Bayern
Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de
Weihnachtsmarkt
Ansbach – Bei unserem Weihnachtsmarkt war unsere Gruppe wieder an drei Tagen mit einer Bude vertreten und konnte so vielen
Interessierten mit Landkarten, „Preussen Kurieren“ und Büchern über unsere Heimatgebiete Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Brandenburg Auskunft geben. Natürlich gab es auch Kalender, Marzipan und gute ostpreußische Liköre zu kaufen. Großer Dank an unsere Betreuer der Weihnachtsmarktbude.Heide Bauer
Adventsfeier
Hof – Zur Adventsfeier der Ost- und Westpreußen trafen sich die zahlreichen Besucher im großen Saal des Jahnheims, sodass nicht nur alle Gäste, sondern auch die Akteure genügend Platz fanden. Vorsitzender Christian Joachim begrüßte die Mitglieder und Gäste und gratulierte den Geburtstagskindern der vergangenen Wochen. Danach führte seine Stellvertreterin Jutta Starosta durch das abwechslungsreiche Programm, zu dessen Gelingen die ostpreußische Volkstanzgruppe beitrug. Gedichte und Geschichten, gemeinsam gesungene Lieder und die alten Volkstänze sorgten für eine festliche Stimmung. Groß war die Überraschung, als der Heilige Nikolaus in Gestalt des Kulturwartes Bernd Hüttner in vollem Ornat die Anwesenden besuchte. Nach dem geistlichen Wort wusste er auch Persönliches von den Mitgliedern zu berichten. Natürlich hatte er auch für jeden ein Geschenk dabei, das Starosta in Form eines Verzehrbons den Mitgliedern überreichte. Anschließend entführte Joachim die Zuhörer mit einem Bericht über die ostpreußische Weihnacht in die Vergangenheit. Für die Einwohner des Ermlandes und Masurens war die Geburt des Gottessohnes immer ein außergewöhnliches Erlebnis. Die Weihnachtszeit dauerte traditionell von Heiligabend bis zum Dreikönigsfest. Diese Zeit war mit vielen magischen Praktiken, die mit christlichen Traditionen verflochten wurden, erfüllt. Am Weihnachtsabend standen in den Kirchen Weihnachtskrippen. Anfangs übernahmen die Gläubigen die Rollen der Krippenfiguren, bis im Laufe der Zeit diese aus Holz oder Gips hergestellt wurden. Ein Tannenbaum wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgestellt. Stattdessen baute man einen „Wintajreensboomke“. Er bestand aus drei übereinanderstehenden Äpfeln, die mit Holzstücken zusammengehalten wurden. Der unterste Apfel hatte vier Stäbchen als Füße, der oberste trug eine Kerze. Die Äpfel waren ganz mit Wintergrün besteckt und manchmal vergoldet. Am Weihnachtsabend beschenkte man sich gegenseitig. Oft ging der Lehrer mit einigen Kindern in die Häuser, um Weihnachtslieder zu singen und Geld zu sammeln. Am ersten Feiertag aß man im Ermland ein Erbsengericht aus weißen Erbsen mit Speck zu Mittag. Diese Speise galt als segensbringend. Auch eine Reihe sogenannter Abwehrbräuche erinnerte daran, dass der Weihnachtstag ehemals als Anfang des neuen Jahres angesehen wurde. So legte man Stahl auf die Türschwellen oder in die Krippen und machte Kreuze an die Stalltüren, um die bösen Mächte abzuwehren. Zum Schluss seiner Ausführungen wünschte Joachim allen Anwesenden eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und Gottes Segen für das neue Jahr.
Nach dem stimmungsvollen Lichtertanz der Tanzgruppe saßen die Besucher noch lange zusammen, tauschten Erinnerungen aus und genossen das Beisammensein. J. S.
Terminübersicht
Hof – Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Hof, trifft sich immer sonnabends, 15 Uhr, wenn nicht anders angegeben, im Jahnheim, Jahnstraße 5, 95030 Hof, in diesem Jahr wie folgt: 10. Februar, 13 Uhr: Gemeinsames Essen, 9. März: Die Eisenbahn in Ostpreußen, 13. April: Agnes Miegel und Ostpreußen, 11. Mai: Muttertag, 8. Juni: Volksabstimmung 1920, 13. Juli: Sommer in Ostpreußen, 10. August: entfällt wegen Sommerpause, 14. September: Erntedank, 12. Oktober, 11 Uhr: Tag der Heimat und gemeinsames Essen, 9. November: Martin Luther und sein Einfluss in Ostpreußen, 14. Dezember: Adventsnachmittag.
