25.01.2026

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Folge 07-24 vom 16. Februar 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-24 vom 16. Februar 2024

Meldungen

Überweisungen von Migranten

Washington – Aus einer Statistik der Weltbank geht hervor, dass in der Bundesrepublik lebende Immigranten im Jahr 2021 um die 34,4 Milliarden Euro in ihre Herkunftsstaaten überwiesen haben, während Deutsche im Ausland 17,8 Milliarden Euro in die Heimat transferierten. Nach Angaben der Weltbank floss deutsches Geld in 168 Zielländer, wobei Polen, Tschechien und Frankreich mit 2,95, 2,42 und 1,93 Milliarden Euro an der Spitze rangierten. Danach folgten Italien, Kroatien und Rumänien mit Überweisungen in Höhe von 1,92 bis 1,67 Milliarden Euro. Die übrigen Top-Länder für Transfers waren Serbien, Österreich, Russland, Spanien, Nigeria, Ungarn, Indien, die Ukraine, der Kosovo, Belgien, China, Thailand, Vietnam, der Libanon, Luxemburg, Pakistan, Marokko, Israel und die Schweiz. In die Eidgenossenschaft gingen aber lediglich 378 Millionen.W.K.





Parlament für Deregulierung

Brüssel – Das EU-Parlament hat dem Vorschlag der EU-Kommission zur Deregulierung der Neuen Gentechniken zugestimmt. Gemeint ist das von den Chemienobelpreisträgerinnen des Jahres 2020 Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna entwickelte Verfahren, mit der „Genschere“ CRISPR/Cas Erbinformation von Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren an einer bestimmten Stelle zu schneiden und Gene einzufügen, auszuschalten oder zu regulieren. Die Hersteller behaupten, die neuen Gentechnik-Pflanzen seien so unbedenklich wie konventionelle Züchtungen. Deren Vorteil sei, dass sie auf „Klimaanpassung“ (Trockenheitsresistenz) oder Pestizidreduktion gezüchtet werden. Umweltverbände dagegen warnen vor unabsehbaren Folgen, da genetisch veränderte Organismen nicht rückholbar seien. D.J.





China kündigt Russenkonten

Yiwu – Die chinesische Zhejiang Chouzhou Commercial Bank hat angekündigt, Transaktionen mit russischen und weißrussischen Kunden auszusetzen. Die Konten bleiben von allen Zahlungssystemen, sei es SWIFT, das russische Transaktionssystem für Banken SPFS oder das chinesische CIPS-Bankensystem, ausgeschlossen. Einige Dutzend Geschäfte kamen bereits nicht zustande. Da diese Entscheidung in die Zeit des chinesischen Neujahrsfests fällt, das bis zum 17. Fe­bruar dauert, könnten Exporte aus China nach Russland bis März ins Stocken geraten. Die Bank begründete diesen Schritt damit, dass die Transaktionen „nicht den internen Regeln der Empfänger-Banken“ entsprächen. Gemeint ist damit, dass chinesische und türkische Banken offenbar Sanktionen des Westens befürchten, da US-Präsident Joe Biden Ende Dezember die vereinfachte Bestrafung für Banken, die gegen die Russland-Sanktionen verstoßen, eingeführt hatte. Zuvor hatten türkische Banken damit begonnen, die Konten russischer Kunden einzufrieren. MRK