Philippe Fischer meint bei „Nius.de“ (15. Februar) zum Verfassungsschutz:
„Thomas Haldenwang mutiert, angetrieben durch die politische Motivation seiner Ministerin Nancy Faeser, zum Angstmacher. Niemand soll von der politisch gewünschten Meinung abweichen oder auch nur daran denken, sich regierungskritisch zu äußern ... Was Haldenwang in Worten ankündigt und im Falle von Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen bereits in Taten hat folgen lassen, zerstört das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit des Verfassungsschutzes.“
Dieter Rucht weist in der „Frankfurter Allgemeinen“ (16. Februar) auf einen Widerspruch der Anti-Rechts-Demos hin:
„Meine Frau und ich waren auf einer Berliner Veranstaltung. Aber wir sind bald wieder gegangen, weil wir über Lautsprecher dazu aufgefordert wurden, ,Ganz Berlin hasst die AfD‘ zu skandieren ... Das ist ja auch widersprüchlich – viele hatten Schilder dabei, auf denen stand ,Gegen Hass und Hetze‘. Dann kann man doch so etwas nicht skandieren.“
Ulf Poschardt ärgert sich in der „Welt“ (15. Februar) über die weltfremden „Experten“, die den Deutschen Sand in die Augen streuen über den Ernst der Lage:
„In jeder Talkshow sitzen Ökonomendarsteller und sagen der Wirtschaft, was sie alles nicht machen dürfe. Beim ständigen Moralisieren merkt Deutschland gar nicht mehr, wie jeden Tag der Abstieg schneller voranschreitet: wirtschaftlich, politisch, sportlich. Dabei sind die Zeichen überall zu sehen.“
In eine ähnliche Richtung strebt auch Jan Fleischhauer im „Focus“ (16. Februar):
„Die Politik der Ampel trug von Anfang an Züge der Traumtänzerei. Mit der Energiepolitik nimmt sie die Abbiegung in Richtung des Hasardeurtums. Nur jemand, der sein ganzes Studium mit Gender Studies oder Postcolonial Studies zugebracht hat, kann annehmen, dass es keinen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie hat, wenn der Energiepreis in den USA bei einem Drittel von dem liegt, wo er bei uns liegt.“
Pierre Wunsch, Präsident der Belgischen Nationalbank, fand im EU-Parlament klare Worte zur grünen Transformation, die „breitbart.com“ (15. Februar) zitiert hat:
„Verleiten Sie die Menschen nicht zu der Annahme, dass die Ökologisierung positive Chancen mit sich bringt, die das BIP steigern und Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze schaffen könnten.“
Wort der Woche
„Wer sich von seinen eigenen Wurzeln und seinem Glauben entfernt, um Angst, Unmut und Zwietracht in der Bevölkerung zu säen und letztendlich Parteipolitik zu machen, der hat das Recht verwirkt, sich ,Haus Gottes‘ zu nennen.“
Henry Albrecht am 17. Februar auf „Apollo-News“ zur Krise der Kirche