Kulturzentrum Ostpreußen
Nürnberg – Dienstag, 3o. Januar, 15 Uhr, Haus der Heimat, Imbuschstraße 1: Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen.
Hessen
Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700
Terminübersicht
Kassel – Die Landsmannschaft Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Kassel trifft sich immer donnerstags, 15 Uhr, im Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140, in diesem Jahr wie folgt: Donnerstag, 1. Februar: Jahreshauptversammlung und Vortrag „Ein Gemälde ostpreußischer Landschaften“, Teil II - Der Süden, 7. März: Bernd Brandes: „Authentische Lebensberichte von Wolfskindern“, 4. April: „Afghanistan - alles umsonst?“ Eine Einschätzung von Oberst a.D. Hans Werner Patzki mit anschließendem Stammtisch der Salzburger Gruppe, 2. Mai: „Hausinschriften und Redensarten unserer Altvorderen. Sprüche und Weisheiten aus Ost und West mit Gerhard Landau, 6. Juni: „Lebensbericht von Franz Dietrich aus Stallupönen / Königsberg“, vorgetragen und erläutert von Dorothea Deyß und Martin Dietrich.
Mitgliederversammlung
Wiesbaden – Im Rahmen der satzungsgemäßen Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) berichtete Vorsitzender Dieter Schetat über die Tätigkeit des Vorstandes und die stattgefundenen Veranstaltungen im Geschäftsjahr 2022. Anstelle des erkrankten Schatzmeisters Christian Wunck gab er auch den Kassenbericht. In ihrem Prüfungsvermerk dokumentierten die Rechnungsprüfer einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag wurde der Vorstand für das Berichtsjahr einstimmig entlastet.
Vor Eintritt in die Tagesordnung hatte die stellvertretende Vorsitzende Helga Kukwa an die in 2022 gestorbenen Mitglieder und an die Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung erinnert und mit den Worten des Königsberger Philosophen Immanuel Kant geschlossen: „Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern. Tot ist nur, wer vergessen wird.“
Die monatlichen Zusammenkünfte hatten meist heimatbezogene Themen, beispielsweise den 550. Geburtstag des Astronomen Nikolaus Kopernikus oder das Lebensbild des Königsberger Diakonissenmutterhaus der Barmherzigkeit. Aber auch gesellige Stunden kamen nicht zu kurz: wie beim Sommer-Gartenfest, Närrischen Kreppelkaffee, den traditionellen Stammtischen oder den Feiern zum Erntedankfest und zu Weihnachten. Im Rahmen der vorweihnachtlichen Feier verlieh Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende der Landsmannschaft die Stadtplakette in Silber zu ihrem 75-jährigen Bestehen und würdigte die geleistete Kulturarbeit.
Wie auch bei anderen Landsmannschaften verringerte sich zunehmend der Kreis der Mitglieder – und damit auch das Führungs- und Organisationsteam. Deshalb appellierte der Vorsitzende an die Versammlungsteilnehmer, im Verein Funktionen zu übernehmen.
Seit geraumer Zeit informiert die Internetseite der LOW-Landesgruppe Hessen, www.low-hessen.de, auch über den Wiesbadener Kreisverband und dessen Aktivitäten. Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung zeigte Schetat Bilder von Heimatreisen unter dem Titel „Ostpreußen: Bilder einer Landschaft“. D.S.
Sachsen
Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616
Marzipan
Dresden – Mittwoch, 7. Februar, 13 Uhr, Großenhainer Straße 96: Das Königsberger Schwermer Marzipan.
Schleswig-Holstein
Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de
Flucht, Ankommen, Suche
Bad Oldesloe / Tremsbüttel – Im Januar waren die Ost- und Westpreußen Gäste bei Erika Mosel in Tremsbüttel. Das Treffen im Advent war wegen Schnee, Glätte und Corona ausgefallen. Thema des Tages waren Flucht und Ankommen im Westen Deutschlands und die Suche nach den Angehörigen. Man wusste nicht, ob sie geflüchtet waren, sich noch in der Heimat befanden. Waren Ehemänner, Söhne und Brüder in Kriegsgefangenschaft, waren Angehörige nach Sibirien verschleppt worden? Erika Mosel zeigte den langen Brief einer Verwandten, die diese Situation eindrücklich schildert. Der in „alt-deutscher“ Schrift verfasste Brief konnte von der ältesten Teilnehmerin mühelos vorgelesen werden. Sie las außerdem ihre der Jahreszeit angepassten Gedichte. Die Teilnehmer dankten Mosel für die gemeinsamen guten Stunden.
