21.04.2026

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Folge 12-24 vom 22. März 2024 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 12-24 vom 22. März 2024

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Immanuel Kant

Nürnberg – Dienstag, 26. März, 15 Uhr, Haus der Heimat, Imbuschstraße 1, Ende der U1 gegenüber: der Philosoph Immanuel Kant, Treffen der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen sowie Pommern.


Bremen

Vorsitzender: Heinrich Lohmann, Geschäftsstelle: Parkstraße 4, 28209 Bremen, E-Mail: heinrichlohmann@gmx.de, Telefon (0421) 3469718

Mitgliederversammlung

Bremen – Mittwoch, 3. April, 15 Uhr, Hotel Robben Grollander Krug: Mitgliederversammlung. Hierzu laden wir herzlich ein! Die Jahreshauptversammlung findet im Rahmen einer geselligen Kaffeetafel statt. Anträge zur Mitgliederversammlung sind bis zum 20. März an unsere Geschäftsstelle zu richten!

Im Anschluss an die Tagesordnung werden Erzählungen und Gedichte unseres früheren Mitgliedes, der Dorfschullehrerin und Autorin Eva Reimann (1924 bis 2005) vorgetragen. Zu ihrem 100. Geburtstag planen wir in diesem Jahr eine Buchveröffentlichung.


Hessen

Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700

Afghanistan

Kassel – Donnerstag, 4. April, 15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: Treffen der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen zum Thema: „Afghanistan - alles umsonst?“ Eine Einschätzung von Oberst a.D. Hans Werner Patzki. Anschließend findet der  Stammtisch der Salzburger Gruppe statt.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Helmut E. Papke, Süllweg 7, 29345 Unterlüß, Tel.: (05827) 4099850. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel.: (0531) 2509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Bericht zu Sagen + Märchen

Oldenburg – Die Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen setzte ihr Jahresprogramm fort mit einem Nachmittag über Sagen und Märchen aus Ostpreußen. Vorgetragen von Regine Mentz-Weiss und Gisela Borchers entspann sich ein weiter Bogen von Geschichten durch ganz Ostpreußen, vom Samland über das Kurische Haff, Masuren bis zum Ermland. Reichhaltig ist der Sagenschatz Ostpreußens, zusammengefasst in „Ostpreußische Sagen“ von Christa Hintze und Ulf Diederichs. Valtin Supplit, Neringa, die Riesin und der Topisch, um nur eine kleine Auswahl zu nennen, begeisterten zahlreiche Zuhörer, besonders weil zwischendurch durch gesungene Frühlingslieder die Stimmung immer wieder aufgeheitert wurde.

Am 10. April 2024 wagen wir uns an Immanuel Kant mit einem biografischen Porträt. Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen im Stadthotel in Oldenburg um 15 Uhr.


Sachsen

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616

Ostpreußische Bräuche

Dresden – Mittwoch, 10. April, 13 Uhr, Großenhainer Straße 96: traditionelle Osterbräuche in Ostpreußen.


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.

Flensburg – Mittwoch, 10. April, 15 Uhr, TSB-Heim, Eckener Straße: Kaffeetafel mit Erlebnisbericht unserer Mitglieder Ingrid und Dr. Hans Jacobsen „Mit dem Fahrrad am Rhein“. Anmeldung bitte bis Mittwoch, 3. April bei Frau Kunde unter Telefon (0461) 91170, per E-Mail: rehekunde@aol.com oder bei Herrn Legies unter Telefon (0461) 32006, per E-Mail: hans.legies@t-online.de.

Bericht

Zu unserem Märztreffen war der Saal sehr gut gefüllt. Zahlreiche Mitglieder sowie vier Gäste wollten sich den Vortrag von Uwe Steinhoff aus Kiel, der sich seit über 20 Jahren mit der Geschichte Kiels und des Kanals beschäftigt, nicht entgehen lassen. Heutiges Thema waren ausgewählte Ereignisse aus den letzten 128 Jahren des Nord-Ostsee-Kanals. Nach Begrüßung durch unseren Vorsitzenden Hans Legies, einer mit drei Torten sehr üppig ausgestatteten Kaffeetafel und der Vorstellung des Referenten durch den für die Presse verantwortlichen Beisitzer ging es gleich zur Sache: Der Vortragende machte Tempo, denn sein Vortrag sollte knapp eineinhalb Stunden dauern.

