Kulturstaatsministerin Claudia Roth ist nicht nur völlig begeistert davon, dass Besitz und Konsum von Cannabis nun endlich legalisiert worden seien. Sie will die Kifferei auch mit Steuergeldern aus ihrem Etat fördern: Einige Produktionshäuser der sogenannten Freien Szene der deutschen Kulturlandschaft wollen ab 1. Juli eigene Cannabis-Klubs für Publikum und Mitarbeiter eröffnen. Die Grünen-Politikerin hat nun angekündigt, solche Klubs aus dem staatlichen Fonds Darstellende Künste bezuschussen zu wollen. Zu den Häusern zählen beispielsweise das HAU in Berlin, Kampnagel in Hamburg oder das Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt am Main. Roths Entscheidung fügt sich in die Fetischisierung von Cannabis in linken Kreisen. Wo Grenzwerte für alles möglicherweise Gesundheitsschädliche immer weiter verschärft werden, wird ausgerechnet die Droge Cannabis beworben und der Konsum nun sogar staatlich gefördert. Allerdings fehlt das Geld aus dem Fonds dann natürlich bei der Förderung der Darstellenden Künste. H.H.


