Baden-Württemberg
Vorsitzende: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Tel.: 0711 - 85 40 93, uta.luettich@web.de Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, 2. Stock, Zimmer 219, Internet: www.low-bw.de
Ostdeutscher Ostermarkt
Stuttgart – Sonnabend, 16. März, 10 bis 16 Uhr, Schlossstraße 92, Haus der Heimat: 15. Ostdeutscher Ostermarkt, eine gemeinsame Aktion des Jugendverbands DJO-Deutsche Jugend in Europa, des BdVs und fast aller Landsmannschaften der deutschen Heimatvertriebenen und Aussiedler mit kulinarischen Köstlichkeiten, Literatur der Heimatlandschaften, musikalischen Raritäten und einer Ausstellung handwerklicher Kunst. Die Landesgruppe Ostpreußen ist wieder mit einem großen Stand ostpreußischer Handarbeiten vertreten. Weitere Informationen gibt der DJO e.V., Hartmut Liebscher unter Telefon (0711) 625138 oder per E-Mail: hartmut@djobw.de.
Bayern
Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de
Landeskulturtagung
Altmühlfranken – Sonnabend, 23. März, 10 Uhr, Kulturzentrum Ostpreußen, Schloß Ellingen: Ostpreußische Landeskulturtagung. Anmeldung bei Landsmann Bethke unter Telefon (09831) 80961.
Frühlingserwachen
Ellingen – Sonntag, 17. März, 10 bis 17 Uhr, Schloßstraße 9, Kulturzentrum Ostpreußen, Deutschordensschloss: Ostermarkt mit Kunsthandwerkern aus der Region, Vorführungen von traditionellen Handwerkstechniken, einer Sonderausstellung über Osterbräuche in Deutschland und anderen Ländern und einer Schlemmeretage. Für Kinder bietet das Team der Museumspädagogik kreative Ideen. Der Eintritt ist frei. Nähere Information unter Telefon (09141) 86440 oder Internet: www.kulturzentrum-ostpreussen.de
Hamburg
Erster Vorsitzender: Hartmut Klingbeutel, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Teilfeld 8, 20459 Hamburg, Mobiltelefon (0178) 3272152
HKG Elchniederung
Hamburg – Donnerstag, 21. März, 14 Uhr, Einlass ab 13 Uhr, Niendorfer Kirchweg 17, Berenberg-Gossler-Haus: Frühlingsfest der Heimatkreisgemeinschaft Elchniederung mit Kaffee und Kuchen, Schabbern und gemeinsamem Singen wird für das leibliche und seelische Wohl gesorgt. Gäste sind herzlich willkommen. Das Berenberg-Gossler-Haus ist in fünf Gehminuten von der U2-Haltestelle Niendorf Markt zu erreichen.
Hessen
Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700
Pommernfilm
Wetzlar – Dienstag, 19. März, Gaststätte Zum Matchball, Tennisplatz, Bodenfeld: Kuno Kutz zeigt den zweiten Teil des Filmes „Pommern – wie es einmal war“.
Zum Kantjubiläum
Wiesbaden – Sonnabend, 16. März, 15 Uhr, Haus der Heimat, Wappen-Saal, Friedrichstraße 35: „Bestimme dich aus dir selbst!“, Vortrag von Dieter Schetat zum 300. Geburtstag des Königsberger Philosophen Immanuel Kant.
Gemeinsames Mittagessen
Wiesbaden – Donnerstag, 21. März, 12 Uhr, Gaststätte Haus Waldlust, Wiesbaden-Rambach, Ostpreußenstraße 46: Gemeinsames Mittagessen á la carte. Wegen der Platzdisposition bitte anmelden bis spätestens 15. März bei Helga Kukwa unter Telefon (0611) 373521 oder Ilse Klausen unter Telefon (06122) 14808.
