19.04.2026

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Folge 12-24 vom 22. März 2024 / Meldung

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 12-24 vom 22. März 2024

Meldung

Härtere Strafe für Müllsünder

Berlin – Die schwarz-rote Koalition will gegen das Problem der illegalen Müllentsorgung in der Hauptstadt mit drastischen Bußgeldern vorgehen. Der Entwurf für einen neuen Bußgeldkatalog sieht beispielsweise für weggeworfene Zigarettenkippen, Einwegbecher oder Plastiktüten künftig ein Bußgeld von 250 Euro vor. Bislang waren nur 55 Euro fällig. Bei Müllmengen ab zwei Kilo plant die Koalition aus CDU und SPD sogar eine Anhebung des Bußgeldes von 100 auf 3000 Euro. Ein illegal abgestellter Müllsack soll 500 Euro kosten. Auch bei illegal entsorgtem Sperrmüll steigen die Strafen. Bislang waren maximal 400 Euro fällig. Abhängig von der Menge des illegal entsorgten Sperrmülls sollen ertappte Müllsünder laut dem Entwurf künftig 4000 bis 8000 Euro zahlen. Die Zerstörung von Pflanzen in Grünanlagen will Schwarz-Rot mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 10.000 Euro ahnden. H.M.