25.01.2026

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Folge 17-24 vom 26. April 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 17-24 vom 26. April 2024

Stimmen zur Zeit

Der Autor Don Alphonso zeichnet in der „Welt“ (17. April) ein ernüchterndes Bild der derzeit herrschenden Politikerschaft:

„Das System bringt Figuren ganz nach oben, die für Deutschland nichts übrighaben, Vaterlandsliebe zum Kotzen finden, für Migranten mehr Respekt als für Einheimische haben, die sie als Kartoffeln beleidigen, und die Existenz einer deutschen Kultur generell abstreiten. Das regierende System ist der Meinung, dass es damit recht hat und den damit einhergehenden Vertrauensverlust verschmerzen kann, solange es nur seine Ziele erreicht.“





Generalleutnant André Bodemann stellt seit einem Jahr einen neuen Verteidigungsplan für Deutschland auf. Gegenüber der „FAZ“ (22. April) erklärt er, was die heutige Lage von der im Kalten Krieg unterscheide:

„Früher gab es nur Null oder Eins, Frieden oder Krieg. Heute liegt dazwischen eine lange Strecke hybrider Bedrohungen. Schon heute gilt: Wir sind nicht im Krieg, formaljuristisch, aber wir befinden uns auch schon lange nicht mehr im Frieden, weil wir täglich bedroht und auch attackiert werden.“





Der Berliner Gastronom Sören Engelmann nennt im „Focus“ (22. April) einen Grund, warum er das Berliner Traditions-Restaurant „Fisherman’s“ schließen muss:

„Wenn ich das so derb sagen darf: Es geht der Politik um alles, nur nicht um die hier ansässigen Unternehmen. Kein Wunder, dass wir im März die höchste Zahl an Insolvenzen in Deutschland hatten. Wer kann, wandert ins Ausland ab.“





Für den Kölner Politikwissenschaftler Heinz Theisen ist eine bestimmte Denkschule an ihr natürliches Ende gelangt. Bei „Achgut“ (19. April) schreibt er:

„Der moralische Größenwahn des deutschen National-Globalismus ist nicht mehr bezahlbar. In immer mehr europäischen Staaten werden alte Denkmauern durchbrochen. Schweden und Dänen versuchen, ihre Volksheime zu retten. In Italien erwiesen sich ,Postfaschisten‘ als ministrabel ... Am Ende des Regenbogens angelangt, müssen wir uns dem unbedingten Muss der bloßen Selbsterhaltung beugen.“





Max Roland erklärt auf „Apollo-News“ (22. April), warum alle Anti-AfD-Kampagnen („Kampf gegen Rechts“) gescheitert sind:

„Löst man die Probleme, die die Partei berechtigterweise anspricht und kritisiert, löst die etablierte Politik auch ihr Problem AfD. Das hat man bis heute nicht verstanden – und solange das so bleibt, bleibt auch die AfD.“





Wort der Woche

„Gemeinsam bilden sie ein Trio, das fest entschlossen scheint, von unserer Volkswirtschaft und unserem Ansehen in der Welt nur Trümmer übrig zu lassen.“

Julian Reichelt auf „Nius.de“ (23. April) über das kongeniale Wirken von Robert Habeck, Annalena Baerbock und Ricarda Lang