken damit den Eindruck, dass sie von den inflationären Preissteigerungen des vergangenen Jahres nichts abbekommen haben und dass sie am Hungertuch darben. Was schlicht nicht stimmt.
Stimmen tut dagegen, dass die Ampel-Dilettanten in Berlin übersehen haben, mit der Rücknahme der Diesel- und Steuersubventionen in die fragile bäuerliche Erzeuger-Preisspirale eingegriffen zu haben, was im europäischen und weltweiten Wettbewerb geeignet ist, die Einkommensverbesserungen durch die Inflation mehr als wieder aufzufressen.
Diesmal scheint das intellektuelle Vermögen zu fehlen, darüber zu grübeln, wie man sein Ziel ohne Rechtsbruch erreichen könnte.
Michael Maresch, München
Ein Delegitimierter Protest
Zu: Gefährliches Brodeln(Nr. 2)
Es war so sicher wie das Amen in der Kirche: Die weitgehend friedlichen und berechtigten Proteste der Landwirte gegen die Maßnahmen der links-grünen Bundesregierung werden von dieser als „von den Rechten unterwandert“ delegitimiert. Das ist ein allgemein beliebtes Instrument der Links-Grünen, um Meinungsäußerungen, die nicht ihrem sektenartigen Dogma entsprechen, zu diskriminieren und in diesem Fall einen ganzen Berufsstand in die rechte Ecke zu stellen.
In der Corona-Krise verhielt es sich nicht anders. Bürger, welche die restriktiven Maßnahmen der Bundesregierung nicht ohne Weiteres akzeptieren wollten, wurden in einem Atemzug mit Nazis genannt. Später haben Gerichte die Anordnungen der Regierung regelmäßig einkassiert. Die Delegitimierung von Bürgern, die ihren Protest gegen das Regime zum Ausdruck bringen, war schon in der DDR ein beliebtes Instrument der Herrschenden, indem man Demonstrationen mit als Nazis verkleideten Stasi-Mitarbeitern unterwanderte.
Die Links-Grünen sind die Enkel der Alt-68er, die fast 35 Jahre nach dem Verlust ihrer geliebten DDR noch immer Phantomschmerzen haben. Die Frage ist, wer die wahren Feinde der bundesrepublikanischen Demokratie und der freien Meinungsäußerung sind.
Alfred Kastner, Weiden
Ein kaiserlicher Tod
Zu: Weit mehr als ein Verlust für die Sportwelt (Nr. 2)
Fußball hat mich nie die Bohne interessiert, trotzdem kenne ich natürlich den als Kaiser titulierten Franz Beckenbauer, der nun verstorben ist. Über Fußball oder über Franz Beckenbauer will ich nicht groß schwadronieren, denn da kenne ich mich nicht besonders aus.
Das Sterben jedenfalls gehört als endgültiger Endpunkt auch zum Leben dazu. Jedoch werden die meisten von uns das Zeitliche ohne großes und öffentliches Brimborium segnen müssen.
Nur noch zum Thema Fußball, so ganz am Rande: Irgendwie habe ich den Eindruck, dass die ehemalige Fußball-Weltmacht Deutschland, gar keine Weltmacht mehr im Fußball ist, oder?
Riggi Schwarz, Büchenbach
herrliche Zeiten
Zu: Das wird ein Jahr! (Nr. 1)
Mit der Demokratie ist es wie dem Lieblingsessen: Wenn man es jeden Tag vorgesetzt bekommt, wird es zum Allerweltsfraß. Die Diktatur des Digitalen und der Rückgang direkter sozialer Kontakte geben der Demokratie den Rest. Berufspolitiker in ihrer Beliebigkeit gehen herrlichen Zeiten entgegen.
Edelbert Hackenberg, Ourique/Portugal
Die Lüge führt Regie
Zu: Es wird ungemütlich (Nr. 1)
Alle vier Jahre können wir Bürger über den Gemütlichkeitsgrad in unserer Republik mitbestimmen. Wir vertrauen dabei den wohlklingenden Aussagen unserer Parteien, die uns meist mit großflächigen Plakaten und oft feisten Politikergesichtern das neue zu erwartende Gemütlichkeitsgefühl suggerieren.