In einer kurzen Einleitung erläuterte Steinhoff die Vorgeschichte einer Wasserstraße zwischen Ost- und Nordsee unter Kaiser Wilhelm I. mit dem Reichskanzler Otto von Bismarck als Befürworter, den Gegnern eines Kanals, an der Spitze der Generalstabschef Helmuth von Moltke, dem Für und Wider in Bezug auf die Trassenführung und letztendlich der Grundsteinlegung 1887 in Kiel-Holtenau. Dann lag der Schwerpunkt des Referenten bei den sogenannten vier Kaisertagen rund um die Einweihung der zunächst Nord-Ostsee-Canal genannten Wasserstraße. Am 19. Juni 1895 wurde Kaiser Wilhelm II. durch den ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg an den Landungsbrücken begrüßt, es folgten verschiedene Veranstaltungen sowie ein Festbankett für 600 geladene Gäste im Hamburger Rathaus, bevor es auf einer extra verlegten Trasse per Eisenbahn nach Brunsbüttel ging. Hier schiffte sich der Kaiser auf seiner Yacht Hohenzollern ein. Für die Kaiserfamilie lag die Kaiseradler an der Pier und für weitere geladene Gäste aus den europäischen Kaiser- und Königshäusern, darunter Prinz Georg, Herzog von York, der spätere König Georg V., für das Vereinigte Königreich und dem Hochadel sowie für die übrigen Honoratioren standen weitere Schiffe zur Verfügung. Die Kanaldurchfahrt erfolgte am 20., die offizielle Eröffnung am 21. Juni, bei der Kaiser Wilhelm II. den Kanal nicht als Nord-Ostsee-Canal eröffnete, sondern – ohne dass es auch seinem engsten Stab bekannt gewesen wäre – als Kaiser-Wilhelm-Kanal. Kaiser Wilhelm I. selbst hatte zu seinen Lebzeiten diese Bezeichnung stets abgelehnt. Mit einer Flottenparade am 22. Juni 1895, an der 96 Schiffe teilnahmen und den Kaisersalut von je 36 Schuss feuerten, gingen die Kaisertage zu Ende.

Steinhoff erzählte und erzählte, zeigte zahlreiche historische, zum Teil nicht veröffentlichte Aufnahmen und gab Anekdoten und Geschichten, auch aus der jüngeren Zeit, zum Besten. Mit einem großen Dank an den Vortragenden und dem Singen des Ostpreußen- wie Pommernliedes ging ein höchst informativer Nachmittag zu Ende. Michael Weber


Allenstein-Stadt

Kreisvertreter: Stefan Hein Gst.: Stadtgemeinschaft Allenstein, Vattmannstraße 11, 45879 Gelsenkirchen, StadtAllenstein@t-online.de www.heimatsammlungen.de

Neuer Vorstand / Förderverein

Gelsenkirchen – Nach 25 Jahren ging für Gottfried Hufenbach die Zeit als Kreisvertreter der Stadtgemeinschaft Allenstein zu Ende. Die Mitgliederversammlung wählte am 6. März Stefan Hein zum neuen Vorsitzenden. Als Stellvertretender Vorsitzender wurde Waldemar Malewski und als Schatzmeister Raphael Schmelter gewählt. Damit hat die Stadtgemeinschaft einen Generationswechsel vollzogen und ist für die Zukunft bestens gerüstet. Als Vorsitzender der Stiftung Allenstein bleibt Hufenbach der Stadtgemeinschaft aber weiterhin verbunden. Am gleichen Tag fand der erste Stammtisch zur Städtepartnerschaft Gelsenkirchen-Olsztyn (Allenstein) statt, zu dem die Stadt Gelsenkirchen eingeladen hatte. Die Stadtgemeinschaft hatte vorgeschlagen, einen Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft ins Leben zu rufen, ein Vorschlag, der auf fruchtbaren Boden fiel und die volle Unterstützung der Oberbürgermeisterin Karin Welte fand. Sowohl Einrichtungen der Stadt als auch einzelne Gelsenkirchener Bürgerinnen und Bürger sollen für die Mitarbeit in dem Förderverein gewonnen werden, um die Stadtgesellschaft an der Gestaltung der Städtepartnerschaft zu beteiligen.G. H.


