Danzig-Masuren-Fahrt
Für die Studienreise nach Danzig-Masuren, 28. September bis 5. Oktober, sind noch Plätze frei.
Louis-Ferdinand Schwarz, fährt seit 1990 ins nördliche und unternimmt in diesem Jahr eine Studienreise ins südliche Ostpreußen: Danzig, Masuren in einem modernen Reisebus mit erfahrenem Fahrer und qualifizierter Reiseleitung.
Die Studienreise führt zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Region, beginnt in Bielefeld mit Zustiegsmöglichkeiten entlang der Autobahn A 2 Hannover bis Berlin und führt zunächst nach Posen, weiter über Marienburg mit der berühmten Burganlage des Deutschen Ritterordens nach Danzig.
Der dritte Reisetag gilt Danzig, der alten Hansestadt an der Ostsee. Die Stadtführung zeigt die Sehenswürdigkeiten Grünes Tor, Neptunbrunnen, Artushof, Krantor und die Marienkirche, eines der größten Gotteshäuser der deutschen Backsteingotik.
Höhepunkt des vierten Tags ist die Fahrt auf dem Oberländischen Kanal, einem technischen Wunderwerk des 19. Jahrhunderts, auf dem Schiffe über Hügel gezogen werden. Nach Besichtigung von Allenstein und Empfang im Deutschen Haus durch Vertreter der deutschen Minderheit geht es weiter nach Sensburg in Masuren, wo die nächsten drei Nächte die Hotelunterkunft ist. Von dort aus sind die Ziele: Steinort mit dem Schloss der Familie von Lehndorff, Lötzen, Nikolaiken, die Masurische Seenplatte mit einer Schifffahrt und die Johannisburger Heide.
Am siebten Tag führt die Rückreise nach Bromberg, am achten Tag von dort zurück nach Bielefeld. Der Ausstieg ist wie auf der Hinreise möglich.
Anmeldungen bitte bis spätestens Mittwoch, 10. April, an den Reiseleiter Louis-Ferdinand Schwarz, Südstraße 6 a, 49201 Dissen, Telefon (05421) n1325, E-Mail: l-f.schwarz@web.de
Dittchenbühne
Sonnabend, 23. März, 16 Uhr: „Das Spiel um Jupiter“, eine heitere Verwechslungskomödie in zwei Akten von Manuela Reimers, am Elmshorner „Forum Baltikum- Dittchenbühne“. Ab 15 Uhr gibt es dort Kaffee und Kuchen. Eintritt inklusive Kaffeetafel 10,– Euro. Forum Baltikum – Dittchenbühne – Hermann-Sudermann-Allee 50, 25335 Elmshorn, Telefon (04121) 89710, Internet: www.dittchenbuehne.de, E-Mail: buero@dittchenbuehne.de
Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Euch“
Letzte Handarbeits-Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Euch“, Sonnabend, 6. April von 11 bis 17 Uhr und Sonntag, 7. April von 11 bis 15 Uhr; anschließend Konzert, Kiel, Gemeindehaus Vicelin, Harmsstraße/Paul-Fleming-Straße 2.
Mit dieser Ausstellung verabschiedet sich die Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Euch“ nach 31-jähriger Tätigkeit von ihrem an Handarbeit interessierten Publikum in Kiel. Ein letztes Mal werden die wertvollen Handarbeiten aus Ostpreußen in frühlingshaftem Gewande präsentiert. Frischen Wind bringen alte und neue Arbeiten aus der Ukraine in die Ausstellung. Sie werden von Katharina Kharytych, Eckernförde, beigetragen, die die Ausstellung auch persönlich mit betreut. Zum Ausklang lädt die Arbeitsgemeinschaft zu einem Frühlingskonzert am Sonntagnachmittag ein, das – wie schon so oft – von Kerstin und Julian Redlin mit Thomas Walther, Kiel, am Flügel gestaltet wird. Kaffee und Torte werden angeboten.Ulrike Madeya
Schlesische Musikfeste
Espressivo! Breslauer Barocksolisten in Görlitz, Sonnabend, 18. Mai, 18 Uhr, Kulturforum Synagoge, Otto-Müller-Straße 3, 02826 Görlitz: „Espressivo!“ – Barocksolisten Breslau, Jaroslaw Thiel (Leitung, Cello), Einlass ab 17 Uhr; Montag, 20. Mai, 15 Uhr, Lutherkirche, Lutherpl. 02816 Görlitz: „Berühmte Stimmen“ – Poznaner Knabenchor, Jacek Sykulski (Leitung, Dirigat), Einlass ab 14.30 Uhr; Freitag, 24. Mai, 19 Uhr, Schloss Fürstenstein (Zamek Książ, Piastów Śląskich 1, 58-306 Wałbrzych, Polen – etwa 2,5 Stunden Autofahrt von Görlitz): „Kammermusik im Fürstenschloss“ – Quintett „Sonus Meridiani“ (Lausitzer Philharmoniker), limitiertes Kontingent: Tickets exklusiv über www.schlesische-musikfeste.eu.
