Der Unternehmer Martin Limbeck wundert sich im „Focus“ (30. Januar):
„Wir zahlen Steuern auf Rekordhoch, das Land nimmt Milliarden ein – und gefühlt kommt nichts davon an den Stellen an, wo es nötig wäre.“
Der bekannte Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer sagt gegenüber „ntv“ (23. Januar) eine „Renaissance des Verbrenners“ voraus, denn:
„Das Geschwätz von Habeck und Co. nehmen Deutschlands Autobauer ohnehin nicht mehr ernst. Nach ein paar Monaten werden sie sich entscheiden, alle Kraft wieder in den hochprofitablen Verbrennungsmotor zu stecken. Der erste Autobauer, der anfängt, den Benziner wieder zu bewerben, wird mehr davon verkaufen und seine Marktanteile rasch steigern. Sie werden sehen, wie schnell die anderen nachziehen.“
Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz gibt in der Talkshow „Links, Rechts, Mitte“ (21. Januar) des Senders Servus TV eine Erklärung für die hohen Wahlergebnisse der AfD:
„Das Interessante ist, dass die Partei, die eigentlich die Oppositionspartei sein müsste, nämlich die Union, längst schon programmiert ist auf Schwarz-Grün. Und die Wähler sind nicht so blöd, die spüren das oder die wissen das, dass das, was als nächste Regierung in Deutschland kommt, eine schwarz-grüne Regierung ist, die genau dasselbe weitermacht wie bisher. Das ist der Grund dafür, dass sie die AfD wählen.“
Mario Thurnes teilt Bolz’ Befürchtungen hinsichtlich künftiger Koalitionen. Bei „Tichys Einblick“ (29. Januar) fasst er die Aussichten knapp zusammen:
„Mit der AfD darf die CDU nach Selbstverpflichtung nicht regieren, ohne SPD und Grüne kann die CDU nicht regieren. Also müssen die Christdemokraten sich innerparteilich grün-links verbiegen, wollen sie als ministrabel gelten.“
Der erfahrene Journalist Ralf Schuler stellt auf dem Portal „Nius.de“ (29. Januar) etwas Grundsätzliches klar:
„Journalisten, die Geld vom Staat bekommen, sind keine. Staatsjournalismus ist kein Journalismus, sondern Regierungs-Propaganda ... Und wenn, wie im Falle von ,Correctiv‘ und dem vermeintlichen Geheimtreffen von Potsdam, am Ende die für die Recherche zahlende Bundesregierung zu Demonstrationen aufruft, an denen auch Vertreter der Regierung teilnehmen, dann machen sich Journalisten zu Wasserträgern und Propagandisten der Macht.“
Wort der Woche
„Was wir im Moment tun, wird in der ganzen Welt niemand nachmachen, weil es nicht erfolgreich ist, und auch nicht erfolgreich sein kann!“
Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), am 23. Januar zur angeblichen Vorbildfunktion Deutschlands bei der Energie- und Wirtschaftspolitik


