28.04.2026

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Folge 15-24 vom 12. April 2024 / Leserforum

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 15-24 vom 12. April 2024

Leserforum

Im Drogendschungel

Zu: „Murks“ setzt sich durch (Nr. 13)

Was in über zwei Jahren diese Ampelregierung schon angerichtet hat, das dürfte doch eigentlich genügen, um Deutschland endgültig in die ökonomische und politische Katastrophe zu führen.

Dass nun auch noch das „Kiffen“ (so ziemlich durch alle staatlichen Hürden vermurkst) legalisiert wurde, zeigt, dass es keinerlei Hemmungen mehr gibt, den ohnehin missbrauchten, Steuer zahlenden Bürger in den Drogendschungel zu stürzen – mit Konsequenzen, wie sie haarsträubender nicht sein können. So auch zum Beispiel durch das im Artikel angesprochene Durchsehen von zirka 210 000 Strafakten.

Was muss eigentlich noch alles passieren? Wie wäre es mit einem Gesetz, das vorschreibt, dass eine Regierung nur durch Fachkräfte mit einem auch wirklich nachweisbaren Abschluss gebildet werden darf?

Aktuell wäre auch die Frage interessant: Wie lange noch regieren die für diese Taten Verantwortlichen?

Manfred Kristen, Freital






Fehlende Basis für „Werte“

Zu: „Unsere Vorstellungen haben zumeist etwas Biedermeierliches“ (Nr. 13)

In dem Gespräch mit dem Historiker Herfried Münkler wird die Naivität hervorgehoben, sich heute beim politischen Handeln ausdrücklich auf „Werte“ zu berufen, die nirgendwo allgemeinverbindlich formuliert worden sind, nur in der Phantasie mancher Politiker existieren und keine Entsprechung in der realen Welt finden.

Das erinnert irgendwie an die Gesellschaftskunde in der damaligen Erweiterten Oberschule in der DDR, aber selbst dort gab es ein nachlesbares Fundament in den Werken der Klassiker des Marxismus. Nur hatte das damals noch keinen feministischen Touch. 

Vermutlich liegt es daran, dass in diesem Zusammenhang zwangsläufig ganz selbstverständlich „nationale Interessen“ auftauchen, die es in Deutschland als einzigem Staatsvolk der Welt aber nicht geben darf. China hat welche, Frankreich, Ungarn, Russland, Lettland und auch Israel (obwohl es dort komplizierter ist).

Stattdessen wird versucht, uns davon zu überzeugen, dass in der EU, die ja kein Staat ist, Mehrheitsbeschlüsse verbindlich werden sollten. Wie das ausgehen muss, kann man an den Klimazielen oder den Grenzwertfestlegungen der – Nichtregierung – der EU zeigen.

Harald Schneider, Gera






lehrer Impfte als erster

Zu: „Der Impfzwang mit Schutzpocken soll unterzogen werden“ (Nr. 12)

Eine Anmerkung zum Artikel über den Impfzwang: Weder der englische Wundarzt Edward Jenner noch ein Unbekannter im mittelfränkischen Neustadt an der Aisch waren die ersten, die eine Kuhpockenimpfung durchführten. Nachweislich war dies der Dorflehrer Peter Plett, der schon 1791 Kinder seiner Schule erfolgreich im kleinen Dorf Stakendorf in Schleswig-Holstein impfte. Leider verfasste dieser aufmerksame Dorflehrer keine wissenschaftlichen Artikel, und so blieb dieses Ereignis lange unbekannt.

Reinhard Laszig, Kiel






nicht totzukriegen

Zu: Trumps Widerpart in der eigenen Partei (Nr. 12)

Immer wieder versuchten politisch Gescheiterte oder Hinterbänkler, bei den Republikanern in den vergangenen Jahren innerhalb der Partei einen „Anti-Trump“-Kurs zu etablieren, was jedoch bei der Mehrheit der Basis keine Akzeptanz fand. Denn bei der „Anti-Trump“-Opposition innerhalb der republikanischen Partei handelt es sich nicht um Republikaner aus der Volksmitte, sondern zumeist formiert sich diese Gruppe in den Hinterzimmern der Partei – angeführt von der „alten Garde“. 