Gisela Brauer
Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.
Flensburg – Donnerstag, 15. Februar, 11.30 Uhr, TSB-Heim: Grünkohlessen, anschließend Jahreshauptversammlung. Neben den gemäß BGB vorgegebenen Inhalten sind zu wählen der/die Vorsitzende, der/die Schriftführer/ -in, zwei Beisitzer/-innen sowie Kassenprüfer/-in.
Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 6. Februar bei Frau Kunde unter Telefon (0461) 91170 oder per E-Mail: rehekunde@aol.com oder bei Herrn Legies unter Telefon (0461) 32006 oder per E-Mail: hans.legies@t-online.de.
Bericht – Bedingt durch die sehr begrenzte Teilnehmerzahl von 14 Mitgliedern, hervorgerufen wohl durch das Wetter sowie die nicht abzuschätzenden Verkehrsprobleme in Folge der Bauernproteste, konnten wir uns im kleinen Sitzungssaal des TSB-Heims in gemütlicher Runde versammeln. Zunächst gab der Vorsitzende einige Termine bekannt und begrüßte dann herzlich Gershom ben Abraham Jessen im jüdischen Jahr 5784, der in Begleitung von Susanne Frodermann erschienen war; sie hat sudetendeutsche Wurzeln. Dieser Teil II seines Vortrages über die jüdische Gemeinde in Flensburg wurde in eine Frage- und Antwortstunde umgewandelt, sodass jeder gezielt den Wissensbedarf stillen und Jessen direkt darauf antwortete konnte. Zunächst erläuterte der Referent den jüdischen Kalender, der nach Mondphasen ausgerichtet ist, im Herbst beginnt und alle sieben Jahre einen „Schaltmonat“ hat, das heißt, dass es einen Monat zweimal gibt; der Tag beginnt jeweils abends mit Sonnenuntergang. Die Fragen des Auditoriums umfassten dann einen weiten Horizont von der Organisation, Finanzierung und Gliederung einer Gemeinde, deren unterschiedlichen Arten in Abhängigkeit des Gottesdienstes, die Ausbildung und Funktion des Rabbi, der Möglichkeit, zum Judentum zu konvertieren, bis hin zur Stellung der Frau im Judentum. Nach dem Talmud stellt die Frau ein perfektes Wesen dar, das nicht mehr an sich arbeiten muss. Im Gegensatz dazu hat der Mann an sich ständig zu arbeiten, was er unter anderem regelmäßig im Gottesdienst tut, der daher auch nicht „Gottesdienst,“ sondern „Arbeit“ heißt. Jessen beantwortete alle Fragen so ausführlich und in exzellenter Weise, dass die vorgesehene Zeit weit überschritten wurde.
Als Dank überreichte der Vorsitzende eine Flasche koscheren Wein – Ernte erst ab dem vierten Jahr, im siebten Jahr keine Ernte, ein Prozent des gewonnenen Weines wird gespendet –, der inzwischen in der Region in einigen Geschäften zu finden ist. Michael Weber
Allenstein-Land
Kreisvertreter: Andreas Galenski, Sauerbruchstraße 2, 42549 Velbert, Tel. (02051) 87729, Kreisvertreter-Allenstein@t-online.de, www.allenstein-landkreis.de Geschäftsstelle: Gemeindeverwaltung Hagen, Postfach 1209, 49170 Hagen, Tel. (05401) 9770
Neujahrsempfang
Hagen a.T.W. – Nach dreijähriger Unterbrechung fand Mitte Januar mal wieder der Neujahrsempfang der Kreisgemeinschaft (KG) Allenstein in Hagen statt. Zu diesem, wie es schon in der Einladung hieß, ganz besonders angenehmen Termin kam die Nachfolgegeneration der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Allenstein, dem Landkreis Osnabrück und der Kreisgemeinschaft Allenstein zusammen.
Am Abend zuvor wurde das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft beim Neujahrsempfang im Kreishaus zu Osnabrück gefeiert. Die Osnabrücker Landrätin Anna Kebschull zeigte die Geschichte dieser Deutsch-Polnischen Freundschaft auf und nannte Personen, die sich um die Partnerschaft verdient gemacht haben. Einige waren im Saal wie Manfred Hugo, Hans-Gert Pöttering, Georg Schirmbeck und Karl-Heinz Finkemeyer. Dieser begleitete lange die Entwicklung der Freundschaft als Partnerschaftsbeauftragter.
