19.04.2026

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Folge 22-24 vom 31. Mai 2024 / Leserstimmen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 22-24 vom 31. Mai 2024

Leserstimmen

Sumpf der Inkompetenz

Zu: Mut- und ratlos begleiten die Deutschen das Tohuwabohu in Berlin (Nr. 20)

Wie immer: Vielen Dank, Herr Heckel, für die – leider – sehr realistische Darstellung der derzeitigen traurigen Situation in Deutschland. Auch der gravierende Unterschied zu 1982 wurde von Ihnen deutlich herausgearbeitet.

Damals gab es mit der CDU noch eine echte Oppositionspartei, die man auch wählen konnte. Mit der AfD gibt es diese auch heute – doch sie wird mit allen Mitteln der linksgrünen Demokraten geschmäht, kriminalisiert und schließlich als „Nazipartei“ verleumdet, sodass sie als möglicher Koalitionspartner in einer Regierung gar nicht in Frage kommen kann.

So wird es im grün-roten Sumpf der Inkompetenz und des ideologischen Irrsinns weitergehen – egal, welche Koalitionskonstrukte zurechtgebastelt werden. 

Instinktiv hat das auch das Wahlvolk erkannt: Damit wird auch der Gang zur Wahlurne sinnlos (die Wahlbeteiligungen werden eine entsprechende Aussage treffen). „Wir können doch sowieso nichts ändern“ ist einer der häufigsten Kommentare, denen man begegnet.

Massenverdummungen, katastrophale Rolle der gleichgeschalteten Massenmedien und totale Ideologisierung der Gesellschaft haben zu einer Art von Totenruhe geführt. Die Gefahr, dass nur durch einen vollkommenen Crash ein Umdenken erfolgen kann, liegt sehr nahe.

Manfred Kristen, Freital






Voll vom Blitzer Getroffen

Zu: Dem Havanna-Syndrom auf der Spur (Nr. 20)

Die Vermutung, dass ein Beamter, losgeschickt vom jeweiligen Ordnungsamt, am Straßenrand das Radargerät nach Gutdünken einstellen kann, kam mir nach Auswurf eines Rotschwalls, der mich mit voller Wucht traf, sodass ich mich anschließend hinlegen musste. Symptome: Nebelsehen trotz Sonnenscheins, Fliegende Punkte, Erhitzen des Oberkörpers, Schmerzen in der Leiste.

Ich forderte ein Sicherheitsdatenblatt an. Es gab keins. Und keine Ahnung von dieser „Waffe“. Das verblüfft.

Die Beamten schlagen sich in die Büsche. Sie wissen von der Gefahr.

Gudrun Piel, Witten






Theoretischer Klima-Unsinn

Zu: Zweifel an Wetterdaten wachsen (Nr. 20)

Tagtäglich werden mir diese negativen Geschichten vom menschengemachten Klimawandel eingetrichtert. Wer sagt mir denn, ob das wirklich so alles der Wahrheit entspricht, was da ständig so auf mich einprasselt? Ob es regnet, stürmt, schneit oder ob die Sonne mal etwas länger scheint, ja das hat für mich alles mit dem Klima zu tun, das ist jedoch kein Klimawandel. 

Es gab auf der Erde Eiszeiten, Hitzewellen und auch immer wieder mal Überflutungen, so wie auch kürzlich in Süddeutschland. Das globale Klima ist ein reines Hirngespinst der Statistikjünger, die ständig hin- und herrechnen, um ein Durchschnittsklima zu erstellen.

Wofür und wozu dieser theoretische Unsinn eigentlich gut sein soll, entzieht sich mir.

Riggi Schwarz, Büchenbach






Gefangene der Merkel-Ära

Zu: Friedrich Merz bleibt ein Gefangener der Ära Merkel (Nr. 19)

CDU und CSU sind in der Tat Gefangene der Ära Angela Merkel. Während dieser Ära hat es Politiker gegeben, welche die damalige Bundeskanzlerin hart hätten angreifen können. Letztlich haben sie gekniffen, wurden in die Schranken gewiesen und ihnen wurden Konsequenzen angedroht. War es letztlich die Angst vor dem Machtverlust, oder hatte Merkel noch etwas in der Hinterhand? Dabei haben einige dieser Politiker seinerzeit ihren Mund sehr voll genommen. 