Elchniederung

Kreisvertreter: James-Herbert Lundszien, Fritz-Reuter-Straße 24, 24601 Wankendorf, Telefon (04326)2195, GF: Barbara Dawideit, Am Ring 9, 04442 Zwenkau, Telefon/Fax (034203) 33567

Ostpreußenfahrt im Sommer

Die Reise über Pommern nach Ostpreußen mit Bus und Schiff findet von Donnerstag, 27. Juni, bis Sonntag, 7. Juli, statt. 

Ab Lehrte geht es nach Potsdam, Führung durch Schloss Sanssouci, Stettin mit Stadtführung, auf Bismarcks Spuren in Pommern – Schloss Varzin, Villa Red – nach Leba, weiter auf die Halbinsel Hela und Danzig, nach Gdingen, mit Besichtigung der Dreistadt Gdingen-Zoppot-Danzig, Stadtführung und Übernachtung in Elbing. Am vierten Tag dominieren preußische Schlösser den Reisetag: Ruine des Dohna-Schlosses Schlobitten, Finckenstein und Januschau, weiter zum Oberländischen Kanal, Osterode mit einem gemütlichen Kaffeetrinken bei der „Deutschen Gesellschaft Tannen“. Weiter geht die Fahrt nach Allenstein, neben der Stadtführung wird der Besuch in der Stiftung Prussia ein besonderer Höhepunkt dieses Tages sein. Anschließend geht es weiter nach Eichmedien, Zondern und Lötzen. Bei der Stadtführung hat man einen besonders schönen Ausblick vom renovierten und per Lift zugänglich gemachten Lötzener Wasserturm. Von Nikolaiken geht es per Schiff nach Niedersee am Rande der Johannisburger Heide. In Eckertsdorf besichtigen wir das Philliponen-kloster und auf der Kruttinna werden wir zu einer romantischen Bootsfahrt erwartet. Am Abend wollen wir in Lötzen noch die Feste Boyen näher erkunden. Weiter geht es nach Tauroggen, auf den Rambynas mit einem Blick hinüber nach Ragnit und Tilsit. Unser Übernachtungsort wird Heydekrug sein. Der achte Tag steht zur freien Verfügung. Für alle, die daran interessiert sind, wird die Reiseleitung einen fakultativen Tagesausflug zu Fuß über die Luisenbrücke nach Tilsit und in die Elchniederung vorschlagen. Für alle anderen besteht die Möglichkeit, den Tag individuell zu gestalten oder an einem Ausflug in das Memeldelta mit der Rus-Insel teilzunehmen. Am nächsten Tag geht es mit dem Schiff durch das Memeldelta und vorbei am Windenburger Eck über das Kurische Haff nach Nidden. Nach einer Fahrt per Bus auf die Hohe Düne bleibt der Nachmittag in Nidden zur freien Verfügung. Weiter geht es nach Nidden mit Besuch des Thomas-Mann-Hauses, des alten Friedhofs und der evangelischen Kirche, nach Memel mit Stadtrundfahrt, zum Badeort Polangen mit einer Führung durch das sehr sehenswerte Bernsteinmuseum. Am letzten Tag geht es in Außenkabinen auf der Fähre nach Kiel und mit dem Bus weiter mit Ausstiegsmöglichkeiten am Hauptbahnhof in Kiel, am Hauptbahnhof in Hamburg zurück nach Lehrte. Informationen zur Reise und die genaue Reisebeschreibung kann erfragt werden bei Dieter Wenskat, Telefon (04121) 85501 oder Hubert Geiger, Telefon (07462) 565.


