28.04.2026

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Folge 17-24 vom 26. April 2024 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-24 vom 26. April 2024

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Fortsetzung der Kontinuität 

Weißenburg – Beim Landesdelegiertentag konnte Landesvorsitzender Stabe sieben neue Mitglieder begrüßen, die uns in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 ihr Vertrauen schenkten. Wir freuen uns über die neuen Mitglieder und die gemeinsame Arbeit für Ostpreußen.

Verabschiedet wurde Landeskulturreferent Dr. Jürgen Danowski, der zehn Jahre den Kulturbereich leitete. Er hat die Landeskulturtage im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen eingeführt, und zwar in Absprache mit dem ehemaligen Direktor Wolfgang Freyberg, der dann seinerseits einen Kulturtag des Kulturzentrums ausrichtet. So konnten den Mitgliedern und an Ostpreußen Interessierten zwei Mal im Jahr hochkarätige Vortragsreihen geboten werden. Diese Tradition führt der jetzige Direktor des Kulturzentrums Gunther Dehnert mit unserem neuen Kulturreferenten Wolfgang Freyberg weiter. Auch die Landeskulturfahrten, die Danowski organisierte, werden fortgeführt. Geplant ist bereits eine Fahrt nach Lüneburg zur Kantausstellung im Ostpreußischen Landesmuseum im Sommer dieses Jahres.

Zeitlich mit der Landeskulturtagung im Kulturzentrum Ostpreußen verbunden wurde der Landesdelegiertentag, der turnusmäßig alle zwei Jahre ansteht – oder vielmehr anstand, muss man jetzt sagen, denn die diesbezügliche Satzungsänderung wurde nun mehrheitlich beschlossen. 

Die Amtszeit des Landesvorstandes wurde von zwei auf drei Jahre verlängert; Hintergrund sind neben den hohen Kosten, die ein einziger Delegiertentag verursacht, vor allem auch die langen Planungszeiträume für Projekte und Fördermaßnahmen, mit denen sich nicht „alle naselang“ eventuelle neue Vorstandsmitglieder herumschlagen sollen. Auf diese Weise entspannt sich die Arbeitsatmosphäre für unsere ausschließlich ehrenamtlich tätigen Vorstände spürbar, was sicherlich auch der Arbeitsqualität zugutekommen wird.

Bei den Neuwahlen blieb die alte Mannschaft im Wesentlichen erhalten; der bisherige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt. Neu im Landesvorstand ist Wolfgang Freyberg, der langjährige Direktor des Kulturzentrums Ostpreußen, der Jürgen Danowski als Landeskulturreferent ablöst und Gabriela Blank, die hauptberuflich bei der Bezirksregierung in Ansbach die Städtepartnerschaften des Bezirks Mittelfranken mit der Region Pommern, West- und Ostpreußen koordiniert. Auch Danowski wurde nicht aus der Verantwortung entlassen, sondern bleibt dem Vorstand als Mitglied erhalten.Rainer Claaßen und 

Christoph Stabe


Hessen

Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700

Sprüche und Weisheiten

Kassel – Donnerstag, 2. Mai, 15 Uhr, Landhaus Meister, Fuldatalstraße 140: Treffen der Landsmannschaft Ost- und Westpreußen, Kreisgruppe Kassel zum Thema „Hausinschriften und Redensarten unserer Altvorderen. Sprüche und Weisheiten aus Ost und West.“ Gerhard Landau

Kuno Kutz wiedergewählt

Wetzlar – Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung hat der Bund der Vertriebenen (BdV) in Wetzlar seinen Vorstand gewählt. Kuno Kutz konnte 15 Mitglieder und einige Gäste in der Stammgaststätte „Matchball“ begrüßen. Mit Gerhard König war nicht nur ein langjähriges BdV-Mitglied, sondern auch der Verantwortliche der Stadt Wetzlar für die „Patenschaft für das Ostdeutsche Liedgut“ Teil der Versammlung. Michael Hundertmark überbrachte die Grüße der Wetzlarer CDU und dankte Kutz und dem gesamten Vorstand für das wichtige Engagement in der zurückliegenden Zeit und freute sich darüber, dass er selbst Teil des BdV sein darf.

