19.04.2026

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Folge 13-24 vom 29. März 2024 / Aus den Landesgruppen und Heimatkreisen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-24 vom 29. März 2024

Aus den Landesgruppen und Heimatkreisen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Die Eisenbahn in Ostpreußen

Hof - Mit der Geschichte der Eisenbahn in Ostpreußen hatte sich Vorsitzender Christian Joachim beschäftigt. Er erinnerte an die Ausstellung des Kulturzentrums Ellingen “Kleinbahnen in Ostpreußen“, die vor einigen Jahren im Hofer Bürgerzentrum zu Gast war.

Zunächst spielten für die Infrastruktur in Ostpreußen Wasserwege eine bedeutende Rolle. Es gab entsprechende Kanäle und Schleusen. Die Flüsse Alle, Pregel, Memel und Weichsel wurden schiffbar gemacht. Der Oberlandkanal ermöglichte mit seinen Rollbergen das Überwinden von bis zu 99 m Höhenunterschied. Allerdings erreichte der Kanal nicht die ihm zugedachte Bedeutung, weil inzwischen leistungsfähige Eisenbahnlinien angelegt worden waren.

Ihren Anfang nahm die Eisenbahngeschichte in Ostpreußen um das Jahr 1840, als die Preußische Armee eine Eisenbahnverbindung bis zur russischen Grenze wünschte. Zur gleichen Zeit kam man zu der Erkenntnis, dass die Eisenbahn ein probates Mittel zur Erschließung der strukturschwachen Gebiete in Ostpreußen und Pommern sein könnte. Aber erst nach der Märzrevolution1 1848/49 konnten die finanziellen Hürden überwunden werden. Im Dezember 1849 wurde ein Gesetzentwurf über den Bau der Ostbahn verabschiedet. Nun startete der Bau der Bahnstrecke, die eine 740 Kilometer lange Verbindung von Berlin über Königsberg bis Eydtkuhnen an der Grenze zum russischen Kaiserreich darstellt. Mit den parallel dazu gebauten Zweig- und Nebenlinien umfasste die Ostbahn 1880 ein Streckennetz von 2.210 Kilometern. Daneben gab es noch eine Vielzahl von Klein- und Privatbahnen. Diese boten ein vielfältiges Bild. Da gab es die Wöterkeim-Schippenbeiler Kleinbahn mit 5 km Länge, aber auch die Insterburger Kleinbahn, die ein ca. 220 km langes Streckennetz umfasste. Große Bedeutung hatten diese Kleinbahnen am Ende des zweiten Weltkrieges, da sie vielen Deutschen die Flucht ermöglichten.

Und wie sieht es heute aus? Die Strecke Berlin – Königsberg – Eydtkuhnen verlor durch die neuen Grenzen ihre Funktion als Durchgangsstrecke. Aktuell wird diese Route von den Bahngesellschaften Deutschlands, Polens und Russlands in sechs Einzelstrecken geteilt. Nach Ende des Krieges war die Zeit der Klein- und Privatbahnen vorbei. Übrig blieben zerstörte Fahrzeuge, Gleisanlagen und Bauten in einem verwüsteten, nahezu menschenleeren Land. Die verbliebene Infrastruktur wurde übernommen, nach und nach wieder in Betrieb gesetzt, den aktuellen Bedürfnissen angepasst und den jeweiligen Staatsbahnen angegliedert. Im Memelgebiet und im sowjetischen Teil wurden Gleismaterial und noch nutzbare Fahrzeuge abtransportiert. Die Schwellen dienten der Bevölkerung als Brennmaterial. Christian Joachim schloss seinen Vortrag mit der Bemerkung, dass sich noch viele Geschichten von den liebevoll gehegten Kleinbahnen berichten ließen, von der „Kuschel“ auf der Frischen Nehrung, von Unfällen im täglichen Eisenbahnbetrieb oder von Dramen aus der Zeit der Flucht. Er schloss mit der Aufforderung an die Mitglieder und Besucher, sich im Anschluss über das Thema auszutauschen.

Die nächste Veranstaltung findet am 13. April, um 15 Uhr, zum Thema „Agnes Miegel und Ostpreußen“ statt.


Bremen

Vorsitzender: Heinrich Lohmann, Geschäftsstelle: Parkstraße 4, 28209 Bremen, E-Mail: heinrichlohmann@gmx.de, Telefon (0421) 3469718

Mitgliederversammlung

Bremen – Mittwoch, 3. April, 15 Uhr, Hotel Robben Grollander Krug: Mitgliederversammlung. Hierzu laden wir herzlich ein! Die Jahreshauptversammlung findet im Rahmen einer geselligen Kaffeetafel statt.

Im Anschluss an die Tagesordnung werden Erzählungen und Gedichte unseres früheren Mitgliedes, der Dorfschullehrerin und Autorin Eva Reimann (1924 bis 2005) vorgetragen. Zu ihrem 100. Geburtstag planen wir in diesem Jahr eine Buchveröffentlichung.


Hamburg

Erster Vorsitzender: Hartmut Klingbeutel, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Teilfeld 8, 20459 Hamburg, Telefon (0178) 3272152

Stadtgemeinschaft Königsberg

Hamburg - Sonntag, den 7. April, 

15 Uhr, (Einlass ab 14:30) „PHILOSOPHISCHES CAFE im HAUS der HEIMAT“, Teilfeld 8 (nahe U-Bahn Rödingsmarkt, S-Bahn Stadthausbrücke, Bus 16+17 Michaeliskirche). Jeden ersten Sonntag im Monat einen Einblick in IMMANUEL KANT‘s Leben, Werk, Heimatstadt sowie weitere Themen von Bedeutung erhalten Sie unterhaltsam und locker bei Kaffee & Kuchen unter Leitung von Gaby Schwarze. Gäste sind willkommen!


