Berlin – In einem Bürgerentscheid in der Gemeinde Grünheide bei Berlin haben 3499 Menschen gegen und 1882 für einen Ausbau des Firmengeländes des E-Autobauers Tesla gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 70 Prozent. Das Firmengelände von Tesla umfasst zurzeit rund 300 Hektar. Auf zusätzlichen 170 Hektar sollten ein Güterbahnhof, Lagerhallen und ein Betriebskindergarten entstehen. Das Votum ist nicht verbindlich. Das letzte Wort hat die Gemeindevertretung. Manu Hoyer von der Bürgerinitiative Grünheide forderte nach dem Votum die Gemeindevertretung auf, gegen die Erweiterung zu stimmen. Bürgermeister Arne Christiani (parteilos) will den Bebauungsplan in der vorliegenden Form tatsächlich nicht mehr genehmigen. Der Brandenburger Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) glaubt indessen, Heilungsmöglichkeiten zu sehen. Die nächste Sitzung der Gemeindevertretung ist für den 14. März geplant. F.B.