Da diese offenbar keine Möglichkeiten sahen, Donald Trump bei den Vorwahlen zu besiegen oder ihm die Unterstützung der Basis zu entziehen, möchten die „Anti-Trumps“ Trumps Wahlkampf nun „crashen“ – selbst wenn man damit zum nützlichen Idioten eines greisen (Noch-)Präsidenten wird. Zudem ist zu erwarten, dass sämtliche republikanischen Wähler – auch wenn sie keine Trumpisten sind – ihr Kreuz bei Trump machen, weil der juristische Kreuzzug demokratischer Ankläger zu einer Solidarisierungswelle mit Trump in der republikanischen Anhängerschaft geführt hat. 

Der Ex-Präsident Trump ist zu einer Symbolfigur gegen das Establishment geworden, was nur noch um sich zu schlagen weiß. Und wer seiner innerparteilichen Kontrahenten hätte das Format Trumps bei der Wählerschaft, welches für einen Wahlkampf unerlässlich ist? 

Weiterhin stellt sich die Frage nach einem politischen und gesellschaftlichen Konzept der „Anti-Trumps“ bei den Republikanern. Was wollen sie, wenn nicht „America first“? Und hätten sie überhaupt Rückhalt in der Partei? Gut möglich, dass Trumps innerparteiliche Widersacher nun zur Wahl des Demokraten Joe Biden aufrufen, um die Ära Donald Trump zu beenden. Aber sie vergessen: Trump ist nicht nur ein Kandidat, sondern auch ein Phänomen. Und diese sind nicht totzukriegen.

Marcel Jacobs Hamburg






Spuren der „Graf Spee“

Zu: Versenkt im Rio de la Plata (Nr. 12)

Einige „Graf Spee“-Leute habe ich noch getroffen. Die argentinische Gemeinde Villa General Belgrano war eines der Internierungsorte der „Graf Spee“-Mannschaft. Dort wird das im ganzen Land bekannte Oktoberfest gefeiert. Außerdem gab es ein weiteres Internierungslager: das des Ex-Club-Hotels Sierra de la Ventana, in dem die Unteroffiziere der „Graf Spee“ untergebracht wurden.

Sigurd Hammerfest, Buenos Aires/Argentinien






Zum Asyl nach Nordkorea?

Zu: Die Migrantifa formiert sich (Nr. 12)

Wenn man (angeblich) in einem Land schlecht behandelt wird, dann verlässt man es wieder. Also liebe Migrantifa: Ihr findet Deutschland nicht gut? Okay, die Grenzen sind offen, und ihr könnt es ohne Probleme verlassen. Wie wäre es zum Beispiel mit Nordkorea, Iran, Saudi-Arabien oder Kuba?

Alex Lund, Heinsberg






Verharmloster Terror

Zu: RAF Berlin (Nr. 10)

Anders als bei den Attentaten der Roten Armee Fraktion (RAF) spricht beim Anschlag auf einen Strommast am Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin kaum jemand von Terrorismus. Die Innenministerin Nancy Faeser nannte ihn lediglich einen „schweren Eingriff in unsere Energieinfrastruktur“.

Was für eine Verniedlichung, wenn man die mutmaßliche Schadenshöhe, die laut Werksleitung in einem hohen „neunstelligen Bereich“ liegen soll, und die Auswirkungen auf die betroffenen Bürger bedenkt! Warum wird ein solcher Anschlag bagatellisiert?

Jürgen Frick, Dessau-Roßlau






eine Frage der Vernunft

Zu: Einheimische Ungelernte sollen nicht arbeiten (Nr. 10)

Was Quatsch ist, Herr Arbeitsminister Hubertus Heil, ist einzig und allein das Gesetz in der derzeitigen Fassung. Insbesondere können Schulungen und die Ausübung einer Tätigkeit sehr wohl auch pa­rallel laufen. Das ist nur eine Frage der vernünftigen Regelung.

Heinz-Peter Kröske, Hameln