In seinem Bericht ging Kutz auf die Veranstaltungen des zurückliegenden Geschäftsjahres ein. Der BdV hat eine Fahrt zur Gedenkstätte „Point Alpha“ unternommen und sich am Originalschauplatz mit der Deutsch-Deutschen-Teilung intensiv beschäftigt, was für die Teilnehmer sehr interessant gewesen ist. Vor Ort hat der Bund der Vertriebenen eine Buchvorstellung organisiert, für die Mitglieder eine Weihnachtsfeier veranstaltet und mit dem „Tag der Heimat“ eine erfolgreiche und große Veranstaltung anbieten können.

Für das kommende Geschäftsjahr ist neben den beliebten Veranstaltungen „Tag der Heimat“ und der Weihnachtsfeier wieder eine Tagesfahrt geplant. Diesmal geht es zum Altvaterturm in Lehesten.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand neu gewählt. Kuno Kutz wurde in seiner Funktion als Vorsitzender einstimmig wieder gewählt. Der geschäftsführende Vorstand wird mit Michael Hundertmark (Stellvertretender Vorsitzender), Gabriele Eichenauer (Schatzmeisterin, Schriftführerin) und Steffen Eigner (Stellvertretender Schatzmeister) komplettiert. Ihnen zur Seite stehen die Beisitzer Siegfried Heidlas, Lydia Kiefel, Christa Kutz, Wolfgang Warnat, Frank Steinraths und Gerda Weller. 

Herta Bartl schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Kutz dankte ihr für die jahrzehntelange Tätigkeit und wünschte sich für den BdV, dass sie weiterhin aktiv im BdV bleibt. M. Hundertmark

BdV Kreisverbandstag

Wetzlar – Manfred Hüber führt weiterhin den Kreisverband Wetzlar als Vorsitzender. Im Rahmen des diesjährigen Kreisverbandstages hat der Bund der Vertriebenen (BdV) in Wetzlar seinen Vorstand neu gewählt.

Hüber konnte 14 stimmberechtigte Delegierte und einige Gäste in der Stammgaststätte „Matchball“ begrüßen. Unter den Gästen war auch Michael Hundertmark, der die Grüße der Wetzlarer CDU überbrachte und Hüber und dem gesamten Vorstand für das wichtige Engagement im Bereich der Geschichte der Heimatvertriebenen in der zurückliegenden Zeit dankte und sich darüber freute, dass er selbst Teil des BdV-Vorstandes sein darf.

In seinem Bericht ging Hüber auf die Veranstaltungen des zurückliegenden Geschäftsjahres ein. Der BdV hat eine Fahrt zur Gedenkstätte „Point Alpha“ gemacht und sich am Originalschauplatz mit der Deutsch-Deutschen-Teilung intensiv beschäftigt. Für die Teilnehmer eine sehr interessante Fahrt. Vor Ort hat der Bund der Vertriebenen eine Buchvorstellung organisiert, für die Mitglieder eine Weihnachtsfeier veranstaltet und mit dem „Tag der Heimat“ eine erfolgreiche und große Veranstaltung anbieten können.

Für das kommende Geschäftsjahr ist neben den beliebten Veranstaltungen „Tag der Heimat“ und „Weihnachtsfeier“ wieder eine Tagesfahrt geplant. Diesmal geht es zum Altvaterturm in Lehesten. Darüber hinaus ist der BdV-Kreisverband auch im Landesverband des BdV, auf dem Hessentag in Fritzlar und vielen Arbeitsgruppen aktiv.

Im Rahmen des Kreisverbandstages wurde der Vorstand neu gewählt. Hüber wurde in seiner Funktion als Vorsitzender einstimmig wieder gewählt. Der geschäftsführende Vorstand wird mit Michael Hundertmark und Roland Jankofsky (Stellvertretende Vorsitzende), Kuno Kutz (Schatzmeister) und Gabriele Eichenauer (Schriftführerin) komplettiert. Ihnen zur Seite stehen die Beisitzer Uwe Bergmann, Lydia Kiefel, Dieter Feiler, Christa Kutz, Josef Roth, Dirk Peschel, Marion Blaschek und Frank Steinraths.