Exkursion des BdVs
Wiesbaden – Dienstag, 23., und Mittwoch, 24. April: zweitägige Exkursion nach Lüneburg ins Ostpreußische Landesmuseum (OL) mit Führung durch die Sonderschau „Immanuel Kant und der Geist der Aufklärung“ sowie ins Brömsehaus, eines der ältesten Häuser der Stadt, das heute der Förderung, Erhaltung und Erforschung deutschbaltischer Kultur dient. Informationen unter Telefon (0611) 3601918 oder per E-Mail: kulturreferat@bdv-hessen.de, eine verbindliche Anmeldung per E-Mail bis Dienstag, 2. April.
Rheinland-Pfalz
Tag der Heimat
Speyer – Sonntag, 25. August, später Vormittag, Haus Pannonia: Tag der Heimat des BdV-Landesverbands Rheinland-Pfalz. Als besonderen Ehrengast dürfen wir Ibolya Hock-Englender begrüßen. Sie ist die Landesvorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen und somit die „Präsidentin der deutschen Minderheit in Ungarn“. Die Veranstaltung wird unter anderem umrahmt von der donaudeutschen Tanzgruppe aus Speyer. Tobias Meyer
Schleswig-Holstein
Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de
Jahreshauptversammlung
Burg auf Fehmarn – Der Vorsitzende der Landsmannschaft „Ost-, Westpreußen und Danzig“, Jochen Gawehns, konnte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung zahlreiche Mitglieder begrüßen, unter anderen den Landesvorsitzenden der LO Dieter Wenskat.
Die Kulturreferentin Ina Naujok konnte berichten, dass die monatlichen Veranstaltungen mit Referenten gut besucht waren, und sie außerdem 13 Geburtstagsbesuche gemacht habe, sogar ein 100-jähriger Geburtstag war dabei.
Kassenführerin Sigrid Pieper teilte dem Verein mit, dass er mit seinen 48 Mitgliedern finanziell gut aufgestellt sei. Georg Hüttmann und Gerd Grubski hatten die Kasse ohne Beanstandung geprüft und stellten den Antrag, die Kassenführerin und den Vorstand zu entlasten, was einstimmig genehmigt wurde.
Wichtigster Tagesordnungspunkt waren Wahlen des gesamten Vorstandes. Leider steht der bisherige Vorsitzende Gawehns dem Verein nicht mehr zur Verfügung, sodass dieser Posten bis auf Weiteres vakant bleibt, er aber in diesem Falle das Amt kommissarisch weiter machen wird. Bei allen weiteren Vorstandsposten hieß es einstimmig: Wiederwahl; Kulturreferentin: Ina Naujok, Kassenführerin: Sigrid Pieper, Schriftführerin: Brigitte Christensen, Beisitzer: Hella Jördens, neue Kassenprüferin: Edeltraut Lüdtke.
Die Schriftführerin warb für den Jahresausflug, der am 13. Juni nach Neustadt in Holstein, mit einer Besichtigung der Blaudruckmanufaktur, gehen wird, in Schönwalde am Bungsberg wird es Mittagessen geben, danach geht es nach Malente auf das Gut „Immenhof“.
Der neue Landesvorsitzende der LO Wenskat gab dem Verein einen kurzen Überblick über seine Arbeit in Sachen Betreuungsfahrten in das Königsberger Gebiet, Elchniederung, die oft mit großen Schwierigkeiten verbunden sind.
Brigitte Christensen
Gerdauen
Kreisvertreter: Walter Mogk, Am Eichengrund 1f, 39629 Bismark (Altmark), Tel. (0151) 12305377, E-Mail: kreisvertreter@kreis-gerdauen.de, Internet: www.kreis-gerdauen.de
Trauer um Doris Biewald
Die Heimatkreisgemeinschaft Gerdauen trauert um ihr langjähriges Vorstandsmitglied Doris Biewald, die am 12. Februar im Alter von 87 Jahren verstorben ist. Mit ihr verlieren wir eine treue Nordenburgerin und Ostpreußin, die sich um den Kreis Gerdauen verdient gemacht hat.
