19.04.2026

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Folge 05-24 vom 02. Februar 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 05-24 vom 02. Februar 2024

Meldungen

Immer mehr Beamte

Köln – In den vergangenen zwölf Jahren ist die Anzahl der Stellen im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik um 584.000 auf 4,83 Millionen gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Besonders große Zuwächse verzeichnete der Bereich „Politische Führung und zentrale Verwaltung“. Hier schuf der Bund 32 Prozent mehr Stellen, während es in den Ländern und Kommunen ebenfalls noch 21 beziehungsweise 27 Prozent waren. Alles in allem lag der Anstieg beim Bund jedoch nur bei zwei Prozent. Somit geht die Zunahme der Beschäftigtenzahlen vorrangig auf das Konto der Länder und Kommunen. Allerdings will die Ampelregierung noch Tausende neuer Beamtenstellen einrichten. Dadurch könnten die Personalausgaben des Bundes im laufenden Jahr auf 44 Milliarden Euro steigen. Dennoch meint der Deutsche Beamtenbund, der Staat habe derzeit 550.000 Beschäftigte zu wenig.W.K.





Mehr Lärm erlaubt

Berlin – Die Bundesregierung hat die nächtlichen Lärmgrenzwerte im Umfeld von Windkraftanlagen, die dem Schutz der Anwohner dienen, ohne jegliche Konsultation mit den Betroffenen um vier Dezibel erhöht. Dabei entspricht bereits eine Erhöhung des Schallpegels um drei Dezibel einer Verdoppelung der Schallintensität. Gerechtfertigt wurde diese Maßnahme mit den Regelungen des Paragraphen 31k des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, der die Erhöhung der Grenzwerte in Ausnahmefällen erlaubt, wenn eine Alarm- oder Notfallstufe laut dem die Gasversorgung in Deutschland in einer Krisensituation regelnden Notfallplan Erdgas des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vorliegt und mehr Strom mittels Windenergie erzeugt werden muss, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Für die Anwohner bedeutet dies, dass die in den Genehmigungsverfahren zugrunde gelegten Werte nicht mehr gelten.W.K.





Klima-Angst nimmt ab

London/Washington – Jugendliche stehen den Warnungen vor einer globalen Klimakatastrophe offenbar deutlich skeptischer gegenüber als noch vor fünf Jahren. Das ergab eine Auswertung von mehr als 12.000 Videos aus aller Welt auf 96 Kanälen der Internetplattform YouTube durch das britische Zentrum zur Bekämpfung von digitalem Hass (CCDH). Demzufolge sollen drei Kernaussagen dominieren: Die Klimawissenschaften und die Klimabewegung seien unglaubwürdig. Es gebe keine Möglichkeit, Klimaveränderungen aufzuhalten. Die globale Erwärmung habe eher minimale oder gar positive Auswirkungen. Das CCDH sprach angesichts dessen von einem „überraschenden“, ja „alarmierenden“ Trend zur „Klimaleugnung“ unter Jugendlichen und forderte YouTube und die anderen Plattformbetreiber auf, Inhalte, die dem „wissenschaftlichen Konsens“ zum Klimawandel widersprächen, zu zensieren.W.K.