26.08.2026

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Folge 10-24 vom 08. März 2024 / Belgien / Imam rezitiert Hass-Sure im Brüsseler Parlament / „Nie dagewesene Szenen der Unterwerfung“: Skandal-Auftritt löst breiten Sturm der Empörung aus

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 10-24 vom 08. März 2024

Belgien
Imam rezitiert Hass-Sure im Brüsseler Parlament
„Nie dagewesene Szenen der Unterwerfung“: Skandal-Auftritt löst breiten Sturm der Empörung aus
Bodo Bost

Ein Video, das den pakistanischen Imam Muhammad Ansar Butt in Taliban-Kleidung zeigt, wie er auf der Tribüne des Brüsseler Parlaments Verse aus einer antisemitischen Hass-Sure des Korans rezitiert, sorgte nach der Veröffentlichung für Empörung. Der Imam durfte diese Sure rezitieren, nachdem er zuvor von der Staatssekretärin für Chancengleichheit, der Sozialistin Nawal Ben Hammou, einen Preis für „Antirassismus“ erhalten hatte. 

Die Szene, die bis dahin nicht nach außen gedrungen war, ereignete sich bereits am 13. Januar bei einer Veranstaltung, die der Vizepräsident des Parlaments und Parteifreund Nawal Ben Hammous, Hasan Koyuncu, zusammen mit dem Verein „Friends Of Brussels“ organisiert hatte. Ebenfalls geehrt wurde bei dieser Gelegenheit der radikale Imam der Brüsseler Moschee Idara Taleem ul islam, Adnan Feroz. Der Imam selbst, der pakistanischer Abstammung ist und in Flämisch-Brabant lebt, hatte die Sequenz auf Facebook gepostet, bevor er sie wieder entfernte. 

Ansar Butt setzt sich unter anderem für die Zwangsverschleierung für Schülerinnen ab acht Jahren ein. Er möchte auch die Scharia in Europa durchsetzen und trat in der Vergangenheit mit radikalen Moslems wie Anas Noorani Siddiki, einem Imam, der Al-Kaida-Kämpfer glorifizierte und die Todesstrafe für Prophetenbeleidigung fordert, in Eindhoven auf. 

Obwohl die Veranstaltung nicht vom Parlament organisiert wurde, brachten belgische Politiker ihre Missbilligung zum Ausdruck. Theo Francken, Mitglied der Abgeordnetenkammer, Ex-Staatssekretär für Asyl und Immigration, seit 2012 Bürgermeister von Lubbeek und Angehöriger der Neu-Flämischen Allianz (N-VA), welche die Unabhängigkeit Flanderns von Belgien anstrebt, leitete das Video auf X, früher Twitter, weiter und versah es mit einer sehr langen Nachricht. „Brüssel, einst liberal, sieht aus wie eine verlorene Stadt“, klagte er. Der Sozialistischen Partei warf er vor, sich „tiefer als je zuvor der Gunst der Muslime zu beugen“, und prangerte „nie dagewesene Szenen der Unterwerfung“ an. 

David Leisterh, der Brüsseler Vorsitzende der französischsprachigen liberalen Reformbewegung (MR), forderte die Einsetzung einer Kommission zu diesem Thema: „Jahrhunderte der Religionskämpfe blicken auf uns herab. Wie könnten wir ein solches Vorgehen akzeptieren?“ 

Idit Rosenzweig-Abu, die israelische Botschafterin in Belgien und Luxemburg, sagte, sie sei „absolut entsetzt zu entdecken, dass ein muslimischer Gastprediger im Brüsseler Parlament Auszüge aus der Sure ,Al-Ahzab‘ rezitieren konnte, einer Sure, die den Krieg zwischen Muslimen und Juden zum Religionskrieg propagiert“. „Es handelt sich um eine Sure, die ausdrücklich (Vers 26) dazu aufruft, die Juden zu töten und gefangen zu nehmen“, betonte die Diplomatin und erinnerte an den wachsenden Antisemitismus und die Angst der 18.000 in Brüssel lebenden Juden vor dem Hintergrund, dass in der Vergangenheit – ausgehend von der Hochburg der radikalen Moslems, dem Stadtteil Molenbeek – schlimme Anschläge mit Dutzenden Opfern von Moslems durchgeführt worden sind.