Doris Biewald wurde am 21. Dezember 1936 in Nordenburg als Tochter von Willi und Anna Klötzing, geborene Frohnert, geboren. Ihr Zuhause war in der Fritz-Tschierse-Straße, von wo aus sie 1945 mit der Mutter und den Geschwistern auf die Flucht ging. Mit einem Sammeltransport kam die Familie schließlich im Viehwaggon mit 70 Leuten aus Ostpreußen raus. Der Vater wurde beim Einmarsch der Russen in einem Lazarett, vermutlich in Rastenburg, umgebracht.
In Eisenberg in Thüringen setzte Biewald ihre Schulausbildung fort und begann eine Lehre zur Industriekauffrau. Anschließend nahm sie ein Studium an der Fachschule für Finanzwirtschaft in Gotha auf. Als Finanzwirtschaftlerin übte sie eine Tätigkeit im Talsperren- und Wasserkraftanlagenbau in Weimar im Bereich Finanzplanung und ab 1960 im Bau- und Montagekombinat Leipzig im Bereich Finanz- und Wirtschaftskontrolle aus. Nach den Kindererziehungsjahren nahm sie eine Beschäftigung in der Buchhaltung bei der Bezirksabrechnungsstelle Ärzte/Zahnärzte in Leipzig auf. 2001 schied sie aus ihrem Berufsleben aus. Ehrenamtlich war sie seit 1991 als Vorsitzende eines Kleingartenvereins in Leipzig tätig.
Unserer Heimatkreisgemeinschaft ist Biewald seit vielen Jahren verbunden. Sie gehörte als eine von drei Nordenburger Kirchspielvertretern dem Kreistag seit 2007 an. Von 2007 bis 2015 war sie Mitglied des Beirates und seit 2015 Mitglied des Vorstandes. Als Leiterin der Geschäftsstelle war Biewald seit 2009 erste Ansprechpartnerin für alle, die mit der Heimatkreisgemeinschaft in Kontakt treten wollten, bearbeitete eingehende Anfragen und leitete sie weiter. Zugleich war sie seit vielen Jahren federführend für die Organisation der jährlichen Hauptkreistreffen verantwortlich und übte das Amt des Schriftführers aus. 2007 erhielt sie die Treueurkunde, 2012 das Verdienstabzeichen und 2022 das Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen. Ihre Heimat Ostpreußen hat sie auf mehreren Busreisen mit der Heimatkreisgemeinschaft besucht und dabei 1997 auch erstmals ihr geliebtes Nordenburg wiedergesehen, dem sie Zeit ihres Lebens eng verbunden war.
Die Heimatkreisgemeinschaft hat mit Doris Biewald eine engagierte Mitstreiterin verloren. Wir sind traurig, aber auch sehr dankbar für alles, was sie für unseren Heimatkreis geleistet hat, und werden ihr Andenken in Ehren halten. Unser Mitgefühl gilt der Familie.
Vorstand und Kreistag der Heimatkreisgemeinschaft Gerdauen e.V.
Memel-Stadt/Land
Kreisvertreter: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesnheim, Telefon (06203) 43229, Mobil: (0174)9508566, E-Mail: uwe.jurgsties@gmx.de. Gst. für alle Memellandkreise: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesheim
Zum ersten Mal im Leben
Memel – Im Auftrag des Vorsitzenden die Arbeitsgemeinschaft der Memellandkreise, Uwe Jurgsties, hat Heiko Roland Kressin vom Deutschen Kulturverein „Memel“ die Bruderhilfe der Landsmannschaft Ostpreußen an hilfsbedürftige Landsleute in Memel und Umgebung ausgezahlt. Zum ersten Mal wurde auch Berta Pleikis in Girngallen-Matz unterstützt. Gleichzeitig erhielt die 95-Jährige durch einen Spender der AdM das „Memeler Dampfboot“.
Rastenburg
Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Tel. (04381) 4366, Dorfstr. 22, 24327 Flehm. Geschäftsstelle: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (0281) 26950
Treffen in Rastenburg
Rastenburg – Mittwoch, 1., Tag der Arbeit, bis Donnerstag, 9. Mai, Christi Himmelfahrt: gemeinsame Busfahrt nach Rastenburg. Als Ausgangs- und Endpunkte der Fahrt sind Magdeburg und Berlin geplant. Wer Interesse daran hat, sollte sich umgehend bei Rita Kalmbach unter Telefon (039245) 2828 oder per E-Mail: er-kalmbach@t-online.de melden.