Hessen

Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700

Gemeinsames Frühlingstreffen 2024 der LOW Hessen, der Kreisgruppe Darmstadt/Dieburg und der Heimatgruppe der Insterburger Darmstadt

Darmstadt - Am 09. März sind 31 Mitglieder und Freunde unserer Einladung in das Bürgerhaus nach Darmstadt-Wixhausen gefolgt. Man war erfreut sich in so großer Runde unterhalten und austauschen zu können.

Die österliche Dekoration fand großen Beifall. Das wie immer sehr aufmerksame Service Team des Bürgerhauses hatte sehr schnell für unser leibliches Wohl gesorgt.

Nach kurzen Grußworten von Jürgen Pantel, dem Vorsitzenden der Heimatgruppe der Insterburger, und den Grußworten von Gerhard Schröder, Leiter der LOW Kreisgruppe Darmstadt /Dieburg wurden Frühlingsgedichte aus dem Kreise der Mitglieder und Gästen vorgetragen.

Auch Renate Buslaps begrüßte die Tischrunde des Teilnehmerkreises.

Ein beherrschendes Thema war der 300. Geburtstag Immanuel Kants, zu dem Renate Buslaps umfangreiches Informationsmaterial für alle mitgebracht hatte, u.a. auch die Sonderveröffentlichung der PAZ vom 26. Januar.

Gerhard Schröder und Hannelore Neumann berichteten von dem Besuch der Ausstellung zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant in Bonn.

Beide waren begeistert über die Informationen, die man bei diesem Besuch der Ausstellung erhalten konnte. Hannelore Neumann war überrascht, dass so viele Jugendgruppen diese Kant-Ausstellung besuchten und Interesse zeigten.

Auch wurde weiterhin mit Gedichten der Zuhörerkreis erfreut.

Nachdem die Kaffee-Kuchen Runde sich genussvoll dem Ende näherte, konnten wir noch einem interessanten Beitrag unsere Aufmerksamkeit widmen.

Ein Wegbegleiter von Herrn Fritz Loseries in der Ostpreußen-Ahnenforschung, Herr Dr. Kristian Hahn aus Bensheim berichtete über seine Arbeit in der Ahnenforschung. Er hat Wege von seiner Familie bis ins 15. Jahrhundert verfolgt und anhand von Aufzeichnungen belegen können.

Seine Recherchen reichen auch weit bis ins Ausland. So konnte er in der Ahnenreihe Nachkommen seiner Familie in Spanien finden.

Seine Ausführungen wurden mit großem Interesse gefolgt.

Mit guten Wünsche für ein schönes Osterfest und dem Hinweis auf die 70 Jahrfeier der Heimatgruppe der Insterburger am 

11. Mai verabschiedete man sich in der Hoffnung, dass alle wohlbehalten nach Hause kommen und wir uns zu diesem Treffen wiedersehen.

Christian Keller

Afghanistan-Vortrag

Kassel – Donnerstag, 4. April, 

15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: Treffen der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen zum Thema: „Afghanistan - alles umsonst?“ Eine Einschätzung von Oberst a.D. Hans Werner Patzki. Anschließend findet der Stammtisch der Salzburger Gruppe statt.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Helmut E. Papke, Süllweg 7, 29345 Unterlüß, Tel.: (05827) 4099850. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Oldenburg – Mittwoch, 10. April, 15 Uhr, Stadthotel: Immanuel Kant, ein biografisches Porträt. Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.


Sachsen

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616

Pressemitteilung

Chemnitz - Am Sonnabend, den 13. April findet zum Gedenken an den 300. Geburtstag von Immanuel Kant mit Herrn Hans-Jörg Froese im Pfarrhaussaal der 

St. Matthäus Kirche, Zinsendorfer Straße 14, 09116 Chemnitz von 

10  – 12 Uhr statt. Sie sind herzlich eingeladen.

Ostpreußische Bräuche

Dresden – Mittwoch, 10. April, 

13 Uhr, Großenhainer Straße 96: traditionelle Osterbräuche in Ostpreußen.


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

Monatstreffen der Landsmannschaft

Burg /Fehmarn - Am Dienstag, den 9. April, hält Jochen Gawehns aus Heiligenhafen einen interessanten Vortrag über das Leben und Wirken des deutschen Philosophen Immanuel Kants, der am 22. April 1724 in Königsberg / Pr. geboren wurde und sich sein Geburtstag in diesem Jahr zum 300. Mal jährt.

Beginn der Veranstaltung 15 Uhr im „Haus im Stadtpark“ in Burg.

Gäste sind wie immer herzlich eingeladen.

Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.

Flensburg – Mittwoch, 10. April, 

15 Uhr, TSB-Heim, Eckener Straße: Kaffeetafel mit Erlebnisbericht unserer Mitglieder Ingrid und Dr. Hans Jacobsen „Mit dem Fahrrad am Rhein“. Anmeldung bitte bis Mittwoch, 3. April bei Frau Kunde unter Telefon (0461) 91170, per E-Mail: rehekunde@aol.com oder bei Herrn Legies unter Telefon (0461) 32006, per E-Mail: hans.legies@t-online.de.