19.04.2026

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Folge 23-24 vom 07. Juni 2024 / Meldungen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 23-24 vom 07. Juni 2024

Meldungen

Spitzenplatz für den BER

Berlin/Potsdam – Der BER-Flughafen Berlin-Brandenburg ist bei einer Umfrage unter Tourismusexperten zu Europas beliebtestem Flughafen gekürt worden. Laut einer aktuellen Aufstellung des Portals Eurochange setzte sich der BER gegen 39 weitere Flughäfen in Europa durch. Beurteilt hatten die Befragten neben Pünktlichkeit, Anzahl an Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten auch Angebote für Kinder. Besonders positiv fiel der BER durch die vergleichsweise hohe Pünktlichkeit auf. Beim BER starten 80 Prozent der Flüge ohne Verspätung; auch die durchschnittliche Wartezeit an der Sicherheitskontrolle beträgt nur sieben Minuten. Lob erhielt der BER zudem für seine Kunstinstallation „Magic Carpet“ des kalifornischen Künstlers Pae White im Eingangsbereich des Flughafens. Den zweiten Platz beim Flughafenvergleich von Eurochange belegte der Münchner Flughafen, drittplatzierter wurde der Flughafen Brüssel.H.M.




Impfpflicht vor dem Aus

Berlin – Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Wehrmedizinischen Beirates des Bundesministers für Verteidigung will die Bundeswehr verwaltungsrechtliche Schritte ergreifen, um die 2021 eingeführte Corona-Impfpflicht für Angehörige der deutschen Streitkräfte zeitnah aufzuheben. Das Verteidigungsministerium teilte mit: „Wir empfehlen die Impfung allerdings weiter auf freiwilliger Basis ausdrücklich.“ Aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Tino Sorge vom Mai 2023 geht hervor, dass bis zu diesem Zeitpunkt 70 Soldaten aus der Bundeswehr entlassen worden waren, weil sie die Impfung verweigert hatten. Die aktuelle Gesamtzahl der aus dem Dienst Entfernten ist ebenso unbekannt wie die Zahl aller Disziplinarmaßnahmen wegen der Nichtbefolgung des Befehls, sich gegen Corona impfen zu lassen.W.K.




Geld gegen Journalisten

Berlin – Die Bundesregierung hat in der laufenden Legislaturperiode bislang 156.377 Euro ausgegeben, um die Leistungen externer Juristen zu vergüten, die beauftragt worden waren, unbequeme Auskunftsersuchen von Journalisten abzuwehren. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Münzenmaier hervor. Insgesamt nahmen acht Ministerien die Dienste externer Anwälte in Anspruch. Dabei überwies alleine schon das von Karl Lauterbach (SPD) geführte Bundesministerium für Gesundheit 57.000 Euro. An zweiter Stelle steht das Familienministerium von Lisa Paus (Grüne) mit fast 28.000 Euro, während das Finanzministerium von Christian Lindner (FDP) 23.000 Euro aufwendete. Dahingegen lagen die vom Wirtschafts-, Innen-, Justiz- und Verteidigungsministerium gezahlten Honorare im vierstelligen Bereich, während das Verkehrsministerium mit 565 Euro auskam.W.K.