Wer in dem Zeitraum 1. bis 12. Mai eigenständig anreisen möchte, kann individuell die Zimmer im Hotel Koch, ul. Sportowa 1, PL-11-400 Kętrzyn, E-Mail: kochsportowa@wp.pl, Telefon (0048 89) 7511093, buchen.
Tilsit-Ragnit
Kreisvertreter: Dieter Neukamm, Am Rosenbaum 48, 51570 Windeck, Telefon (02243) 2999, E-Mail: neukamm-herchen@t-online.de Geschäftsstelle: Hans-Joachim Scheer, Wrister Str.1, 24576 Weddelbrook, Telefon (04192)4374, E-Mail: hans-joachim.scheer@t-online.de
Gedenken an Ingolf Koehler
Der Vorstand und die Stadtvertreter der Stadtgemeinschaft Tilsit haben die Nachricht erhalten, dass unser langjähriges und verdienstvolles Mitglied, Ingolf Koehler, am 12. Februar 2024 im Alter von 95 Jahren in seinem Wohnort Heikendorf verstorben ist.
Ingolf Koehler wurde am 11. Februar 1929 in Ragnit geboren, seine Familie zog 1937 nach Tilsit in die Clausiusstraße 31. Sein Vater war in Tilsit beim Katasteramt beschäftigt. Hier in Tilsit wuchs Ingolf auf, war stets neugierig und lernte alle Winkel der Stadt an der Memel kennen. Seine detaillierten Kenntnisse der Stadt Tilsit haben Heimatfreunde an ihm immer wieder beeindruckt.
Schon mit 19 Jahren, nachdem er 1945 mit einem Minensuchboot nach Danzig und weiter nach Hamburg geflüchtet war, trat er in Hamburg-Bergedorf in die Landsmannschaft Ostpreußen ein und wurde Mitbegründer der „Ostpreußischen Jugend“. 65 Jahre war er in vielen Funktionen in den Gemeinschaften seiner ostpreußischen Heimat tätig. So von 1954 bis 1969 in der „Ostpreußen Hilfsgemeinschaft“ in Kiel. Seit Beginn der 1960er Jahre engagierte er sich in der Stadtgemeinschaft seiner Heimatstadt Tilsit. 1971 hat er den „Tilsiter Rundbrief“ ins Leben gerufen, dessen Schriftleiter er von 1971 bis 2010 war, 40 Ausgaben mit einem Gesamtumfang von über 5000 Seiten verantwortete und mehr als 200 Artikel schrieb, überwiegend zu heimatbezogenen Themen über Tilsit, Berichten über verdienstvolle Mitglieder der Gemeinschaft, zu Tilsiter Betrieben und Institutionen, sowie über historische Ereignisse. In dieser Zeit entwickelte sich der Tilsiter Rundbrief von anfangs 28 Seiten und einer Auflage von 2200 Exemplaren auf zeitweise 200 Seiten und 7000 Exemplare pro Ausgabe. Darüber hinaus initiierte und organisierte er die jährlichen Seminare der Schriftleiter der ostpreußischen Heimatbriefe in der damaligen Bildungsstätte der Landsmannschaft Ostpreußen e.V., dem „Ostheim“ in Bad Pyrmont.
Koehler hat sich auch durch seine weiteren Publikationen um die Stadt Tilsit verdient gemacht. In mehreren Bildbänden „Tilsit - wie es war“, „Altes und neues aus Tilsit“, „Tilsit auf alten Postkarten“ hat er die Geschichte und historischen Bilder der Stadt vergegenwärtigt und im Gedächtnis der nachfolgenden Generationen verankert.