Der Kreisverbandstag klang in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen aus. M. H.


Niedersachsen

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)42684, Schriftführer und Schatzmeister: Hilde Pottschien, Volgerstraße 38, 21335 Lüneburg, Tel.: (04131)7684391. Bezirksgruppe Lüneburg: Helmut E. Papke, Süllweg 7, 29345 Unterlüß, Tel.: (05827) 4099850. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel.: (05901) 2968

Ein Leben für Ostpreußen

Am 6. März 2024 ist der langjährige Weggefährte der Landsmannschaft Ostpreußen und des Bundes der Vertriebenen Fritz Folger nach kurzer schwerer Krankheit fern seiner ostpreußischen Heimat abberufen worden.

Fritz Folger wurde am 28. Februar 1936 in Elbing / Ostpreußen geboren und verbrachte die ersten neun sorglosen Jahre seines Lebens auf dem elterlichen Hof in Bunden im Kreis Preußisch Holland. Am 21. Januar 1945 ging er mit seiner Mutter auf die Flucht, von Schlobitten bis in das Ostseebad Henkenhagen in Pommern – sein Vater war 1944 noch zum Volkssturm eingezogen worden. Auf eigene Faust setzten Mutter und Sohn sich von Henkenhagen nach Kiel zu Verwandten ab, wo sie am 28. Februar 1945 eintrafen. Von dort wurden sie in das Dorf Passade im Kreis Plön verteilt. Durch den Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes fanden sie 1946 den Vater wieder, der nach Dänemark gelangt und von dort in den Kreis Wolfenbüttel / Kreis Gifhorn entlassen worden war. Hier konnte er vorübergehend einen kleinen Hof bewirtschaften.

Folger wurde am 18. März 1952 in Wahrenholz im Kreis Gifhorn konfirmiert. Nach dem Besuch einer Handelsschule in Gifhorn machte er eine kaufmännische Lehre in einem Modehaus. Ein Studium war ihm aus finanziellen Gründen nicht möglich; stattdessen absolvierte er einen Fernlehrgang zum „Praktischen Betriebs-wirt“. Als Buchhalter angefangen, war er von 1969 bis 1975 Geschäftsführer der Firma Palucki. 1979 machte er sich mit zwei seiner Kollegen (einer anderen Firma) selbstständig: Sie gründeten die Firma „OGM – Obst, Gemüse, Maschinen“, die Folger bis ins Alter von 70 Jahren betrieb.

Außerberuflich widmete er sich dem Chorgesang, was mit einer „Goldenen Ehrennadel“ gewürdigt wurde.

Nachdem seine 1961 geschlossenen Ehe, aus der zwei Töchter hervorgegangen sind,1992 geschieden worden war, heiratete Folger im Jahre 2004 erneut, und zwar Monika Bötticher, die ihren Namen beibehielt.

Nach 27 Jahren, im Jahr 1972, sah Folger seine Heimat wieder, 1977 erneut, wonach es ihm ein „Herzensbedürfnis“ wurde, über Ostpreußen zu schreiben.

Folgers Flucht und Lebensweg ähnelt dem vieler seiner Schicksalsgefährten, gezeichnet von Verzicht, Hunger und Angst vor dem nächsten Tag. Mit großer Energie meisterte er sein Leben. Die Liebe zur Heimat, zu dem wunderschönen Land am Pregel gaben ihm die Kraft für seinen unermüdlichen Einsatz für seine Heimat, bis zu seinem Tode.

So entstand in mühevoller Arbeit eine Ortschronik seines Heimatdorfes Bunden zu dessen 600-jährigem Jubiläum mit 200 Seiten Text und 100 Bildern. 1990 zum „Heimatbeauftragten“ der Kreisgemeinschaft Preußisch Holland bestellt, gründete er „mit der den Ostpreußen nachgesagten Beharrlichkeit“ im Juli 1991 in der Heimat trotz vieler Widerstände den „Deutschen Freundschaftskreis für die Stadt und den Kreis Preußisch Holland“ (DFK). Nach weiteren Reisen in den Jahren 1995 bis 1997 verfasste er den Bildband „Preußisch Holland heute – unsere Heimat in Bildern“, 320 Seiten stark. Es schloss sich an die Chronik über das Kirchspiel Marienfelde – nach sechs Wochen harter Forschungsarbeit im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz (629 Seiten).