Sollte es, möglicherweise, bei der nächsten Wahl in unserem Land wirklich dazu kommen, dass CDU/CSU mit den Grünen oder der SPD zusammengehen, wird sich kaum etwas verändern. Erst recht nicht, wenn die Grünen in einem solchen Bündnis gebraucht werden. Aber was geschieht, wenn ein Dreierbündnis nicht ausreicht oder wenn es nur zu einem Zweierbündnis CDU/CSU mit den Grünen reicht? 

Merz und Co. hatten schon viel Zeit, sich auf den Ausbruch aus der Gefangenschaft vorzubereiten. Zurzeit sieht es nicht so aus, dass sich Entscheidendes mit der CDU/CSU ändern würde, sondern eher ein „Weiter so“ zu erwarten ist. 

Nicht erst die nächste Bundestagswahl im Jahr 2025, sondern bereits die Europawahl im Juni wird zu ernst zu nehmenden Erkenntnissen führen.

Heinz-Peter Kröske, Hameln






Gescheiterte grüne Utopie

Zu: Die grüne Arroganz der Macht (Nr. 19)

Betrachtet man nüchtern die laufende Legislaturperiode, in der die Grünen nach fast zwanzig Jahren wieder Regierungsverantwortung tragen, kommt man nicht umhin festzustellen, dass die grüne Utopie nicht nur an der Priorität gescheitert ist, sondern auch an Akzeptanz verloren hat. Schlimmer als das Scheitern der grünen Transformation von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft ist jedoch die öffentliche Verklärung grüner Dogmen, welche zu einer konservativen Zeitenwende führen könnten – also zum schlimmsten Albtraum der Grünen. Wirkten die Grünen früher in der Opposition agil und frech, verlieren sie in der Regierung an Profil und Image, da sie quasi gezwungen sind, Politik gegen ihr eigenes Parteiprogramm zu machen. 

Heute votieren Grünen-Politiker für Waffenlieferungen in Kriegsgebiete und machen Landwirten die Existenz streitig. Außerdem wartet auch der grüne Anhang vergebens auf das Klimageld. 

Regierungsposten machen bekanntlich moralisch flexibel. Protagonisten wie Annalena Baerbock, Robert Habeck und Ricarda Lang verkörpern zudem wenig glaubwürdig die propagierte „grüne Lebensidylle“, wie es einst konsequent und authentisch der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele auf seinem Drahtesel tat. 

Wer glaubt noch an Habecks Märchen der grünen Klimaneutralität, während er den Kniefall vor den Scheichs macht? Wie glaubwürdig ist Baerbocks „feministische Außenpolitik“ überhaupt noch, wenn zeitgleich Waffen an „Schurkenstaaten“ geliefert werden? 

Oder warum sollte sich ein Bürger vegan ernähren, wie es von den Grünen an die Gläubigen postuliert wird, wo Frau Lang als Parteivorsitzende alles andere als originell für eine alternative Ernährungsweise eintritt? Die Grünen können mit ihrem Personal immer weniger glaubhaft ihre Ideale den Bürgern vermitteln, was aus dem gestrigen Hype breite Ablehnung werden lässt. 

Ihre Protagonisten wirken wie gefallene Monarchen, und ihre moralischen Durchhalteparolen schlagen um in Gespött. Denn wieso sollte ich verzichten, wenn es der Prophet selbst nicht tut, denkt sich der Bürger zu Recht.

Die Arroganz der Macht führt zum Ende der grünen Moralphilosophie.

Marcel Jacobs, Hamburg






Rechtsstaat am Scheidweg

Zu: Wenn der Staat unsere Konten ausspioniert (Nr. 16)

Konten werden von Behörden und Geheimdiensten ausspioniert. Das ist ein klarer Angriff auf die Demokratie. Entwickelt sich Deutschland zum Spitzelstaat? Wird der Verfassungsschutz auch die IG Metall beobachten, die, wie diese Zeitung berichtete, linksextreme Gruppen finanziert?

Thomas Jänichen, Leipzig






„Es freut mich, seit einigen Jahren Ihr Abonnent zu sein. Ganz besonders gut waren Ihre Beiträge in der Nr. 19, allen voran der Autor Professor Patzelt“

Peter P. Solloch, München