Ungezählt sind die Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die Ingolf
Koehler für die Stadtgemeinschaft Tilsit geleistet, nach seinem Selbstverständnis für Tilsit gewidmet hat. Nicht nur als Schriftleiter, sondern auch als Mitglied der Stadtvertretung, als Vorstandsmitglied, zeitweise auch als Schatzmeister und Geschäftsführer. In den 26 Jahren mit dem 1. Vorsitzenden Horst Mertineit war Ingolf Koehler lange Zeit dessen Stellvertreter im Amt des 2. Vorsitzenden der Stadtgemeinschaft. Von allen anerkannt als der Macher im Hintergrund, verantwortlich auch für den Aufbau und die Verwaltung des Tilsiter Archivs und als Vortragsreisender mit Tilsiter Diaserien in vielen Städten unterwegs.
Seitens der Stadtgemeinschaft wirkte Koehler auch an der Rettung des Altars aus der Tilsiter Deutschordenskirche mit, der nach aufwendiger Rekonstruktion anhand historischer Fotos und der Restaurierung beschädigter, verstreuter Einzelteile 1990 in der Stadtkirche zu Bartenstein wieder errichtet wurde. Darüber hinaus organisierte er, nach der Öffnung des Königsberger Gebietes für Heimatbesuche nach 1991, über 50 Flug- und Busreisen nach Tilsit und war dabei auch mehrfach als Reiseleiter tätig.
Weitere Verdienste erwarb sich Koehler durch seine Arbeit zur Bewahrung von Erinnerungsstätten des alten Tilsit. Er beteiligte sich aktiv an der Schaffung einer würdigen Gedenkstätte für die Tilsiter Bombenopfer und gefallenen Soldaten auf dem Waldfriedhof. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen knüpfte er erste Kontakte zur Administration von Sovetsk und schuf eine Atmosphäre partnerschaftlicher Beziehungen zu den heutigen Bewohnern seiner Heimatstadt. Auch die Städtepartnerschaft zwischen Kiel und Tilsit ist seinen Aktivitäten zu verdanken. Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement erhielt
Koehler zahlreiche Auszeichnungen. So die „Ehrennadel der Landsmannschaft Ostpreußen“ in Silber und Gold, die „Bismarck-Gedenkmedaille“ in Silber und von der Stadtgemeinschaft den „Tilsiter Elch“ mit Widmung.
Letztmalig besuchte er 2010 sein geliebtes Tilsit und übergab auch die Schriftleitung in jüngere Hände. Noch einige Jahre war
Koehler als Stadtvertreter aktiv und gab seine reichen Erfahrungen in der organisatorischen und inhaltlichen Heimatarbeit weiter.
In den letzten Jahren seines Lebens war er gesundheitlich in seinen Aktivitäten begrenzt und konnte nicht mehr aktiv an den Veranstaltungen unserer Stadtgemeinschaft teilnehmen. Über den Heimatbrief verfolgte er noch mit Interesse die Arbeit unserer Gemeinschaft und die aktuellen Ereignisse in Ostpreußen und Tilsit.
An Feiertagen hisste Koehler am Fahnenmast vor seinem Haus in Heikendorf an der Kieler Förde die Fahne seiner geliebten Heimatstadt Tilsit. Für uns weht sie nun, nachdem er einen Tag nach seinem 95. Geburtstag, am 12. Februar verstorben ist, in Gedanken auf Halbmast.
Wir gedenken eines treuen ostpreußischen Heimatfreundes, eines Tilsiters, der über 70 Jahre die Erinnerung an seine Heimatstadt durch sein Wirken bewahrte und seine Kraft für den Erhalt der Gemeinschaft einsetzte.
Tilsit dankt
Unsere aufrichtige und tief empfundene Anteilnahme gilt seiner Familie, insbesondere seiner Tochter Dagmar, die als Architektin in die Fußstapfen des Vaters trat.
Der Vorstand und die Stadtgemeinschaft Tilsit werden das Andenken von Ingolf Koehler in Ehren halten und in seinem Sinne weiter für Tilsit arbeiten.
Uwe Jörg Schmickt, Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Tilsit e.V.
Bernd Polte, Stadtgemeinschaft
Tilsit e.V.
Mitgliederbetreuung, Familienforschung, Heimatbrief, Kassenprüfer


