25.01.2026

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Folge 9-24 vom 01. März 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 9-24 vom 01. März 2024

Meldungen

Kühne + Nagel in Danzig

Danzig/Stettin – Das Schweizer Logistikunternehmen Kühne + Nagel hat in der Nähe des Danziger Tiefwasser-Containerhafens ein sogenanntes Cross-Dock-Center eröffnet. Nach Angaben des Unternehmens verfügt die Anlage in Danzig einschließlich Büroflächen über eine Fläche von mehr als 3500 Quadratmetern. Über den neuen Standort will Kühne + Nagel Waren weiterverteilen, die im Danziger Hafen auf den Dienstrouten des Logistikunternehmens ankommen. Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Kühne + Nagel die Eröffnung eines neuen Logistikzentrums in Stettin gemeldet. Das Stettiner Distributionszentrum konzentriert sich auf die Lieferungen für einen Kunden aus der Automobilindustrie. Ausschlaggebend für den Standort Stettin war nach Angaben des Unternehmens neben dem Hafen eine gute Anbindung an das Straßennetz, die eine effiziente Abwicklung der Kundensendungen ermögliche.H.M.




Rückzug aus der Fläche

Düsseldorf – Berichten des „Handelsblattes“ zufolge plant die zur Deutschen Bank gehörende Postbank einen umfassenden Rückzug aus der Fläche, womit auch drastische Einschränkungen bei der Bargeldversorgung ihrer Kunden verbunden wären. So will das Geldinstitut bis 2026 rund 250 seiner 550 Filialen schließen, wobei deren Zahl seit 2017 bereits schon um 300 zurückgegangen ist. Außerdem sollen die rund 1800 Partnershops der Deutschen Post, etwa in Schreibwarenläden, keine Finanzdienstleistungen mehr anbieten. Ein Sprecher der Deutschen Bank begründete dies folgendermaßen: „Wir beobachten schon länger, dass Kundinnen und Kunden ihre Bankgeschäfte zunehmend online durchführen und der Anteil bargeldloser Zahlungen steigt.“ Dem widersprechen betroffene Partnershop-Betreiber vor Ort. Gerade ältere und dadurch weniger mobile Menschen würden ihren Bargeldbedarf gerne bei ihnen decken.W.K.




Ukraine plant Erweiterung

Kiew – Die Ukraine plant eine deutliche Erweiterung der Kapazität des Kernkraftwerkes Chmelnyzkyj, das etwa 180 Kilometer östlich der polnischen Grenze liegt. Derzeit besitzt das Kraftwerk zwei aktive und zwei im Bau befindliche Druckwasserreaktoren des sowjetischen Typs WWER-1000. Damit liegt die Gesamtleistung aktuell bei 2000 Megawatt. Mit Hilfe westlicher Partner soll nun der zweite WWER-1000-Block fertiggestellt werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, zwei AP-1000-Reaktoren der US-amerikanischen Firma Westinghouse zu installieren. Nach der Inbetriebnahme der zusätzlichen Meiler könnte das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj über 6000 Megawatt Strom produzieren. Damit wäre es das leistungsfähigste Atomkraftwerk in Europa und fähig, den Wegfall der sechs Reaktoren von Saporischschja zu kompensieren, die sich momentan unter russischer Kontrolle befinden und im Juni vorigen Jahres abgeschaltet wurden.W.K.