Demo von links unterwandert
München – Mehrere Politiker kritisierten nach der „Lichtermeer“-Demonstration Ende Januar in München die Einbindung von „Fridays for Future“ als Mitveranstalter. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) beklagte grundsätzlich, dass Demos gegen Rechtsextremismus teilweise durch Linksextremisten unterwandert seien. Sein Kabinettskollege von der CSU, Georg Eisenreich, hat zwar an der Demonstration im Januar teilgenommen, äußerte allerdings ebenfalls Kritik. „Wie von mir schon im Vorfeld befürchtet, sind Fridays for Future und radikale Einzelpersonen als Organisatoren einer solchen Demo ungeeignet“, so der Justizminister. Für Diskussionen hatte schon im Vorfeld der Demonstration gesorgt, dass auch Vertreter vom Antifa Stammtisch München und Antifa NT auf der Rednerliste standen.H.M.
EMA löschte Meldungen
Amsterdam/Brüssel – Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) scheint mehrere zehntausend Meldungen über Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe aus ihrer Datenbank gelöscht zu haben. Das hat die französische Programmiererin Catherine Theilhet berichtet. Unter anderem verschwanden Meldungen über 14.969 Fälle von Myokarditis (Herzmuskelentzündung), 11.424 Fälle von Perikarditis (Herzbeutelentzündung), 7295 Fälle von Embolie, 7079 Fälle von Thrombose, 2827 Fälle von Blindheit und 2282 Fälle von Taubheit. Auf eine diesbezügliche Anfrage von Theilhet antwortete die EMA, ihre Datenbank sei „lebendig“, was Änderungen „normal“ mache. Deswegen haben die Europaabgeordneten Marcel de Graaff (Forum voor Democratie) aus den Niederlanden, wo die EMA sitzt, sowie Bernhard Zimniok und Joachim Kuhs (beide AfD) nun sowohl die EU-Kommission als auch die EMA aufgefordert, „zu diesem Vorgang Stellung zu nehmen“. Eine Reaktion hierauf steht noch aus.W.K.
Kinder häufiger sprachgestört
Hannover – Aus einer Datenauswertung der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) geht hervor, dass die Zahl der Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 18 Jahren mit Sprachstörungen während des Zeitraumes von 2012 bis 2022 um fast sechs Zehntel gestiegen ist. Damit sind nun knapp jeder zehnte Junge und jedes 15. Mädchen betroffen. Besonders dramatisch fiel die Zunahme der Sprachstörungen bei den 15- bis 18-Jährigen mit 144 Prozent aus. Als Hauptursache für diese Entwicklung vermutet die KKH die zunehmende Nutzung von digitalen Geräten, die zu einem immer stärkeren Rückgang der direkten mündlichen Kommunikation geführt habe. Die Corona-Maßnahmen mit ihren Kontaktverboten hätten in dieser Situation wie ein „Brandbeschleuniger“ gewirkt. Die KKH warnt davor, das Problem auf die leichte Schulter zu nehmen, denn die Sprache sei ein unverzichtbarer Grundpfeiler der Entwicklung jedes Kindes und der Schlüssel zur Welt.W.K.


