Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel, warnt im „Focus“ (3. April) vor einem gefährlichen Irrweg:
„CO₂-Reduktion durch forcierte Deindustrialisierung ist der falsche Weg. Wir sind für den Rest der Welt nicht das leuchtende Vorbild des Klimaschutzes, sondern das abschreckende Beispiel des Niedergangs.“
Pauline Voss, Jahrgang 1993 Autorin des neuen Buches „Generation Krokodilstränen“, äußert in der „Welt“ (5. April) die Hoffnung, dass die linke „Woke“-Bewegung ihren Höhepunkt überschritten habe:
„Woke ist überall, deswegen ist es nicht mehr cool. Der Bonus der Avantgarde ist weg. Die Gegenbewegung, auch in meiner Generation, ist bereits spürbar. Nur in den Institutionen wird das noch ein paar Jahre länger dauern, da wird man für eine diskursive Vielfalt noch eine Weile kämpfen müssen.“
Der Rechtswissenschaftler Volker Boehme-Neßler erforscht auf „Nius.de“ (5. April), was die Ampel mit ihren Maßnahmen zum „Schutz der Demokratie“ wirklich vorhat:
„Die Demokratie schützen – und ihr gleichzeitig durch zutiefst undemokratische Maßnahmen schaden? Wer soll das glauben? Es geht im Wahljahr 2024 um die Macht. Die Ampel will die AfD mit allen Mitteln von der Macht fernhalten. Es geht nicht zuletzt um die Einschüchterung ihrer potentiellen Wähler.“
Der Regisseur Dietrich Brüggemann zeigt sich in der „Berliner Zeitung“ (30. März) immer noch zutiefst irritiert über die Zwangsmaßnahmen der Corona-Zeit:
„Was da passiert ist, war vollkommen irrsinnig, und das werde ich bis an mein Lebensende auch so sagen. Ich hätte mir niemals träumen können, dass so etwas passiert ... Seitdem ist jedenfalls eine große kritische Masse auf der ganzen Welt ziemlich sauer und schaut sich jetzt sehr genau an, was die Regierungen so machen.“
Susanne Gaschke zieht in der „Neuen Zürcher Zeitung“ (8. April) einen politischen Schluss aus der explodierenden Zahl der Fälle von Ausländerkriminalität:
„Falls es eines weiteren Beweises bedurft hätte, dass Angela Merkels Satz ,Wir schaffen das‘ zu den fatalsten Illusionen der bundesrepublikanischen Geschichte gehört, dann ist er erbracht.“
Wort der Woche
„Haldenwang, der CDU-Mann, betritt das düstere Reich des autoritären Staates und stellt sich selbst in die Tradition der Gestapo.“
Hans-Ulrich Jörges, Ex-Mitglied der „Stern“-Chefredaktion, im Portal „The Pioneer“ am 2. April über Verfassungsschutzchef Thomas Haldenwang


