30.04.2026

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Folge 20-24 vom 17. Mai 2024 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-24 vom 17. Mai 2024

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.



Altmühlfranken – Freitag, 

24. Mai, 19 Uhr, Gasthof Adlerbräu, Marktplatz, Gunzenhausen: gemeinsames Essen, Currywurst; Pommersches Kalenderblatt, ein Gang durch die pommersche Geschichte von und mit Edith Richter.


Ansbach - Der Bund der Vertriebenen, Stadtverband Ansbach, die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Ansbach sowie die Gesellschaft der Freunde des Albrecht von Brandenburg-Ansbach e.V. laden aus Anlass des 300. Geburtstages des Königsberger Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) zu einer angemessenen Erinnerung an das Leben des bedeutendsten Vertreters der abendländischen Philosophie ein. 

Musikalische Eröffnung: Sonate in f-Moll von Johann Friedrich Reichardt, Freund von Immanuel Kant, Pianist: Paul Sturm, Sachsen 

Festvortrag: „300 Jahre Immanuel Kant - Der Weltgelehrte aus Königsberg“ . Ein Vortrag mit Lichtbildern aus der Welt des berühmten Philosophen Jörn Pekrul, Stadtgemeinschaft Königsberg (Pr), Berlin.

Samstag, 15. Juni, 15.00 Uhr, Karlshalle, Karlsplatz, Ansbach 

Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. 

Um Anmeldung bis 10. Juni unter dr.juergen.danowski@gmx.de oder telefonisch unter 0981-84677 wird gebeten.





Landesgruppe - Wir bitten alle, die mit dem eigenen Pkw zum Treffen in Wolfsburg am 1. Juni fahren und eine Mitfahrgelegenheit anbieten können, um eine Mitteilung an meine Handy-Nr. 01522 4025314.

Das gleiche gilt für Interessenten, die mitgenommen werden möchten. Ich würde gerne Mitfahrgelegenheiten vermitteln.

Heinrich Lohmann




Monatstreffen

Sonnabend, 25. Mai, 15 Uhr, Haus der Heimat, Wappen-Saal, Friedrichstraße 35. 

Nun will der Lenz uns grüßen. Ein fröhlicher Nachmittag mit Gedichten, Geschichten und Gesang zur Maienzeit. Musikalische Begleitung Mathias Budau mit Gitarre.

Zuvor erfreuen wir Sie mit Kaffee und Kuchen.





Und plötzlich stand ein Elch im Saal - Das war das 27. Landestreffen der Ostpreußen Mecklenburg-Vorpommern in Anklam

Anklam – Das 27. Landestreffen der Ostpreußen in Mecklenburg-Vorpommern war wieder überaus gut besucht. Landesvorsitzender Manfred Schukat konnte am 

11. Mai etwa 750 Landsleute und Freunde der Heimat im Volkshaus Anklam begrüßen. Trotz Maximalbestuhlung blieb kein Platz leer. So hat sich das kleine Anklam gegen Rostock, Schwerin und Neubrandenburg etabliert, wo die großen Hallen schon nicht mehr bezahlbar sind. Auf der Bühne und den Tischen leuchteten überall gelbe Osterglocken und Forsythien, während fast 100 bunte Fahnen aller Heimatkreise, der meisten ostpreußischen Städte und vieler Dörfer rundum die Wände schmückten. Zum leichteren Auffinden waren für die Besucher 60 runde Tische mit großen Schildern ihrer Stadt- und Landkreise in Ostpreußen vorbereitet. Alle Kreise waren mehr oder weniger gut vertreten, ebenso wie fast alle Bundesländer. 