Nun ist es leider kein Geheimnis, dass gerade die Parteien, die am lautesten für das Bürgerwohl trommeln, die hohlsten Fässer in ihren Reihen besitzen und gar nicht daran denken, auch nur ansatzweise Politik im Sinne ihrer Bürger zu machen. Bei der Besetzung der Landesparlamente sind regionale Unterschiede vorhanden, die aufgrund der geschichtlichen Entwicklung unseres Landes starke Abweichungen aufweisen.
Die Bewohner der östlichen neuen Bundesländer, die schon einmal unblutig eine der gefährlichsten Scheindemokratien mit etlichen Mauerschützentoten aus dem Amt gehievt haben, sind hinsichtlich politischer Bevormundung wesentlich wacher als die westlichen Teile unserer Republik. Hier ist eher der wohlstandsgesättigte und konsumgetrübte Bürgertyp ansässig, den es nur schwer aus dem weichen Sessel auf die Straße zieht, um sich von seinem Unmut zu befreien.
Allerdings hat auch hier die Corona-Politik einen beachtlichen Wandel herbeigeführt. In der Blütezeit der Corona-Krise bildete sich eine Schicht hartnäckiger Impfverweigerer heraus, welche die verfügten staatlichen Abwehrmaßnahmen als Beseitigung der bürgerlichen Grundrechte empfand. Diese Beseitigung ist der Grund für eine von den benachteiligten Bürgern geforderte Aufarbeitung, die allerdings bislang beharrlich verweigert wird. Im Gegenteil befinden sich noch immer viele Hauptakteure dieser Corona-Krise, die das Niveau einer normalen Grippewelle nicht übertraf, noch in ihren politischen Funktionen. Durch fatale Nebenwirkungen mit zahlreichen jungen Menschen als Todesopfer sehen sich viele Betroffene machtlos einer wirtschaftlich interessengesteuerten Lobby-Politik
gegenüber.
Gleiches gilt für den Ukrainekrieg. Statt sich aktiv um einen Waffenstillstand zu bemühen und die Lieferung von Waffen in das Kriegsgebiet zu unterlassen (wie vor der letzten Bundestagswahl versprochen), trommeln die politisch Verantwortlichen auf die hohlsten Fässer für immer weitere Munitionslieferungen. Mahnende Worte, wie die des früheren Bundeswehrgenerals Harald Kujat in der PAZ, verfehlen auf diese beratungsresistente Politikerschar jegliche Wirkung. Die Lüge führt Regie.
Erst ein politisch aufrechter Gang in allen drängenden Fragen lässt auf eine Wiedereinkehr einer Gemütlichkeit hoffen. Diese ist aber in Deutschland nicht durch die Ampelkoalition und die CDU zu erwarten, sondern eher durch eine Werteunion unter Führung von Hans-Georg Maaßen, eine Wagenknecht-Partei oder die AfD.
Rudolf Neumann, Ahrensburg
Voltaire und der Koran
Zu: Gewalt und Islam (Nr. 50)
In dem Artikel werden zwei typische Koran-Suren zitiert. Aus Dutzenden anderer Suren, in denen zum Töten der „Ungläubigen“ aufgefordert wird, sind zwei weitere hervorzuheben, Sure 8,55: „Siehe! Schlimmer als Vieh sind in den Augen Allahs die Ungläubigen, die nicht (an ihn) glauben (wollen)! Was macht man mit solchen Viechern? Man führt sie zur Schlachtbank.“ Und Sure 47,4: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt.“
Voltaire charakterisierte den Koran mit folgenden Worten; „Der Koran lehrt Angst, Hass, Verachtung für Andere, Mord als legitimes Mittel zur Verbreitung und zum Erhalt der Satanslehre, er redet die Frauen schlecht, stuft Menschen in Klassen ein, fordert Blut und immer wieder Blut.“
Uwe Spahr, Elmshorn