Jeder vierte ist Ausländer
Berlin – Knapp ein Viertel der Einwohner Berlins hat eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit. Laut dem Amt für Statistik Berlin-Brandenburg waren zum Stichtag 31. Dezember 2023 im Einwohnermelderegister rund 946.000 Personen aus dem Ausland gemeldet. Dies sind 24,4 Prozent aller Einwohner der Hauptstadt. Wie das Statistikamt weiter berichtet, sind im Laufe des vergangenen Jahres etwa 46.000 ausländische Personen nach Berlin gezogen. Gleichzeitig sind im Jahr 2023 annähernd 19.000 Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit aus Berlin weggezogen. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat mit 30,5 Prozent den höchsten Ausländeranteil unter den Berliner Bezirken. Den niedrigsten Anteil ausländischer Einwohner weist mit 16,4 Prozent der Bezirk Treptow-Köpenick im Südosten der Metropole auf. Insgesamt ist die Einwohnerzahl Berlins mittlerweile auf rund 3,88 Millionen gestiegen. H.M.