Kreisvertreter Andreas Galenski begrüßte den stellvertretenden Landrat von Osnabrück Michael Lührmann, aus Allenstein Landrat Andrzej Abako, Krystyna Szter vom Kulturausschuss und die Partnerschaftsbeauftragte Agata Lada. Bürgermeisterin Christine Möller, ihre Amtsvorgänger Dieter Eickholt und Martin Frauenheim repräsentierte unsere Patengemeinde Hagen a.T.W. Georg Schirmbeck MdB a.D. kehrte auch bei uns ein. Unter den Gästen war auch Harry Krogull von der Patsy & Michael Hull Foundation, der seit Beginn des Ukrainekonflikts gute Kontakte zum Landkreis Allenstein unterhält und dort seine Hilfe anbietet. Der Verein, der für die Inklusion von Behinderten und Nichtbehinderten steht, ist seit 20 Jahren in Osnabrück tätig.
Der Vorstand der Kreisgemeinschaft war geschlossen vor Ort: Andreas Grunwald, stellvertretender Kreisvertreter, Artur Korczak, Finanzen, Jan August Hacia, Schriftführer, und Johann Certa, Beauftragter für Treffen; ihnen ist der perfekte Ablauf der Veranstaltung zu verdanken. Für eine reibungslose Kommunikation sorgte der Übersetzer Alexander Bauknecht, aber auch Jan, Johann und Andreas von der Kreisgemeinschaft waren fleißig am Dolmetschen, und so hörte man am Esstisch hier deutsch, da polnisch und dort englisch entspannt palavern.
Kreisvertreter Galenski begrüßte bei seiner kurzen Tischrede einzeln die geladenen Gäste und stellte die Vorstandsmitglieder kurz vor. Er sprach das Buch von Dr. Ralf Meindl über den Landkreis Allenstein an und die ersten Erfolge bei der Digitalisierung unserer Heimatjahrbücher. Das vergangene Jahr war auch reich an verschiedenen Treffen, die von der KG organisiert oder von dieser wahrgenommen wurden. Weitere Themen waren Bruderhilfe und unsere Verbundenheit mit der Deutschen Minderheit, die durch die Streichung der Zuwendungen für den muttersprachlichen Unterricht durch die polnische Regierung stark benachteiligt werden. Der Kreisvertreter erwähnte auch das 75-jährige Bestehen der Landsmannschaft Ostpreußen, einer starken und weit geachteten Vertriebenenorganisation – unserer Dachorganisation: „Welch ein Verband, der eine Wochenzeitung und Vertretungen in Allenstein unterhält und neben dem Bundestreffen auch in der Heimat aktiv ist: der Kommunalpolitische Kongress in Allenstein, das Ostpreußische Sommerfest, die Sommerolympiade oder die BJO-Adventstreffen für die Jugend sind ein fester Bestandteil der Arbeit in der Region Allenstein.“
Zum Schluss bedankte sich der Redner ganz herzlich für die Unterstützung die Seitens des Patenlandkreises Osnabrück und der Patengemeinde Hagen am Teutoburger Wald der Kreisgemeinschaft gewährt wird.
Abako erwähnte die Schule in Glottau, die mit dem Schwerpunkt deutsche Sprache und Geschichte eine Schlüsselrolle für die Zusammenarbeit und Entwicklung der Region künftig beitragen könnte. Stolz ist er auch auf die Renovierungen von ermländischen Kapellchen. So eine Bautätigkeit wurde erst vor einigen Wochen in Neu Kockendorf beendet, hier wurde das stark zerstörte Objekt sachkundig abgetragen und Ziegelstein für Ziegelstein wieder nach der vorher erstellten Dokumentation aufgebaut. Das war bereits das zwanzigste Kapellchen, das in seiner Amtszeit erneuert wurde. „Die Erhaltung der Kapellchen ist von hoher Bedeutung“, so der Landrat, „sie sind das kulturelle und geistige Erbe der Region und haben nicht nur einen ästhetischen, sondern auch historischen und sozialen Wert.“
Lührmann gab seine Eindrücke von einem Besuch in Stabigotten wieder. Er war sichtlich angetan von der guten Atmosphäre des Abends und den vielfältigen Partnerschaftsaktivitäten. Der stellvertretende Landrat versprach, dass er als jüngstes Mitglied in der Runde die Verpflichtung hat diese deutsch-polnische Freundschaft weiter zu pflegen.
