Außer vom Staat wird das Medienunternehmen Correctiv auch von zahlreichen Stiftungen alimentiert. Bereits die Gründung von Correctiv war nur möglich, weil die Brost-Stiftung eine stufenweise Anschubfinanzierung von insgesamt 3,8 Millionen Euro gewährte. Vorstandsvorsitzender dieser Stiftung war und ist der frühere SPD-Politiker Bodo Hombach. Als weiterer Großsponsor trat das Netzwerk des eBay-Gründers Pierre Omidyar auf, das zwischen 2018 und 2023 rund 2,8 Millionen Euro überwies. Die Open Society Foundations des US-amerikanischen angeblichen Philanthropen George Soros stellten bis 2021 etwa 420.000 Euro zur Verfügung.
Etliche Stiftungen, die Correctiv unterstützen, vertreten eine dezidiert grüne Agenda. Dazu gehören die holländische Adessium Foundation, die australische Stiftung The Sunrise Project und die deutsche Stiftung Mercator, die sich der Förderung von „Chancengleichheit, sozialem Zusammenhalt, Respekt, Toleranz, Weltoffenheit sowie Schutz von Natur und Umwelt“ verschrieben hat und auch die Lobbyorganisation Agora Energiewende aus der Taufe hob, deren fataler Einfluss auf die Energiepolitik hierzulande allgemein bekannt ist. Diese vier Stiftungen zahlten bislang 1,3 Millionen Euro an Correctiv.
Zum Reigen derer, die das Medienunternehmen über Wasser halten, gehören außerdem die Rudolf Augstein Stiftung in Hamburg, die Schöpflin-Stiftung mit Sitz in Lörrach, die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt sowie die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur von Jan Philipp Reemtsma. Die Spendensumme lag hier bis 2023 bei 2,8 Millionen Euro.
370.000 Euro kamen des Weiteren von der RAG-Stiftung, welche die Abwicklung des deutschen Steinkohlebergbaus begleiten soll, und in deren Kuratorium die Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen und des Saarlandes sowie die jeweiligen Bundesfinanz- und Wirtschaftsminister sitzen.W.K.

