Gunnar Schupelius sieht die Ampelregierung mit ihrer Klimapolitik in der Sackgasse, wie er in der „Bild“-Zeitung (16. Januar) schreibt:
„Die Regierung Scholz zieht eine Klimapolitik durch, die nicht mehr bezahlbar ist. Das trifft nicht nur die Bauern. Deshalb beteiligen sich viele andere Branchen an den Protesten. Die Regierung hat ihre Rechnung ohne die Bürger gemacht. Das rächt sich jetzt.“
Auf die Frage der „Welt“ (12. Januar), was die heutige Lage von anderen Phasen der bundesrepublikanischen Geschichte unterscheidet, antwortet der Publizist Henryk M. Broder:
„Neu ist, dass Bruchpiloten, die außer ihrem Parteibuch nichts vorzuweisen haben, heute den Ton bestimmen und keine Angst haben müssen, sich zu blamieren. Kevin Kühnert, Ricarda Lang, Lisa Paus, Claudia Roth, Saskia Esken et multi alii liefern kabarettreife Auftritte – und werden ernst genommen.“
Vom versprochenen grünen „Wirtschaftswunder“ vermag Matthias Iken nicht viel zu sehen, wie er im „Hamburger Abendblatt“ (13. Januar) feststellt:
„Olaf Scholz versprach ein ,Wirtschaftswunder wie zur Nachkriegszeit‘ durch die Energiewende. Wer sich das Schicksal der deutschen Solarhersteller und der Windbranche anschaut, wer fragt, woher die milliardenschweren Konverterplattformen kommen (aus Asien), den beschleichen ziemliche Zweifel.“
Auf „Nius.de“ (15. Januar) warnt Werner J. Patzelt die Ampel vor Überheblichkeit:
„Gewiss auch dürfen Regierende die ihnen entgegentretenden Demonstranten für unzureichend informiert, für dumm oder gar für schlechte Menschen halten. Doch in einer Demokratie haben auch solche Leute das Recht darauf, von Politikern und Medienleuten anders behandelt zu werden als wie politisches Gesindel, über das man sich im Kreis der Anständigen erregt. Ohnehin kommt gerade in der Politik Hochmut sehr oft vor dem Fall.“
Urs Gehriger gibt in der Schweizer „Weltwoche“ (16. Januar) nach Donald Trumps Kantersieg bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Iowa eine eindeutige Prognose ab:
„Trump ist und bleibt der haushohe Favorit. Gewinnt er auch die beiden nächsten Vorwahlen, so hat er die Kandidatur schon fast im Sack.“
Wort der Woche
„Dieses Land sägt nicht nur bei der Landwirtschaft den Ast ab, auf dem es sitzt. Denn die deutsche Krise ist nicht die Folge globaler Trends ..., sie ist hauptsächlich das Werk von Regierenden.“
Harald Martenstein prangert das Versagen der Ampel in der „Welt“ vom 13. Januar mit deutlichen Worten an


