Dienstag, 18. Juni 2024, 14.30 Uhr, Eintritt: 7,00 € (inkl. Eintritt, Kaffee, Tee und Gebäck)
,,Die Flucht aus Ostpreußen 1945“ - Vortrag und Führung mit Dr. Eike Eckert in der Reihe „Museum Erleben“
Nachdem die Rote Armee bereits am 16. Oktober 1944 die Reichsgrenze in Ostpreußen überschritt, stoppte sie überraschend im November ihren Vormarsch. Am 13. Januar 1945 begann dann die sowjetische Großoffensive und bereits am 26. Januar 1945 hatte die Rote Armee das Frische Haff erreicht. Ostpreußen war eingekesselt und der Bevölkerung der direkte Fluchtweg über Land nach Westen versperrt. Der Vortrag befasst sich sowohl mit dem Verlauf der Flucht, den unterschiedlichen Fluchtwegen zu Land und zu Wasser und geht der Frage nach, wie es unter der Zivilbevölkerung zu den hohen Opferzahlen während der Flucht kommen konnte.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.
Freitag, 21. Juni 2024, 18:30 Uhr, Eintritt: 4,00 €
Geschichte einer Mühle in Ostpreußen - eine Spurensuche - Vortrag und Gespräch mit Burchard Dabinnus, Henri Rösch und Dr. Christian Rohrer
In der Vorkriegszeit gab es in Bartenstein einen großen modernen Mühlenbetrieb, der der jüdischen Familie Meyer gehörte. Nach 1933 begann in Ostpreußen - wie in ganz Deutschland - der Prozess der so genannten „Arisierung“, bei dem jüdischer Besitz zwangsweise an neue, arische Eigentümer übertragen wurde. So gelangte die Meyer Mühle in die Hände der deutschen Familie Dabinnus. Einem Teil der Familie Meyer gelang es, noch vor Kriegsausbruch aus Deutschland zu emigrieren, andere wurden Opfer des Holocausts. 80 Jahre später versucht Burchard Dabinnus, Schauspieler und Regisseur aus München, dessen Großeltern die Mühle der jüdischen Nachbarn übernommen hatten, die „Mühlengeschichte“ aufzuklären. Gemeinsam mit den Meyer Nachfahren analysiert er historische Fakten, recherchiert und wertet überlieferte Dokumente aus, sucht nach Berichten von Verwandten und Zeitzeugen. War die Übernahme lediglich ein getarnter Versuch, den Besitz der befreundeten jüdischen Familie zu „verstecken“, oder handelte es sich um eine Enteignung zu einem Schleuderpreis?
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und eine Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder info@ol-lg.de ist erforderlich.
Sonntag, 23. Juni 2024, 10-18Uhr, Familienkarte für alle Museen und Kloster Lüne: einmalig 15,00 €
Ferienstarter 2024 - Familientag der Lüneburger Museen
Zum Ferienstart können die Familien durch die Stadt von Museum zu Museum ziehen und sich von den abwechslungsreichen Angeboten und Ausstellungen begeistern lassen. Die Familien-Eintrittskarte (zwei Erwachsene plus max. fünf Kinder) gibt es für einmalig 15 Euro an diesem Tag an jeder Museumskasse. Die Tickets berechtigen zum Eintritt in die Museen (Kloster Lüne, Museum Lüneburg, Ostpreußisches Landesmuseum, Salzmuseum) sowie zur Teilnahme an allen Ferienstarter-Aktionen. Wer sich bei jedem Museum einen Stempel abholt, kann zudem an einer Verlosung teilnehmen und mit etwas Glück einen Museums-Kindergeburtstag gewinnen.
Donnerstag, 27. Juni 2024, von 15 bis 17 Uhr, Eintritt frei!
Der Luchs - die größte Raubkatze Europas - Kinderclub mit Noemi Ronge
Es geht auf eine Entdeckungsreise in die Tierkunde-Abteilung. Dort ist die größte Raubkatze Europas zu finden: den Luchs. Wenn man in Deutschland vom Luchs spricht, ist der Eurasische Luchs gemeint. Nach Bär und Wolf ist er das größte Raubtier in Europa. Viele Jahre lang wurden Luchse verfolgt. Erst seit einigen Jahren durchstreifen sie wieder die Wälder Europas.
Die Lebensweise dieser schönen Tiere wird vermittelt, danach wird im Atelier eine Landschaft mit Luchs gemalt oder ein kleiner Luchs aus Ton geformt.
Jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat findet der kostenlose Museums Kinderclub für Schulkinder von 6 bis 12 Jahren statt. Der Einstieg ist mit vorheriger Anmeldung unter Tel. 04131 759950 oder bildung@ol-lg.de jederzeit möglich.