25.01.2026

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Folge 16-24 vom 19. April 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 16-24 vom 19. April 2024

Meldungen

Nur noch mittelmäßig

München – Wirtschaftsexperten schätzen den Standort Deutschland als nur noch mittelmäßig ein. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Münchener ifo-Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik im Herbst 2023. Die in Deutschland Befragten haben die Standortattraktivität im Durchschnitt mit 61,3 von 100 möglichen Punkten bewertet. Für 78 Prozent von ihnen ist der Wirtschaftsstandort Deutschland in den vergangenen zehn Jahren unattraktiver geworden. 48 Prozent erklärten, sie erwarteten eine weitere Verschlechterung. Bei der Frage nach der Standortattraktivität für ausländische Unternehmen erzielte die Bundesrepublik nur 49,6 von 100 möglichen Punkten, Österreich wurde mit 61,5 Punkten bewertet, die Schweiz erzielte gar 77,8 Punkte. An der Umfrage haben insgesamt 1541 Wirtschaftsexperten aus 128 Ländern teilgenommen.H.M.





Die ILA bleibt bis 2030

Berlin – Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA bleibt als Veranstaltung der Region Berlin-Brandenburg bis 2030 erhalten. Vom 5. bis 9. Juni erwartet sie auch in diesem Jahr im Schönefelder Ortsteil Selchow am Westrand des Flughafens BER die Schaulustigen. Die Karten kosten 60 Euro und können auf der Internetseite der ILA oder der ILA-App gekauft werden. Als Folge der allgemeinen Aufrüstung sollen die Rüstungsunternehmen für ihr Angebot diesmal mehr Ausstellungsfläche erhalten als in den vergangenen Jahren. Berlin und Brandenburg geben 5,5 Millionen Euro als Förderung dazu. „Die ILA ist die weltweit älteste Luftfahrtausstellung und das wichtigste Schaufenster der Branche in Deutschland“, hob Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Bedeutung der Ausstellung hervor.F.B.





Gold-Geld gegen Inflation 

Harare – Die Republik Simbabwe hat am 5. April die neue Währung „Simbabwe-Gold“ (ZiG) eingeführt, die den Simbabwe-Dollar ersetzt und durch einen Korb von Fremdwährungen, Gold und anderen Edelmetallen gedeckt sein soll. Laut Auskunft des Gouverneurs der Zentralbank in Harare, John Mushayavanhu, lag der Einführungskurs bei 13,56 ZiG pro US-Dollar und der offizielle Zinssatz für Anleihen in ZiG bei 20 Prozent. Zuvor waren 130 Prozent Zinsen üblich gewesen. Die Ausgabe des ZiG ist der sechste Versuch des afrikanischen Staates, eine funktionierende Landeswährung zu schaffen, seit der Simbabwe-Dollar 2008/09 eine historisch einmalige Talfahrt erlebt hat. Damals lag die Inflation nach Schätzungen des Internationalen Währungsfonds bei bis zu 500 Milliarden Prozent, was Banknoten zum Nennwert von 100 Billionen Simbabwe-Dollar nötig machte. Mit Blick hierauf hat Mushayavanhu nun verkündet: „Es ist nicht hilfreich, einfach Geld zu drucken.“W.K.