Memel-Stadt/Land

Kreisvertreter: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesnheim, Telefon (06203) 43229, Mobil: (0174)9508566, E-Mail: uwe.jurgsties@gmx.de. Gst. für alle Memellandkreise: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesheim

Ausstellung

Memel – „1923 – Der andere Blickwinkel“ lautet der Titel einer Ausstellung des Deutschen Kultur Vereins „Memel“ in Memel. Er war ursprünglich zur Begründung und Vermittlung des Selbstverständnisses des Vereins und als Gesprächsangebot an interessierte Mitbürger unserer Heimatstadt gedacht. Aus diesen Gründen wurden vorwiegend litauische Quellen zu den Ereignissen des Januar 1923 herangezogen und die Wortwahl sehr diplomatisch gewählt. Dass es Kontroversen geben würde, war zu erwarten. Es erfolgte überraschend ein Verbot nach nur drei Tagen Ausstellungszeit, noch dazu, da nach der Eröffnung am Freitag, dem 12. Januar während des Wochenendes die Ausstellung nicht zugänglich war. Offensichtlich wurde in vorauseilendem Gehorsam durch Mitarbeiter des Kulturzentrums der Minderheiten Memels/Klaipedas die Schließung der Ausstellung durchgeführt. Glücklicherweise gelang es uns selbige im Haus des deutschen Vereins in Heydekrug wieder zu eröffnen, unser Dank gilt hier ganz besonders der Vorsitzenden des Vereins „Heide“ Gerlind Stunguriene. Die Vorgänge um die Ausstellung werfen ein Licht auf den immer noch komplizierten Umgang mit der historischen Wahrheit und auch, wer Verbündeter und wer Gegner in diesem Kampf ist. Der vollständige Text der Ausstellung ist in der aktuellen Ausgabe des Memeler Dampfbootes abgedruckt. 

Heiko Roland Kressin

Deutscher Kulturverein Memel


Rastenburg

Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Tel. (04381) 4366, Dorfstr. 22, 24327 Flehm. Geschäftsstelle: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (0281) 26950

Treffen in Rastenburg 

Rastenburg – Mittwoch, 1., Tag der Arbeit, bis Donnerstag, 9. Mai, Christi Himmelfahrt: gemeinsame Busfahrt nach Rastenburg. Als Ausgangs- und Endpunkte der Fahrt sind Magdeburg und Berlin geplant. Wer Interesse daran hat, sollte sich umgehend bei Rita Kalmbach unter Telefon (039245) 2828 oder per E-Mail: er-kalmbach@t-online.de melden.

Bei einer privaten Anreise per Auto, Eisenbahn oder Flugzeug und Leihwagen, vor Ort können gemeinsame Unternehmungen verabredet werden, bitte individuell die Zimmer und den Zeitraum innerhalb des Zeitfensters vom 1. bis 12. Mai im Hotel Koch buchen. Hotel Koch, ul. Sportowa 1, PL-11-400 Kętrzyn, E-Mail: kochsportowa@wp.pl, Telefon (0048 89) 7511093.

Hauptkreistreffen

Wesel – Wochenende, 10. und 11. August, Bürger-Schützen-Haus: 68. Rastenburger Hauptkreistreffen.


Tilsit-Stadt

Stadtvertreter: Uwe JörgSchmickt, Niederwallstraße 13, 10117 Berlin, Telefon (0171) 7196434

Gedenken an Ingolf Koehler

Der Nachruf auf Ingolf Koehler ist in der PAZ-Ausgabe 11/2024 unter dem Kopf der falschen Kreisgemeinschaft, nämlich Tilsit-Ragnit, erschienen. Er hätte unter dem Kopf der Stadtgemeinschaft Tilsit stehen müssen.