1992 wurde Folger zum Vorsitzenden der Ortsgruppe Braunschweig der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt. Ab 2003 war er auch Vorsitzender der Bezirks-gruppe Braunschweig der Landsmannschaft und stellvertretender Vorsitzender ihrer Landesgruppe.

Im Jahre 2016 würdigte die Landsmannschaft Ostpreußen, deren Mitglied Folger seit 1987 war, seine unermüdliche Arbeit für Ostpreußen durch Verleihung der Goldenen Ehrennadel, nachdem er schon im Jahre 1994 die Silberne Ehrennadel erhalten hatte.

Aufgrund der engen Verzahnung der Landsmannschaft Ostpreußen mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) blieb es nicht aus, dass Folger nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Jochen Wittmann auch in den Vorstand des örtlichen BdV gewählt wurde. Von 2008 bis 2018 war er Vorsitzender des BdV-Kreisverbandes Braunschweig-Stadt. Auch die Geschichte dieses Kreisverbandes hat er in einer Chronik auf 98 Seiten festgehalten. Der BdV dankte ihm 1994 mit der Verleihung der Silbernen und 2014 mit der Verleihung der Goldenen Ehrennadel.

Der Rückblick auf Leben und Wirken von Fritz Folger wäre unvollständig, ohne dafür zu danken, dass der BdV-Ortsverband Wolfenbüttel nicht aufgelöst, sondern in den BdV-Kreisverband Braunschweig-Stadt überführt worden ist.

Mit seinen diversen Chroniken und Veröffentlichungen hat Fritz Folger seiner unvergessenen Heimat, die sein Leben geprägt hat, ein Denkmal gesetzt. 

Seine Arbeit und Einsatz mögen den nachfolgenden Generationen Vorbild für das Engagement für altes deutsches Land und seine Menschen sein! Barbara Loeffke


Nordrhein-Westfalen

Erster Vorsitzender: Klaus-Arno Lemke, Stellv. Vorsitzender: Joachim Mross, Schriftführerin: Dr. Bärbel Beutner , Geschäftsstelle: Buchenring 21, 59929 Brilon, Telefon (02964)1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: Ostpreussen-NRW.de

Programmübersicht

Bonn – Dienstag, 14. Mai, 18 Uhr, „Haus am Rhein“, Bonn-Beuel, Elsa-Brändström-Straße 74: Monatsveranstaltung. Was konnte Kant, was ich nicht kann? Exkurs durch das Kantsche Denken anhand von Lesebeispielen aus der Preußischen Allgemeinen Zeitung (4/2024) und leicht zu verstehender Sekundärliteratur mit Wilhelm Kreuer.

Bonn – Dienstag, 11. Juni, 18 Uhr, „Haus am Rhein“, Bonn-Beuel, Elsa-Brändström-Straße 74: Monatsveranstaltung mit Waldemar Moscicki. Danzigs weltliche Kantaten von Johann Balthasar Christian Freislich als ein einmaliges Zeugnis des Selbstverständnisses der Danziger Bürgerschaft im 18. Jahrhundert und ihrer Auffassung der Geschichte. Ein musikalischer Abend mit historischen Kommentaren. 

Dieses Thema ist eine Wiederholung der Monatsveranstaltung vom Februar 2023, an der nur drei Personen teilnahmen.

Bonn – Dienstag, 9. Juli, 18 Uhr, „Haus am Rhein“, Elsa-Bränd­ström-Straße 74: Sommerstammtisch, lockere Gespräche zu aktuellen Themen insbesondere aus landsmannschaftlicher Sicht. 

Spargelessen

Düren – Mittwoch, 8. Mai, 17 Uhr, Haus des Deutschen Osten, Holzstraße 7a: gemütliches Beisammensein beim Spargelessen. 

Gerda Wornowski


Sachsen

Vorsitzender: Alexander Schulz, Willy-Reinl-Straße 2, 09116 Chemnitz, E-Mail: alexander.schulz-agentur@gmx.de, Telefon (0371) 301616

Muttertag

Dresden – Dienstag, 14. Mai, 14 Uhr, Großenhainer Straße 96, 01127 Dresden: Der Ostpreußische Muttertag.