Unter den über 100 erstmals Teilnehmenden fanden sich auffallend viele Nachkriegs-Jahrgänge. Ulrike Madeya aus Kiel präsentierte einen ostpreußischen Handarbeitsstand. Doch die Kulturgruppen aus Polen und Litauen kamenvon am weitesten her, denn die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern hatte fast 80 Gäste aus Ostpreußen eingeladen. Ein Bus war aus Ermland-Masuren mit den Chören „Stimme der Heimat“ Lötzen, „Warmia“ Heilsberg und der Jugend-Tanzgruppe „Saga“ aus Bartenstein angereist, ein weiterer kam aus Memel (Klaipėda) mit dem Schülerchor des deutsch-litauischen Hermann-Sudermann-Gymnasiums. Der befreundete russische Kant-Chor Gumbinnen sandte ein Gruß-Video, weil er leider nicht über die polnisch-russische Grenze durfte. Die Gruppen übernachteten aus Kostengründen im nahen Stettin.

Musikalisch umrahmt wurde das Landestreffen vom hochprofessionellen Landespolizeiorchester Mecklenburg-Vorpommern mit dem Dirigenten Johannes Meures. Zu „Preußens Gloria“ und vor den staunenden Augen des Publikums posierte ein lebensgroßer Elch vor der Bühne auf und ab. Diese naturgetreue Skulptur aus Polen ist eine Referenz der Ostpreußen-Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern an das 300-jährige Gumbinnen, von Preußenkönig Friedrich-Wilhelm I. am 24. Mai 1724 gegründet, sowie an die drei mittelalterlichen Teilstädte von Königsberg - Altstadt, Löbenicht und Kneiphof -, die der Soldatenkönig ebenfalls vor 300 Jahren am 

13. Juni 1724 zu einer Stadt vereinigte. So war es eine besondere Ehre, dass Pfarrer Philip Kiril Prinz von Preußen als ältester Ur-Ur-Enkel des letzten deutschen Kaisers nun in Anklam die Morgenandacht hielt. Zum feierlichen Totengedenken wurden die seit Jahresbeginn bekannt gewordenen Verstorbenen namentlich erinnert. Ihnen und der Heimat zu Ehren stimmten die Landsleute stehend in ihre Heimathymne vom „Land der dunklen Wälder“ ein. Engagierte Grußworte entboten der stellvertretende Landrat von Vorpommern-Greifswald, Jörg Hasselmann, sowie Barbara Rużewicz vom Deutschen Verein Lötzen und Arnold Piklaps vom Verein der Deutschen in Klaipeda.

Historischer Ehrengast war diesmal aus Anlass seines 300. Geburtstages der berühmte Philosoph aus Königsberg, Immanuel Kant, in historischem Kostüm dargestellt vom Verfasser dieser Zeilen. Kant berichtete aus seinem Leben in Königsberg und Ostpreußen, welches er nie verlassen hat. Besonders mahnte der größte Philosoph der Aufklärung den Weltfrieden an. Nur wenige wissen, dass Russland im Siebenjährigen Krieg ganz Ostpreußen von 1758 - 1762 schon einmal besetzte und Kant damit zeitweise russischer Staatsbürger war. Er rief aber nicht etwa zu Widerstand, Gewalt und Ungehorsam auf, sondern er hat die Umstände ertragen. Und tatsächlich – nach dem Tod von Zarin Elisabeth gab ihr Sohn, Zar Peter III., Ostpreußen an Preußen zurück. In seiner wegweisenden Schrift „Zum ewigen Frieden“ zeigte Kant genau diesen Verhandlungsweg als einzig mögliche Lösung auf. Sonst steuert die Menschheit auf die globale Katastrophe und Friedhofsruhe zu – eine anderere Art „ewigen Friedens“, die niemand wollen kann. Als Dank für diesen Vortrag erhielt der Referent aus den Händen von Landsmann Manfred Milewski aus Lyck, eine frisch geprägte 20-Euro-Münze mit dem Bildnis Kants und seinem bekanntesten Ausspruch vom „bestirnten Himmel über mir und dem moralischen Gesetz in mir“.

