Ähnlich wie die Bundesrepublik beziehungsweise deren Grundgesetz wurde auch die Berlinale von den Westalliierten initiiert. Im letztgenannten Falle war es der Filmoffizier bei der US-amerikanischen Militärregierung in West-Berlin Oscar Martay, der die Anregung gab. Unter dem Motto „Schaufenster der freien Welt“ wurde die erste Berlinale am 6. Juni 1951 mit Alfred Hitchcocks US-amerikanischem Psychothriller „Rebecca“ im Titania-Palast eröffnet. Die Berlinale wird erst 2026 75 Jahre alt, aber da bereits ein Jahr vorher die 75. stattfinden wird, hat die Bundesregierung beschlossen, bereits Anfang nächsten Jahres eine Jubiläumsmünze herauszugeben.
Die von der Künstlerin Anna Steinmann aus Berlin entworfene 20-Euro-Sammlermünze besteht aus Sterlingsilber (Ag 925). Sie hat eine Masse von 18 Gramm, einen Durchmesser von 32,5 Millimeter und wird in den beiden Prägequalitäten Stempelglanz und Spiegelglanz hergestellt. Das Motiv auf der Bildseite ist teilkoloriert. Die Münzen in der Prägequalität Stempelglanz werden zum Nennwert in den Verkehr gebracht. Die Ausgabe der Münzen in der Sammlerqualität Spiegelglanz erfolgt zu einem über dem Nennwert liegenden Verkaufspreis.
Die Darstellung auf der Bildseite bietet einen Blick aus der Perspektive des Publikums in Richtung Leinwand. In einem vollbesetzten Kinosaal ist der Spot auf das Berlinale-Logo gerichtet. Der Bär und die 75 erstrahlen im Zentrum des Scheinwerferlichts. Der Schriftzug „Berlinale“ durchbricht den Lichtkegel und teilt das A in aufgesetzte und eingelegte Schrift.
Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug „BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND“, Wertziffer und Wertbezeichnung, das Prägezeichen „A“ der Staatlichen Münze Berlin, die Jahreszahl 2025 sowie die zwölf Europasterne. Zusätzlich ist die Angabe „SILBER 925“ aufgeprägt.
Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die Inschrift: „FESTIVAL IN BEWEGUNG • FESTIVAL IN BEWEGUNG •“PAZ


