19.04.2026

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Folge 22-24 vom 31. Mai 2024 / Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 22-24 vom 31. Mai 2024

Aus den Landesgruppen der Landsmannschaft Ostpreußen e.V.


Bayern

Vorsitzender: Christoph Stabe, Ringstraße 51a, App. 315, 85540 Haar, Tel.: (089)23147021 stabe@low-bayern.de, www.low-bayern.de

Muttertag – Kann das weg?

Hof – Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen traf sich zu ihrer monatlichen Zusammenkunft im Jahnheim. Vorsitzender Christian Joachim begrüßte Mitglieder und Gäste und wünschte den Geburtstagskindern des letzten Monats viel Glück und Gesundheit. Anschließend übergab er an Jutta Starosta, die mit der Volkstanzgruppe das weitere Programm gestaltete.

Ein Mitsprechgedicht, das Vogel- und Frühlingsquiz sowie die nachdenklich stimmende Geschichte „Der falsche Hase“ wurden mit verschiedenen Frühlingsliedern umrahmt. Anschließend boten die Mitglieder der Tanzgruppe einen bunten Reigen an Tänzen dar. Bernd Hüttner stellte als Prominente die Mutter der Ostpreußischen Familie Ruth Geede vor. Anschließend widmete sich Vorsitzender Christian Joachim in seiner Ansprache speziell den ost- und westpreußischen Müttern.

Diese waren in den schicksalhaften Jahren des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit nicht einfach nur Mütter. Sie standen ihren „Mann“ und meisterten ohne die im Krieg befindlichen oder gefallenen Männer alle Anforderungen. Sei es während des Kriegs der Dienst in der Landwirtschaft, in der Produktion und in der Wirtschaft, die Entbehrungen bei Flucht und Vertreibung oder der Wiederaufbau nach dem Krieg – ohne die Mütter hätte all das nicht funktioniert. Sie waren die stillen Helden, besser Heldinnen, die abseits der Heimat die Familie zusammenhielten, dafür sorgten, dass der Wiederaufbau glückte und die trotz dieser Schwierigkeiten auch immer für die Kinder da waren.

Diesen Müttern soll heute Dank ausgesprochen werden. Dabei dürfen aber auch die jungen, die neuen Mütter der heutigen Zeit nicht vergessen werden. Auch sie sind immer zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Deshalb ist es doch gut, einmal im Jahr den Frauen zu danken, die für ihre vielfältigen Pflichten als Hausfrau und Mutter nicht entlohnt werden und trotzdem der Familie und ihren Kindern immer zur Verfügung stehen. Christian Joachim schloss seine Ausführungen mit dem Wunsch, dass dieser Dank nicht nur auf einen Tag im Jahr beschränkt werde.

Mit Liedern und lebhaften Gesprächen klang der schöne Nachmittag aus.


Prominente des Monats: Ruth Geede

Hof – Anlässlich der Muttertagsfeier der Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen stellte Kulturwart Bernd Hüttner die Schriftstellerin und Journalistin Ruth Geede vor. Diese veröffentlichte bereits mit 17 Jahren ihre ersten Texte und wurde sehr von Agnes Miegel inspiriert und beeinflusst. Die Freundschaft der beiden Frauen überstand Krieg und Vertreibung und dauerte ein Leben lang.

Ruth Geede war mit dem Reise- und Wirtschaftsjournalisten Guenter Vollmer-Rupprecht verheiratet. Der gemeinsame Sohn Roderich arbeitete ebenfalls als Journalist und war Chefredakteur des Magazins der Technikerkrankenkasse.

Ihre Werke veröffentlichte sie weiterhin unter ihrem Mädchennamen. Fast 40 Jahre füllte sie in der Ostpreußischen Zeitung die Rubrik „Die Ostpreußische Familie“ mit Leben. Diese Arbeit wurde zu ihrem Hauptanliegen und bestimmte ihren Tagesablauf bis zu ihrem Lebensende 2018. Ihr Engagement trug ihr den Ehrentitel „Mutter der Ostpreußischen Familie“ ein.

In ihren Gedichten und Geschichten gelang es der Schriftstellerin, die geliebte Heimat zu bewahren. Mit der ihr eigenen ausdrucksvollen Sprache malte sie das Bild der ostpreußischen Landschaft und hielt die Erinnerungen an das Verlorene wach. Sie starb im hohen Alter von 102 Jahren. In den Nachrufen wurde sie als weltweit älteste aktive Journalistin geehrt. Aber vor allem werden ihre Texte und Gedichte in Erinnerung bleiben, die das ostpreußische Erbe unvergessen machen.

Die nächste Monatsversammlung findet am Sonnabend, 8. Juni, um 15 Uhr im Jahnheim Hof statt. Thema wird „Agnes Miegel und Ostpreußen“ sein. Gäste sind herzlich willkommen.J.S.



Hessen

Stellv. Vorsitzender: Gerd-Helmut Schäfer, Rosenweg 28, 61381 Friedrichsdorf, Telefon (0170) 3086700


Film „Sudentenland“

Wetzlar – Dienstag, 11. Juni, Gaststätte Zum Matchball, Tennisplatz, Bodenfeld: Kuno Kutz zeigt den Film „Sudetenland wurde es genannt“.



Tag der Heimat

Wiesbaden – Sonnabend, 8. Juni, 

11 Uhr, Gedenkstein der Landsmannschaften im BdV, Wi-Kohlheck, Kranichstraße: Leitwort: „Heimatvertriebene und Heimatverbliebene: Gemeinsam für ein friedliches Europa“



Nordrhein-Westfalen

Erster Vorsitzender: Klaus-Arno Lemke, Stellv. Vorsitzender: Joachim Mross, Schriftführerin: Dr. Bärbel Beutner , Geschäftsstelle: Buchenring 21, 59929 Brilon, Telefon (02964)1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: Ostpreussen-NRW.de


Monatsveranstaltung:

Bonn – Dienstag, 11. Juni, 18 Uhr, „Haus am Rhein“, Bonn-Beuel, Elsa-Brändström-Straße 74: Monatsveranstaltung mit Waldemar Moscicki. Danzigs weltliche Kantaten von Johann Balthasar Christian Freislich als ein einmaliges Zeugnis des Selbstverständnisses der Danziger Bürgerschaft im 18. Jahrhundert und ihrer Auffassung der Geschichte. Ein musikalischer Abend mit historischen Kommentaren. 

Dieses Thema ist eine Wiederholung der Monatsveranstaltung vom Februar 2023, an der nur drei Personen teilnahmen.


Landsmannschaft Ostpreußen – Termine 2024

1. Juni: Ostpreußentreffen in Wolfsburg

22. Juni: Ostpreußisches Sommerfest in Heilsberg

20. bis 22. September: Geschichtsseminar in Helmstedt

7. bis 13. Oktober: Werkwoche in Helmstedt

1. November: Arbeitstagung der Landesgruppenvorsitzenden in Wuppertal (gT)

2. November: Mitgliederversammlung der LO-Bruderhilfe e.V. in Wuppertal (gT)

2. und 3. November: Ostpreußische Landesvertretung in Wuppertal (gT)

 

Auskünfte: Landsmannschaft Ostpreußen – Bundesgeschäftsstelle, Buchtstraße 4, 

22087 Hamburg, 

Telefon (040) 41400826, 

E-Mail: info@ostpreussen.de