Möller zeigte am Beispiel der Partnerschaft zwischen ihrer Gemeinde mit Wartenburg die Rolle dieser Kontakte für die Entwicklung beider Landkreise.
Schirmbeck, ein begnadeter Redner, erinnerte an die Anfänge der Partnerschaft und die Personen, die diese injiziert haben. Es fielen die Namen unserer Mitstreiter aus vergangenen Tagen, Kreisvertreter Leo Michalski, Kreistagsvorsitzender Adalbert Graw und Schriftleiter Horst Tuguntke sowie Herbert Monkowski.
Finkemeyer war über 25 Jahre Partnerschaftsbeauftragter für den LK Osnabrück und wusste am Abend so manche Geschichten zu erzählen die nicht in den offiziellen Protokollen der Landkreise stehen. Darunter die Geschichte des verlorenen Gebisses, und dessen wundersamen Auffindung. Dafür ist auch der Neujahrsempfang da, um zu lachen, um Erinnerungen zu pflegen, Rückblicke in die Vergangenheit zu tätigen und Diskussionen über gemeinsame Zukunftsprojekte anzustoßen.
Das Treffen in Hagen war ein wichtiger Schritt beim Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen zwei Ländern und ihren Bewohnern.A.G.
Gerdauen
Kreisvertreter: Walter Mogk, Am Eichengrund 1f, 39629 Bismark (Altmark), Tel. (0151) 12305377, Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, geschaeftsstelle @kreis-gerdauen.de
Hauptkreistreffen
Bad Nenndorf – Wochenende, 5. bis 6. Oktober, Hotel Esplanade, Bahnhofstraße 8: Hauptkreistreffen.
Eigentlich wollten wir diesmal einen Tagungsort in den mitteldeutschen Bundesländern wählen, um unseren Landsleuten dort einmal entgegenzukommen, denen die Anreise zu den Treffen sonst zu lang ist. Doch die passende Lokalität, die unseren Ansprüchen genügt und zudem noch finanzierbar ist, haben wir trotz intensiver Suche leider nicht gefunden. Deshalb wird das Hauptkreistreffen erneut in Bad Nenndorf stattfinden.
Die Räumlichkeiten im Hotel Esplanade sind bereits gebucht. Übernachtungsmöglichkeiten stehen ausreichend zur Verfügung. Unter dem Buchungsstichwort „Hauptkreistreffen Gerdauen“ können Doppel- (130 Euro) und Einzelzimmer (85 Euro) mit Frühstück ab sofort reserviert werden. Bitte richten Sie ihre Anfragen an das Hotel Esplanade, Bahnhofstraße 8, 31542 Bad Nenndorf, Telefon (0 57 23) 79 81 10, E-Mail: kontakt@hotel-esplanade. Außerdem können Sie sich zwecks Vermittlung anderer Unterkünfte an die Tourist-Information Bad Nenndorf, Hauptstraße 4, 31542 Bad Nenndorf, Telefon (05723) 748560, E-Mail: tourist-info@badnenndorf.de, Internet: www.badnenndorf.de, wenden.
Wir würden uns sehr freuen, Sie in Bad Nenndorf begrüßen zu können. Das Programm des Treffens wird derzeit erarbeitet und rechtzeitig an dieser Stelle, in unserem Heimatbrief und auf unserer Internetseite unter www.kreis-gerdauen.de veröffentlicht.
Walter Mogk, Kreisvertreter
Rastenburg
Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Tel. (04381) 4366, Dorfstr. 22, 24327 Flehm. Geschäftsstelle: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (0281) 26950
Wahlaufruf
Zur Wahl 2024 der Bezirks- und Ortsvertreter (OV) nach Paragraph 6 der Satzung der Heimatkreisgemeinschaft Rastenburg wirden die Vertreter der einzelnen Bezirke der Stadt und des Kreises Rastenburg gewählt. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die in der Heimatkartei aufgenommen sind. Die Wahl der Kandidaten ist erfolgt, wenn nicht innerhalb von 21 Tagen nach der Veröffentlichung des Wahlaufrufes bei der Wahlleiterin Ursula Lösch, Wacholderweg 12, 70839 Gerlingen, Widerspruch oder Gegenstimmen, eingehen.
Bezirk Rastenburg-Stadt: Stadtvertreter: Grabowski, Lothar, Velbert; Bezirksvertreter: Domnick, Erna, Reinbek; Kummer, Marliese, Buxtehude; Hilgendorff, Ursula, Flehm; Grabowski, Lothar, Velbert; Gritzki, Knut, Northeim; Krawolitzki, Frank, Erlangen.
