Protest gegen Photovoltaik
Hohenstein – Bei der Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien ist Strom aus Photovoltaik-Anlagen ein wichtiger Baustein. Diese sind aber oft ein Zankapfel in der regionalen Planung, wenn sie auf größeren Flächen betrieben werden. So für einen Teil der Einwohner von Hohenstein, die eine Petition an Amtsträger in Stadt und Woiwodschaft sowie Abgeordnete richteten. Es geht um 500 Hektar in der Gemeinde Hohenstein und 680 Hektar in der Gemeinde Grunwald, die nach der 2019 erfolgten Liberalisierung der Vorschriften für die Aufstellung von Photovoltaik-Farmen dafür vorgesehen sind. Nach Meinung der Initiatoren des Protests wurden die umweltrechtlichen Entscheidungen für einzelne Grundstücke erlassen. Füge man sie auf einer Landkarte zusammen, so entstehe ein großer Moloch, der eine Barriere für Tiere schaffe. U.H.
Schüler sorgten für mehr Grün
Allenstein – Im Rahmen eines Programms zur Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und Stauden sowie zur Revitalisierung von Parks und Grünflächen entstand an der Kreuzung der Kościuszko- und Żołnierska-Straße eine weitere Miniatur-Grünanlage in Allenstein. Gesetzt wurden dort Katzenminze, Storchschnabel und Berberitze, aber auch 30 Sträucher und Roteichen. Das Besondere an diesem Stück Grün, das „die Ästhetik im öffentlichen Raum und das Mikroklima verbessern hilft“, wie Allensteins Stadtpräsident Piotr Grzymowicz es formulierte, ist das Engagement von Schülern des Bereichs Landschaftsarchitektur am Verband der Berufsschulen für Bauwesen. Die etwa 65 Beteiligten entwarfen das Projekt, bereiteten das Gelände vor, entfernten Unkraut, tauschten den Boden aus und setzten die Pflanzen. Der Wert der gesamten Aktion beläuft sich auf umgerechnet 9300 Euro, die zur Hälfte aus dem Wettbewerb „Blau-grüne Stipendien für Ermland und Masuren“ finanziert wurden.U.H.