Den kulturell-musikalischen Auftakt nach der Mittagspause machte das Mecklenburg-Pommeraner Folklore-Ensemble Ribnitz-Damgarten mit einem Feuerwerk an Volkstänzen, Kostümen und Farben. Währenddessen sammelten zwei Mitarbeiterinnen der Deutsche Kriegsgräberfürsorge MV aus Schwerin im Saal fast 800,00 Euro Spenden für die friedensstiftende Arbeit des Volksbundes ein. Die angereisten Kulturgruppen aus Ostpreußen hatten eigens für Anklam musikalische Grüße aus der Heimat mitgebracht. Der Schülerchor des Hermann-Sudermann-Gymnasiums Memel (Klaipeda) und seine Lehrerin Frau Asta begeisterten unter anderem mit „Sag mir, wo die Blumen sind“, „Zogen einst fünf wilde Schwäne“ und „Ännchen von Tharau“. In ihren farbenfrohen Kostümen und Trachten waren auch die Kinder und Jugendlichen der Tanzgruppe „Saga“ eine Augenweide. Der Chor „Stimme der Heimat“ Lötzen (Giżycko) hatte einen deutsch-polnischen Liederstrauß vorbereitet, darunter das Lieblingslied von Papst Johannes Paul II. „Licze na Ciebie, Ojcze“. Beim Auftritt des Chores „Warmia“ Heilsberg erreichte das Landestreffen seinen Höhepunkt. Mit kräftigen Stimmungsliedern brachte Ewa Huss-Nowosielska mit ihren Damen und kräftigen Stimmungsliedern das Volkshaus zum Kochen – auch diesmal bildete sich eine lange Polonaise durch den ganzen Saal. Im großen Finale kamen alle Mitwirkenden noch einmal auf die Bühne und beendeten dieses schöne Treffen mit gegenseitig gereichten Händen und dem gemeinsamen Singen des Ostpreußenliedes. Den größten Dank erhielten aber die 30 fleißigen ehrenamtlichen Helfer für ihre vorbildliche Organisation und Betreuung - ob am Büchertisch und am Stand mit Bärenfang zu alten Preisen und einem Riesenumsatz. Bei nur 10 Euro Eintritt inklusive Mittagessen, Kaffee, Kuchen und einer Saalrunde „Trakehner Blut“ schrieb auch dieses Landestreffen wieder eine „Schwarze Null“ – nicht zuletzt dank vieler kleiner und großer Spenden sowie der freundlichen Förderung durch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern.

Friedhelm Schülke




Bericht über unsere Zusammenkunft am 8. Mai 2024

Oldenburg - Die Landsmannschaft Ostpreußen und Westpreußen Oldenburg traf sich zu einem gemütlichen Klönschnack bei einem Kaffee-Nachmittag in dem Ausflugslokal Bümmersteder Krug vor den Toren Oldenburgs. Weil es für einen Halbtagesausflug nicht mehr reicht, haben wir diese zwanglose Zusammenkunft gewählt, die jeder auch ohne Auto per öffentlichem Bus erreichen kann. 

Wir waren 10 Personen und wir feierten den 100. Geburtstag unserer Frau Frida Huxol, den sie vor einer Woche bei bester Gesundheit begehen konnte. Ansonsten ließ uns beste Laune Kaffee, Tee und Kuchen bei Klönschnack und Schabbern mit Nachbarn und dem Gegenüber genießen.

Am 12. Juni hören wir ein 

Porträt der Musikstadt Königsberg i. Pr.: Komponisten - Dirigenten – Chöre, vorgetragen von Regine Mentz. Freunde und Interessierte sind herzlich willkommen. Wie immer im Stadthotel in Oldenburg-Eversten, Hauptstraße 38 um 15.00 Uhr.

