Hamburg – Als einer der eigenwilligsten Dichter und Künstler Englands gilt William Blake. In seinen „Songs of Innocence“ (Lieder der Unschuld) hat er bereits Ende des 18. Jahrhunderts in prophetischer Weise esoterische Mittel einfließen lassen. Psychedelisch anmutende Elemente finden sich auch in seinen Bildern und Graphiken, weshalb viele seiner Motive von der Pop-Kultur der 1960er Jahre aufgegriffen wurden. Die Hamburger Kunsthalle präsentiert vom 14. Juni bis 8. September mit „William Blakes Universum“ das malerische Œuvre dieses Künstlers, dessen Werk außerhalb Englands noch immer wenig bekannt ist. Die Ausstellung setzt Blakes Werk, in dem er seine Kritik an der damaligen Welt mit einer Vision von universeller Erlösung verknüpfte, anhand von rund 90 Arbeiten auf Papier in Bezug zu ausgewählten Arbeiten europäischer Zeitgenossen, sodass insgesamt rund 170 Werke zu sehen sein werden. www.hamburger-kunsthalle.detws


