19.04.2026

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Folge 13-24 vom 29. März 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-24 vom 29. März 2024

Stimmen zur Zeit

Dorothea Siems weist in der „Welt“ (21. März) auf einen möglichen Grund für den rasanten Geburtenrückgang in Deutschland hin, der nur ungern diskutiert wird:

„Für Kinder braucht man Zeit. Die Vereinigten Staaten oder Frankreich haben traditionell auch deshalb höhere Geburtenraten, weil dort alle Mütter wertgeschätzt werden: die Karrierefrau ebenso wie die Frau, die jahrelang ,nur‘ eine große Familie managt. Rigorose Gleichstellungspolitik vertreibt die Lust auf Kinder.“





Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer wirft der Ampel in der „JUNGEN FREIHEIT“ (16. März) Sprunghaftigkeit und falsches Spiel bei der Automobilpolitik vor:

„Man tischt den Menschen Versprechen auf, von denen die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass sie nicht einhaltbar sind. 2030, so die Ankündigung, sollen 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen rollen. Vor ein paar Tagen hat Minister Habeck im Interview ,erklärt‘, dass bei linearer Fortschreibung das Ziel 15 Millionen nicht erreicht werden kann – um dann nichtlineares Wachstum zu assoziieren. Er hält die Menschen für naiv.“





In der Talk-Sendung „Stimmt!“ (23. März) bei „Nius.de“ berichtet Wolfgang Büscher, Sprecher des Projekts „Arche“, das bundesweit Tausende Kinder und Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen betreut, über seine Erfahrungen mit Politikern:

„Wir haben sie alle in der Arche gehabt. Den Bundeskanzler, Ricarda Lang, sie haben alle fleißig zugehört und dann sind sie nach Hause gegangen und von keinem haben wir je wieder was gehört ... Das allerschlimmste Beispiel war, als Lisa Paus bei uns war ... Sie hat sich nicht über die Kinder informiert, hat nicht mit Kindern gesprochen, wollte ein paar Fotos für ihre PR-Zwecke machen“





Der Kanzleramtschef von Helmut Schmidt und spätere Bertelsmann-Manager Manfred Lahnstein macht sich im „Hamburger Abendblatt“ (23. März) Luft über die Debatten-Moden unserer Tage:

„Ehrlich gesagt: Ich kann das Geschrei der ,Aktivisten‘ nicht mehr hören. Rassismus, Kolonialismus, Kapitalismus, Imperialismus und ihre Spätfolgen: Alles, aber auch alles wird dem vermaledeiten ,Westen‘ angelastet. Intellektuelle und solche, die sich dafür halten, selbstgerechte Moralisten und Besserwisser bestimmen lautstark die Debatte.“





Oliver Bierhoff kontert Habecks Kritik an der Nike-Entscheidung des DFB auf „LinkedIn“:

„Wo ist der Standortpatriotismus der deutschen Wirtschaftspolitik? Ich hätte mir gewünscht, dass sie mehr zum Standortpatriotismus beiträgt. Stattdessen verlassen uns Unternehmen wegen hoher Energiekosten, hoher Steuern und zu viel Bürokratie.“






Wort der Woche

„Die Deutsche Bischofskonferenz darf nicht als Wahlhelfer der Ampel auftreten.“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller, ehemaliger Chef der obersten katholischen Glaubensbehörde und früherer Bischof von Regensburg, in der „Tagespost“ vom 20. März zur Anti-AfD-Erklärung der deutschen Bischöfe