30.04.2026

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Folge 14-24 vom 05. April 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 14-24 vom 05. April 2024

Stimmen zur Zeit

Matthias Heine kritisiert in der „Welt“ (27. März) den linken Architekturtheoretiker Philipp Oswalt, der sich über die Rückkehr von acht Propheten-Statuen auf die Kuppelbalustrade des Berliner Schlosses ereifert: 

„Die Enthüllungen und Polemiken Oswalts sind ebenso wie die völlig überzogene Kritik an der Kreuzkuppel des Schlosses und dem Bibelspruch darunter nichts anderes als die Suppenkasper-Trotzreaktionen schlechter Verlierer, die im Kampf gegen den Wiederaufbau politisch unterlegen sind. Sie können es nicht fassen, dass das blöde Volk sogar eine nicht ganz so geglückte Kopie eines historischen Gebäudes der Hühnerfolterfarm-Architektur vorzieht, die sie selbst feiern.“





Gabor Steingart erklärt im „Focus“ (28. März), warum die versprochene große Wende zur E-Mobilität eine Fata Morgana bleiben wird:

„Überzogene Ziele, unklare Prioritäten und eine Autoindustrie, deren Vitalitätsreserven schwinden, werden dafür sorgen, dass die schnelle Transformation ausfällt. 2023 wurden in der Bundesrepublik nur noch etwa vier Millionen Pkw gebaut, das entspricht dem Niveau von 1994. Die Technologie-Führerschaft ist derweil auf Chinesen (BYD) und Amerikaner (Tesla) übergegangen. So sehen industrielle Abstiege aus.“





Gunnar Schupelius stört sich in der „B.Z.“ (25. März) am überhandnehmenden wilden Campen von Obdachlosen in Berlin. Das müsse verboten werden, die Obdachlosen müssten in Sammelunterkünften untergebracht werden:

„Und wenn es nicht genug Unterkünfte gibt, dann müssen sie geschaffen werden. Für Asylbewerber stellt man ja auch ständig neue Plätze zur Verfügung. Wenn man aber das wilde Campen erst einmal zulässt, wenn die Lager und Müllberge wachsen, dann wird es immer schlimmer. Das ist nicht nur ein Rechtsbruch, so geht die Stadt vor die Hunde.“





Unter dem Eindruck der Debatte über die „RKI-Akten“ wirft Mario Thurnes bei „Tichys Einblick“ (27. März) einen Blick zurück auf die Absurditäten des Corona-Regimes:

„Stoffmasken helfen überhaupt nicht gegen das Virus und verbreiten nur das Gefühl einer falschen Sicherheit. Stoffmasken dämmen das Virus ein. Stoffmasken genügen nicht gegen das Virus, es müssen FFP2-Masken sein. All diese drei Positionen vertrat das RKI. Innerhalb nur eines Jahres. Immer mit dem Duktus, ,die Wissenschaft‘ gebiete das.“





Wort der Woche

„Ich denke viel darüber nach, warum es so viele Wählerinnen und Wähler der AfD gerade im Osten gibt. Wer ostsozialisiert ist, hat ein Frühwarnsystem für Ideologien, Gängelung und Besserwisserei.“

Ulrike Liedtke (SPD), Brandenburgs Landtagspräsidentin, wandte sich am 29. März gegenüber der dpa gegen die Ausgrenzung der AfD