Berlin – Die Gruppe „Klimaneustart“ will bis September 20.000 Unterschriften sammeln, um eine „ökologische und soziale“ Bauwende im Land Berlin zu erreichen. Zuvor hatte dasselbe Bündnis für ein „Klimaneutrales Berlin“ zwar genügend Unterschriften gesammelt, aber in dem dann folgenden Volksentscheid die nötige Zustimmung von 25 Prozent der Wahlberechtigten verfehlt. Unter anderem sollen bei Neubauten „klimaverträgliche“ Baustoffe wie Holz zum Einsatz kommen. Auch leere Gebäude sollen in den Blick genommen werden – statt sie abzureißen. Sebastian Bartels vom Berliner Mieterverein unterstützt das Vorhaben: „Bauwende bedeutet nicht, dass nicht mehr gebaut wird, sondern dass richtig gebaut wird.“ Das „Schneller-Bauen-Gesetz“ des Senats sei „ideenlos“. Dass das Abgeordnetenhaus und der Senat die Forderungen der Initiative übernehmen, ist unwahrscheinlich. Denn erreicht die Initiative die erforderliche Stimmenzahl, muss sich das Landesparlament lediglich mit dem Vorhaben beschäftigen. F.B.


