19.04.2026

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Folge 12-24 vom 22. März 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 12-24 vom 22. März 2024

Meldungen

Wer zur Waffe greifen würde

Berlin – Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa für das RTL/ntv-Trendbarometer wäre nur eine Minderheit der Deutschen bereit, Deutschland im Kriegsfall mit der Waffe in der Hand zu verteidigen. Auf die Frage, ob sie „Deutschland im Falle eines Angriffs mit der Waffe verteidigen“ würden, antworteten im Februar nur je 19 Prozent der Befragten mit „auf jeden Fall“ und „wahrscheinlich“, dahingegen 59 Prozent mit „wahrscheinlich nicht / auf keinen Fall“. Besonders hoch lag die Ablehnungsquote bei den Frauen und den Bewohnern der Ex-DDR mit 72 be­zie­hungs­weise 70 Prozent. Bei den Anhängern der Regierungsparteien Grüne und SPD lag die Quote bei 61 und 59 Prozent. Bei der AfD, der CDU/CSU und der FDP lag sie mit 55, 50 und 47 Prozent unter dem Durchschnitt. Geht man danach, wer mit „auf jeden Fall“ geantwortet hat, nimmt die Bereitschaft zum Griff nach der Waffe im Falle eines Angriffs auf Deutschland mit zunehmender Bildung ab. Die entsprechenden Prozentwerte lauten bei „Hauptschule“, „mittlerer Abschluss“ sowie „Abitur, Studium“ nämlich 34, 19 und 15.W.K./PAZ





CSU fordert Kontrollen

München – Durch ein bundesweites Abwassermonitoring will die CSU das Cannabis-Konsumverhalten nach der geplanten Legalisierung überwachen lassen. Klaus Holetschek (CSU), bis 2023 bayerischer Gesundheitsminister und seitdem Fraktionschef seiner Partei im Landtag, sagte, es werde mehr Kontrolle benötigt, „damit Deutschland nicht zur Kiffer-Nation Europas wird“. Aus Sicht von Holetschek ist das Instrument des Abwassermonitorings in der Bundesrepublik sehr gut ausgebaut, es habe sich schon während der Corona-Pandemie etabliert. Der Politiker verwies zudem auf europäische Städte, die in der Vergangenheit bereits über systematische Abwasseruntersuchungen einen erhöhten Drogenkonsum nachgewiesen haben. Zu den Legalisierungsplänen von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) erklärte er, die Erlaubnis zu Cannabis-Anbau und -Konsum sei „falsch und gefährlich“. H.M.





Long-Covid bei Geimpften

Basel – Die Mehrheit der Patienten mit anhaltenden gesundheitlichen Problemen nach einer Corona-Infektion, die unter der Bezeichnung „Long Covid“ zusammengefasst werden, ist geimpft. Das haben Forscher aus Thailand ermittelt, wie aus ihrem Beitrag im „Journal of Clinical Medicine“ hervorgeht. 97 Prozent der Probanden mit einer Covid-19-Erkrankung hatten demnach zuvor Corona-Vakzine erhalten, so wie auch 78 Prozent der Studienteilnehmer, die über Long-Covid-Symptome klagten. Damit bestätigte die Untersuchung die Ergebnisse früherer Studien, über die im Jahre 2023 im „Journal of Medical Virology“ und dem „International Journal of Infectious Diseases“ sowie der „European Review for Medical and Pharmacological Sciences“ berichtet worden war.W.K.