Michael Wolffsohn spricht nach dem Berlinale-Skandal im „Focus“ (28. Februar) eine drastische Warnung an das linke, „woke“ Milieu aus:
„Jenes woke links-linksliberale Kultur- und Wissenschaftsmilieu ist die Truppe nützlicher Idioten der islamistischen Terroristen ... Ihre ganze Lebensart und -sicht, ihr Genderverständnis und ihre Anti- oder Areligiosität ist den Islamisten ein Dorn im Auge. Im Wortbild ausgedrückt: Sie liefern den Islamisten die Seile, mit denen sie später zumindest politisch gehängt werden.“
Der früherer ZDF-Journalist Peter Hahne benennt in der „JUNGEN FREIHEIT“ (1. März), wie der kritische Journalismus, den er einst gelernt und praktiziert hat, auf der Strecke geblieben ist:
„Der Journalismus hat sich völlig verwandelt! Er ist zum Tummelplatz vollkommen realitätsfremder Ideologen geworden, die nicht einmal mehr zum Schein so tun, als hielten sie Distanz zur Politik, sondern offen symbiotisch mit ebenso realitätsfremden Politikern in einer gemeinsamen Blase leben.“
In der „Welt“ (29. Februar) weist Jacques Schuster den Vorschlag des französischen Präsidenten Macron, mit NATO-Truppen direkt in den Krieg gegen Russland zu ziehen, entschieden zurück:
„Man hätte es nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Europa nicht für möglich gehalten, dass heute die Kriegsgefahr so groß ist wie nie zuvor seit der Kuba-Krise ... Nicht nur für die Deutschen wird es Zeit, erwachsen zu werden, auch die Franzosen brauchen dringend einen Reifeschub, können sich nicht mehr erlauben, den Schein vor das Sein zu setzen. Nur Halbstarke lärmen, Macht kommt auf leisen Sohlen.“
Alexander Wallasch ergründet auf seinem eigenen Blog (3. März), warum die Ampelparteien trotz aller längst offensichtlichen negativen Folgen immer noch mehr Einwanderung nach Deutschland fördern:
„Die Ampel-Regierung arbeitet auf diese Weise gegen die deutsche Bevölkerung und sie stellt sich zudem gegen eine ernst gemeinte Integration. Es geht dieser Regierung gar nicht darum, die Gemeinschaft zu fördern und Gräben zu überwinden, sie selbst sind die Grabenbauer. Denn sie fürchten nichts mehr als eine intakte Gesellschaft oder gar eine Schicksalsgemeinschaft, die sich im Zweifel gegen sie wenden könnte.“
Wort der Woche
„Es ist schwierig, eine Diskursfähigkeit herzustellen, wenn man nicht mehr frei und offen miteinander sprechen kann.“
Maximilian Wonke (SPD), Bürgermeister der brandenburgischen Gemeinde Panketal, wehrt sich in der „Welt“ vom 4. März gegen Kritik daran, dass er an einem „Bürgerdialog“ der örtlichen AfD teilgenommen hat