Schleswig-Holstein

Vorsitzender: Dieter Wenskat, Horstheider Weg 17, 25365 Offenseth- Sparrieshoop, Tel.: (04121) 85501, E-Mail: dieter.wenskat@gmx.de

Immanuel Kant

Bad Oldesloe und Tremsbüttel – Im April waren die Ost- und Westpreußen Gäste bei Annemarie Knopf in Tremsbüttel. Auch hier wurde über Immanuel Kant aus Anlass seines 300. Geburtstages gesprochen. Er wurde am 24. April 1724 in Königsberg als viertes von neun Kindern geboren. Seine Vorfahren waren Handwerker, sein Vater Riemer (Sattler) stammte aus dem Memelland, seine Mutter kam aus Franken. 

Nach dem Abitur studierte Kant in Königsberg, machte 1755 seinen Magister. Seit 1770 war er Professor für Logik und Metaphysik in Königsberg. Seine Berufung an andere Universitäten lehnte er ab. Er wollte in Königsberg bleiben. Häufig lud er seine Studenten zum Mittagessen ein und diskutierte lange mit ihnen. Seine täglichen Spaziergänge waren so pünktlich, dass die Nachbarn ihre Uhr danach stellen konnten. Er war nicht verheiratet. Es heißt, als er einmal heiraten wollte, überlegte er so lange, sodass sich die Auserwählte inzwischen mit einem anderen Partner vermählte.

Das Grabmal Kants, das 1924 zu seinem 200. Geburtstag am Nordosten des Domes gestaltet worden war, wurde bei den Bombenangriffen auf Königsberg 1944 nicht zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Königsberg Sperrgebiet, aber seit 1991 können deutsche Besucher wieder nach Königsberg reisen.

Seine Philosophie ist auf der ganzen Welt anerkannt. Der Kategorische Imperativ verlangt, dass man andere niemals zu einem Objekt machen darf. Kant bleibt trotz seines Weltbürgertums ein deutscher Philosoph. Er stellt Forderungen an den Menschen als ein Wesen mit Verstand und Vernunft. 

Nach diesen kurzen Informationen ergaben sich gute Gespräche. Gute Wünsche gab es zum Schluss für unser schwer erkranktes Mitglied und seine Frau, bevor die Runde sich mit Dank an die Gastgeberin verabschiedete.

Gisela Brauer


Lyck

Kreisvertreterin: Bärbel Wiesensee, Diesberg 6a, 41372 Niederkrüchten, Telefon (02163) 898313. Stellv. Kreisvertreter: Dieter Czudnochowski, Lärchenweg 23, 37079 Göttingen, Telefon (0551) 61665

Regionaltreffen Nord

Lübeck – Sonntag, 28. April, Einlass 11 Uhr, Beginn 11.30 Uhr, Zur Blockhütte, Koggenweg 1: Regionaltreffen Nord. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Fragen beantwortet Heidi Mader unter Telefon (0421) 67329026 oder per E‑Mail: heidi-mader@gmx.de


Memel-Stadt/Land

Kreisvertreter: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesnheim, Telefon (06203) 43229, Mobil: (0174)9508566, E-Mail: uwe.jurgsties@gmx.de. Gst. für alle Memellandkreise: Uwe Jurgsties, Kirschblütenstraße 13, 68542 Heddesheim

Rosen zum Frauentag

Memel – Auch in diesem Jahr feierte der Deutsche Kultur Verein Memel wieder den internationalen Frauentag. 

14 Frauen und fünf unterstützende Männer trafen sich dazu im Kulturzentrum unserer Heimatstadt bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen. Über den Sinn dieses Tages sprach der Vorsitzende unseres Vereins einleitende Worte. Dann wurde zünftig gefeiert und die mitgebrachten Leckereien verzehrt sowie interessante Gespräche mit unseren deutschen Gästen aus Aalen geführt. 

Vielen Dank Judita, Kirstin und Christa für den leckeren Kuchen, Zermena für die Rosen und unserem Vorsitzenden für den Sekt. 

Heiko Kreßin