19.04.2026

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Folge 19-24 vom 10. Mai 2024 / Stimmen zur Zeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 19-24 vom 10. Mai 2024

Stimmen zur Zeit

Sebastian Nötzel, Jurastudent und Mitglied der Jungen Union, erklärt in der „Welt“ (2. Mai), warum sich die Jugend neuerdings deutlich nach rechts wendet, wie eine Studie unter 14- bis 29-Jährigen ergab:

„Vielen jungen Menschen geht das weinerlich-woke, moralisch aufmunitionierte und beinahe religiöse Spießbürgertum der linken Elite auf die Nerven. Sie verdrehen die Augen, wenn Ricarda Lang ihre Floskeln aufsagt und Nancy Faeser wieder einmal die Demokratie am Scheideweg stehen sieht. Sie wünschen sich eine Zukunft in Freiheit und Sicherheit – und erkennen, dass sie beides mit linker Politik nicht bekommen werden.“





Star-Anwalt Joachim Steinhöfel analysiert im Gespräch mit der „JUNGEN FREIHEIT“ (3. Mai) die Ursache für die zahlreichen sprachlichen Fehlleistungen von Grünen-Außenministerin Annalena Baerbock:

„Es handelt sich ja um ein Muster, das jeden mit gewisser Sprachkenntnis peinlich berührt: ,Desinfikationsmittel‘, ,Schewegewara‘, ,Ostkokaine‘, ,Fressefreiheit‘, ,Bacon of Hope‘ etc. Das sind keine Versehen, das ist Inkompetenz, unabhängig davon, wie ein Logopäde das medizinisch einordnet.“





Jan Fleischhauer wundert sich im „Focus“ (4. Mai) über die verbissene Einseitigkeit im Umgang mit den politischen Rändern:

„Warum fällt es uns so schwer, die Feinde unserer Demokratie zu erkennen? Es sind ja nicht nur der Verfassungsschutzpräsident und die Bundesinnenministerin, die glauben, dass der verrückte Reichsbürger-Prinz hundertmal gefährlicher ist als jeder Islamisten-Anführer ... Wenn wir nicht aufpassen, haben wir so lange nach rechts gestarrt, dass wir verpasst haben, dass die Feinde auch von ganz woanders herkommen können.“





Björn Harms wirft den Initiatoren der jüngsten Mobilisierung „gegen Gewalt“ Verlogenheit vor, weil es ihnen in Wahrheit um ein durchsichtiges Propaganda-Manöver gehe. Auf „Nius.de“ (7. Mai) schreibt er:

„Niemand könnte etwas dagegen einwenden, wenn die Anwesenden gegen Gewalt aus allen Richtungen demonstrieren würden. Wenn aber eine Hierarchisierung der Opfer vorgenommen wird, um Gewalttaten politisch zu instrumentalisieren, dann bleiben die Verkündungen pure Propaganda. Und diese verliert an Wirkmacht. Vor dem Brandenburger Tor zeigten sich am Sonntag kaum mehr als 1000 Personen.“





Wort der Woche

„Demonstrationen sind die Waffe der Machtlosen gegen die Mächtigen. In den Händen der Mächtigen pervertieren sie zum Propagandawerkzeug, das autoritäre Regime einsetzen ... gegen Kritiker der Regierung.“

Wolfgang Koydl wird mulmig bei den von der Regierung gestützten Demos gegen die AfD, wie er in der Schweizer „Weltwoche“ am 7. Mai schreibt