Bezirk Rastenburg-Land: Bezirksvertreter: Domnick, Siegfried, Reinbek.
Kirchspiel Bäslack: Bezirksvertreter: Kaes, Edith,Wesseling; OV-Bäslack: Schöttle, Erika, Hagen; OV-Pötzschendorf: Staschko, Christel,Willich; OV- Pülz/Spiegels: Gingter, Margarete Mönchengladbach; OV-Widrinnen/Wilkendorf/Laydoxen: Kaes, Edith,Wesseling.
Kirchspiel Barten: Bezirksvertreter: Grobelny, Margarete, Seevetal; OV-Barten: Grobelny, Margarete, Seevetal; OV-Baumgarten: Kazperowski, Bernd, Marl; OV-Taberwiese: Dr. Vogel, Regina, München.
Kirchspiel Dönhofstädt: Bezirksvertreter: Neumann, Dorothea, Moers; OV-Dönhofstädt/Gr. + Kl. Wolfsdorf: Kemper, Helga, Öer-Erkenschieck; OV-Krimlack/Plehnen: Neumann, Dorothea, Moers.
Kirchspiel Drengfurt: Bezirksvertreter: Schönwald, Dirk, Jena; OV-Drengfurt: Weiß, Karl, Freiberg; OV-Fürstenau: Behling, Christel, Düsseldorf; OV-Marienthal: Heise, Elli, Osterode.
Kirchspiel Korschen: Bezirksvertreter: Perzel, Peter, Ammersbek; OV-Korschen: Scharlata, Edith, Neuss.
Kirchspiel Leunenburg: Bezirksvertreter: Scholz, Doris, Metzingen; OV-Leunenburg: Rattay, Dietger, Essen; OV-Wormen: Musolf, Willi, Berlin.
Kirchspiel Lamgarben: Bezirksvertreter: Link, Wilfried, Gütersloh; OV-Bannskeim/Godocken/Lamgarben: Link, Wilfried, Gütersloh.
Kirchspiel Langheim: Bezirksvertreter: Seibt, Ute, Neu-Ulm; OV-Langheim: Lösch, Ursula, Gerlingen; OV-Gudnick: Seibt, Ute, Neu-Ulm.
Kirchspiel Paaris: Bezirksvertreter: Neumann, Dorothe, Mörs.
Kirchspiel Schönfließ: Bezirksvertreter: Paehr, Ursula, Wesel.
Kirchspiel Schwarzstein: Bezirksvertreter: Rausch, Bärbel, Kulmbach; OV-Blaustein/Neu Rosenthal: Daniel, Christian, Rastatt; OV-Partsch: Hachmann, Helga, Norderstedt; OV-Wilhelmsdorf: Rausch, Bärbel, Kulmbach.
Kirchspiel Wenden: Bezirksvertreter: Klein, Christel, Hardegsen; OV-Wehlack: Hilgendorff, Hubertus, Flehm; OV-Wenden: Sawala, Irene, Böblingen; OV-Elisenthal: Klein, Christel, Hardegsen.
BDV
Walter Gauks
Der Senat von Berlin beruft „Ansprechpartner für Deutsche aus Russland, Vertriebene und Spätaussiedler“. BdV freut sich auf die Zusammenarbeit mit Walter Gauks. Zu dessen Berufung erklärt BdV-Präsident Dr. Bernd Fabritius:
Das Land Berlin hat erstmalig einen eigenen Ansprechpartner des Senats für Deutsche aus Russland, Vertriebene und Spätaussiedler berufen. Für den Bund der Vertriebenen begrüße ich dies ausdrücklich, zumal damit das deutliche Signal an die Zielgruppen ausgesandt wird, dass ihre Anliegen bei der Landesregierung zukünftig noch stärker Gehör finden werden.
Dankbar bin ich der Landesregierung dafür, dass sie hiermit ein auch vom BdV unterstütztes Koalitionsvorhaben umsetzt. Es bleibt zu wünschen, dass dieses wichtige neue Amt sich alsbald so etabliert und mit politischem Rückhalt derart ausgestaltet wird, dass Berlin etwa den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen oder Sachsen und ihren jeweiligen Landesbeauftragten auf Augenhöhe begegnen kann. Neben der Bearbeitung sozialer Anliegen und von Eingliederungsfragen wird es gelten, auch verständigungs-, erinnerungs- und kulturpolitische Akzente zu setzen. BdV – Bund der Vertriebenen