Das Wiedererwachen der traditionsreichen Idee der Schlesischen Musikfeste von 1830 bringt mit „Schlesischen Perspektiven“ zu Pfingsten internationale Hochkaräter in die Kulturstadt Görlitz. Die Solisten von Wroclaw Baroque unter Leitung des Solo-Cellisten und Dirigenten Jaroslaw Thiel als „primus inter pares“ wie auch der berühmte Poznaner Knabenchor bieten einzigartigen Musikgenuss. Auf dem wohl prächtigsten Schloss der Region Schlesien in Polen, Schloss Fürstenstein (polnisch: Zamek Książ) lädt Graf Peter von Hochberg, Nachfahr des Gründers der Musikfeste, zu einem exklusiven Kammerkonzert mit Mitgliedern der Lausitzer Philharmonie ein.
Die Eröffnung unter J. Thiel wird gefolgt von berührenden Klängen der berühmten Sänger des Poznaner Knabenchors am Montag, 20. Mai in der Lutherkirche Görlitz, welcher Chormusik von Bach bis Hits von Leonhard Cohen singt. Eine explizite Empfehlung für Familien, Neugierige und Sangesfreunde! Die „Kammermusik im Fürstenschloss“ am Freitag, 24. Mai verbindet eine Soiree mit Werken von Mozart und Bialas den Blick von Schloss Fürstenstein mit der Begegnung des Damenquintetts der Lausitzer Philharmoniker.
Tickets erhältlich: Görlitz: Touristinfo / DDV-Lokale Görlitz, Zittau, Bautzen, Niesky, Bischofswerda, Kamenz, Bad Muskau, Hoyerswerda, Pirna, Meißen und online auf www.reservix.de; Dresden: Florentinum / Schillergalerie / DDV-Lokale / Kulturpalast / Kreuzkirche; Tickets pro Veranstaltung zu 25,– Euro, Kinder/Schüler/Studenten frei!
Ostpreußisches Landesmuseum
Ausstellungen
18. April bis 13. Oktober: „Kant 300. Ein Leben in Königsberg“. Pünktlich zur 300. Wiederkehr seines Geburtstags widmet das Ostpreußische Landesmuseum dem Philosophen Immanuel Kant eine Sonderausstellung. Kant ist der größte deutsche Aufklärer und eine zentrale Figur der europäischen Moderne. Diese berühmte Persönlichkeit wird in einer einprägsamen Inszenierung vorgestellt. Zu sehen sind einzigartige, zum Teil noch nie öffentlich gezeigte Originalobjekte: Haare von Kant, sein Spazierstock, zahlreiche Ölgemälde, das „Kant-Glas“ mit persönlichen Gravuren und vieles mehr, Kurioses wie Erhellendes. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Person Kants, nicht seine Philosophie. Wie wurde aus dem Handwerkersohn ein Gelehrter? Warum spielte Kant Billard? Wer waren seine Freunde? Fast sein gesamtes Leben verbrachte Immanuel Kant in seiner Heimatstadt Königsberg. Virtual Reality-Stationen lassen das historische Königsberg aus der Zeit Kants in 3D wieder auferstehen und bieten spielerische Zugänge zu seinen Ideen. Geboten wird auch eine Vorschau auf die entstehende Kant-Dauerausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum: Wie bringt man Kants Philosophie ins Museum? Welche seiner Ansätze sind heute besonders relevant? Welche sind kritikwürdig? Die Dauerausstellung wird 2025 fertig sein und vor allem Kants Ideenwelt thematisieren.
Veranstaltungen
Donnerstag, 28. März, von 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei! Was ist denn ein Ritterorden? Kinderclub mit Oskar Freitag. Um Antworten auf diese Frage zu finden, gehen wir in die Mittelalterabteilung des Museums. Dort entdecken wir eine Ritterrüstung. Ein Kettenhemd, Kettenhandschuhe, ein Helm und ein Schwert können angehoben werden, um festzustellen, wie schwer ein Ritter zu tragen hatte. An dem Modell einer Ritterburg erfahrt ihr, wie die Ritter damals gelebt haben. Wichtig war die Gemeinschaft mit festen Regeln, auf die ein Gelübde abgelegt wurde. Was es damit auf sich hatte, und warum das nicht gerade einfach war, erfahrt ihr während des Rundgangs. Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums-Kinderclub für Schulkinder von sechs bis zwölf Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Telefon (04131) 759950 oder per E-Mail: bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.