Gisela Borchers

Vorsitzende der Landsmannschaft der Ostpreußen und Westpreußen, Oldenburg




Landesgruppe - Aus Nordrhein-Westfalen ist eine Busreise zum Ostpreußentreffen in Wolfsburg vom 31. Mai bis 2. Juni geplant. Die Anreise soll ab Wuppertal mit Zustiegen entlang der A2 über Gütersloh, Bielefeld, erfolgen. 

Je nach Verkehrslage ist ein Zwischenstopp in Bad Nenndorf mit Besuch des Agnes-Miegel-Hauses möglich. Weiter fährt der Bus zum Hotel im Raum Wolfsburg. Am 1. Juni geht es nach dem Frühstück zum Congress Park mit Teilnahme am Ostpreußentreffen. 

Nach 17 Uhr ist eine Fahrt nach Lüneburg geplant. Am 2. Juni steht die Besichtigung des Ostpreußischen Landesmuseum mit der Sonderausstellung Kant auf dem Plan. Gegen 16 Uhr soll die Heimreise stattfinden. 

Auskunft: Margitta. Romagno@gmx.de und Gerhard Scheer info@scheer-reisen.de 





Vereinigte Landsmannschaften Flensburg (VLM Fl) e.V.

Flensburg - Ankündigung: Mittwoch, 5. Juni: ½-Tagesfahrt nach Eckernförde (mit Mittagsessen). Anmeldung bitte bis 28. Mai bei Frau Kunde, Tel: 0461-91170 bzw. rehekunde@aol.com oder Herrn Legies Tel. 0461-32006 bzw. 

hans.legies@t-online.de.

2. Sechstägige Reise in den Kreis Saatzig im September diesen Jahres. Anmeldung bis zum 22. Juni sowie Informationen bei unserem Mitglied Hermann Welk unter Tel. 04608 - 971381 bzw. hermann.welk@gmx.de.


Flensburg - Bericht: Das erste monatliche Treffen im Mai sollte uns in weite Ferne, nach Namibia im südlichen Afrika, entführen. Doch zuvor begrüßte unser Vorsitzender Hans Legies die zahlreich erschienenen Mitglieder, vier Gäste und natürlich den Vortragenden Carsten Möhle herzlich und gab erst einmal Kaffee und Kuchen frei. Dann ging es in den Flieger, um rund 10 Stunden später in der namibischen Hauptstadt Windhuk zu landen.

Carsten Möhle in Schleswig-Holstein geborener ehemaliger Offizier des deutschen Heeres, kam schon früh mit Afrika in Berührung. Zahlreiche Reisen wie manch dienstlicher Einsatz führten ihn in die Südhälfte des schwarzen Kontinentes. Er lebt seit 1998 etwa 9 Monate des Jahres in Namibia und verbringt die übrige Zeit in der mitteleuropäischen Heimat. Als studierter Touristikfachmann hat er ein kleines Safari-Unternehmen in Namibia aufgebaut und bietet neben Stadtführungen auch z.T. ungewöhnlichere Touren an. 

Seinen Vortrag hatte er nicht als Photobericht angelegt (manch ein Zuhörer vermisste evtl. die sonst üblichen Bilder wilder Tiere und Landschaften), sondern brachte dem Auditorium durch ausführliche Erzählungen über Geschichte, Land und Leute, die politische Situation, das Stammesgefüge und das tägliche Leben die ehemalige deutsche Kolonie nahe,. Durch sein umfangreiches Wissen wie seine vielen Kontakte zu Funktionsträgern der dort ansässigen Bevölkerung vermittelte er ein gutes Bild eines Landes, das den meisten bisher unbekannt war. 

Im kommenden Jahr plant Carsten Möhle, sich zur Ruhe zu setzen, will seinen Ruhestand aber durch die Vollendung einer bereits im Bau befindlichen Wohnanlage in Omaruru, einer Kleinstadt 50km nördlich von Windhuk, mit Leben füllen. Dann wird er wieder zu uns sprechen und sicher auch einige Bilder zeigen.

Michael Weber